Vom Frühstück mit Lothar Matthäus in den DDR Bunker
Zwischen diesen Bildern liegen nur wenige Stunden. Beide Orte befinden sich in Dresden.
Und doch trennen sie Welten.


Das erste Bild zeigt einen Stasi-Gefängnisbunker in Dresden: die Gedenkstätte Bautzner-Strasse Dresden. Hier wurden sogenannte Feinde des Regimes in schlimmsten Zuständen inhaftiert.
Ein Ort, der sinnbildlich für Überwachung, Unfreiheit, Willkür und staatliche Kontrolle steht.
DDR und Privatvermögen
Dresden liegt in der ehemaligen DDR (bis 1989).
In der damaligen DDR wurde Privateigentum fürs Volk nur sehr begrenzt geduldet.
Offiziell sprach man von gerechter sozialistischer Verteilung.
Alle waren etwa gleich mittelständisch-arm, ausser ein paar schlaue Machthaber und Funktionäre. Solche Systeme scheitern, weil Macht und Ressourcen dann schussendlich doch in den Händen weniger konzentriert werden.
Der sozialistische Spruch lautete:
Eigentum dient dem Volk und nicht der privaten Kapitalanhäufung.
Private Unternehmen existierten in der DDR nur in kleiner Form (Handwerk, kleine Läden) und standen unter strenger Kontrolle.




Vermögen aufzubauen und eigene finanzielle Entscheidungen zu treffen, war politisch nicht gewollt. Wirtschaftliche Teilhabe war kein Recht für einzelne Personen, sondern staatlich gesteuert.
Immer wieder erstaunt mich, dass auch heute in der Schweiz politische Strömungen existieren, die staatliche Kontrolle und Umverteilung über individuelle Eigentumsrechte und wirtschaftliche Selbstbestimmung stellen.
Im neuen Glanz: Hotel Taschenbergpalais
Nur zwei Stunden zuvor bot mir ein anderes Bild.
Das Hotel Taschenbergpalais mit seinem luxuriösen Interior.
Vor 35 Jahren war das Gebäude noch eine verlassene Kriegsruine, heute erstrahlt es in hellem Glanz.
Für mich eine Art Sinnbild der Wiedergutmachung mit kapitalistischen Mitteln. Freiheit, Wahlmöglichkeiten und Wohlstand.
Immer wieder wichtig zu verstehen:
Wer kein Eigentum besitzt, ist abhängig.
Wer abhängig ist, ist nicht frei.


Wir verbrachten 3 Nächte im Hotel Taschenbergpalais in Dresden.
Der Zufall wollte es, dass auch Lothar Matthäus mit seiner Freundin im Hotel zugegen war. Wie ein normaler Gast gestellte er sich ans Frühstücksbuffet.
Aber schon ein bisschen weird.

Freiheit, Eigentum und Verantwortung
Ein liberales System geht von einem mündigen Menschen aus.
Es vertraut darauf, dass Menschen selbst entscheiden können und dürfen. Auch wirtschaftlich.
In einer liberalen Demokratie dürfen Menschen Eigentum besitzen.
Sie dürfen investieren, Vermögen aufbauen und Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.
Dazu gehört auch der freie Zugang zu Kapitalmärkten.
Die Börse ermöglicht langfristigen Vermögensaufbau. nicht nur für wenige, sondern für viele. Heute sind Sparpläne bereits ab kleinen Beträgen möglich. Damit ist die Börse kein exklusiver Club, sondern ein offener Marktplatz für dich und mich.
Die Börse ist demokratischer Vermögensaufbau, weil sie Vermögensaufbau unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht, politischer Gesinnung oder sozialem Status ermöglicht.

An der Börse gelten für alle die gleichen Spielregeln.
Aktien und ETFs unterscheiden nicht nach Hautfarbe oder Herkunft.
Sie unterscheiden nicht, wer du bist, sondern ob du teilnimmst.
Im Gegensatz zur DDR, die Freiheit und Eigentum politisch begrenzte, setzt der liberale Kapitalmarkt auf Teilhabe.






Am 20.12. gab es noch den Bergleute-Umzug in Dresden, mit dem Steigerlied.
Dresden und Börse
Die Börse ist demokratischer Vermögensaufbau.
Weil sie Freiheit mit Verantwortung verbindet und allen Menschen unter gleichen Regeln, freiwillig und schon mit kleinen Beträgen den Zugang zu langfristigem Vermögensaufbau ermöglicht.
Sie ist kein Instrument der Gleichmacherei, sondern der Chancengleichheit.
Nicht perfekt, aber frei.
Nicht bevormundend, sondern befähigend.
Bewahren wir diese liberale Freiheit.
Und nutzen wir sie verantwortungsvoll.







Im Februar 1945 wurde Dresden durch einen Feuersturm zerstört. Die Semperoper und die Frauenkirche sind demnach relativ neue Gebäudekomplexe. Die Semperoper Dresden wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zwischen 1977 – 1985 wieder aufgebaut.
Während der DDR-Zeit wurden viele Trümmergebäude nicht renoviert. Die Frauenkirche Dresden wurde erst zwischen 1994 – 2005 wieder aufgebaut.
*Affiliate

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
Mein Dividenden Depot I Eröffne dein Swissquote Depot und erhalte CHF 200 Trading Credits mit dem Code MKT_LIEBEFINANZEN I Meine Lieblings-Kreditkarte I Gratis Gutscheine
