Mein Swissquote Dividenden Depot

Mein Swissquote Dividenden Depot: Portfolio, Strategie & Erträge 2026

Update · Lesezeit ca. 12 Minuten

Mein Swissquote Dividenden Depot

Auf dieser Seite zeige ich dir mein persönliches Dividenden Depot bei Swissquote. Als Schweizer Finanzbloggerin und zertifizierte Vermögensberaterin IAF teile ich hier offen mein Portfolio, meine monatlichen Dividendenerträge und meine Erfahrungen mit meiner Dividendenstrategie.

Ich habe mein Depot im Juni 2020 eröffnet. Mein Ziel ist ein stetig wachsendes passives Einkommen durch Dividenden, damit ich Schritt für Schritt mehr finanzielle Freiheit erreiche. Mittlerweile decken meine Dividendenerträge bereits einen Teil meiner laufenden Ausgaben. Genau deshalb dokumentiere ich mein Depot öffentlich. Ich möchte dir zeigen, was langfristiges Investieren wirklich bewirken kann, damit du deinen eigenen Weg findest.

Wichtiger Hinweis

Dieser Beitrag zeigt ausschliesslich meine persönliche Strategie und stellt keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Bitte recherchiere selbstständig und entscheide anhand deiner eigenen Risikofähigkeit und finanziellen Situation.

Speichere dir diese Seite gerne und schau ab und zu vorbei. Ich aktualisiere die Zahlen laufend, sobald neue Dividenden auf meinem Konto eingehen.

Antwort in Kürze

Wie viel Dividende bringt ein Swissquote Depot?

Mein eigenes Swissquote Depot hat seit Juni 2020 rund 33’000 CHF an Bruttodividenden abgeworfen, bei einer durchschnittlichen Dividendenrendite von etwa 3,15%. Wie viel du selbst bekommst, hängt von deinem investierten Kapital und der gewählten Rendite ab. Mit dem Code MKT_LIEBEFINANZEN erhältst du bei der Depoteröffnung CHF 100 Trading Credits. Startest du gerade erst, findest du in meinem Investieren für Anfänger Schweiz Guide alle Grundlagen.

Kurz zusammengefasst
  • Ich investiere seit Juni 2020 bei Swissquote in Schweizer Dividendenaktien, Dividenden-Aristokraten und ETFs.
  • Seit 2020 habe ich insgesamt rund 33’123 CHF an Bruttodividenden erhalten, Stand Januar 2026.
  • 2026 kamen bisher 9’444.35 CHF und 2’057.92 USD an Ausschüttungen zusammen, Stand Juli 2026.
  • Mit meinem Code MKT_LIEBEFINANZEN bekommst du bei der Depoteröffnung CHF 100 Trading Credits.
  • Meine Strategie ist ausschüttend statt thesaurierend, weil mich der regelmässige Cashflow motiviert.

CHF 100 Swissquote Guthaben mit dem Code MKT_LIEBEFINANZEN

Ich investiere seit mehreren Jahren bei Swissquote. Für mein Dividenden Depot ist Swissquote mein bevorzugter Schweizer Broker, weil ich hier Aktien direkt ins Namensregister eintragen lassen kann und so auch an Generalversammlungen teilnehmen darf.

Falls du ebenfalls ein Swissquote Depot eröffnen möchtest, nutze meinen Code MKT_LIEBEFINANZEN und du erhältst CHF 100 Trading Credits Guthaben*. Mit diesem Guthaben lassen sich Gebühren beim Kauf und Verkauf von Aktien oder ETFs reduzieren.

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Swissquote Dividenden Depot: meine Asset Allocation

Ich investiere hauptsächlich in:

  • Schweizer Dividendenaktien
  • Dividenden-Aristokraten, also Firmen mit über 20 Jahren steigenden Ausschüttungen wie Nestlé, Roche oder Novartis
  • defensive Qualitätsunternehmen aus Versicherung, Banken und Infrastruktur
  • ETFs für zusätzliche Diversifikation

Mein Depot ist defensiv ausgerichtet und liefert mir jährlich steigende Dividendenerträge. Für die Visualisierung nutze ich die Parqet App. Klick auf das Bild, um meine aktuelle Asset Allocation zu sehen.

Asset Allocation meines Swissquote Dividenden Depots nach Branchen und Titeln
Meine Asset Allocation, visualisiert mit Parqet

Depot Roast: das läuft noch nicht perfekt

Wenn ich mein eigenes Depot ehrlich roasten müsste, dann sind meine Top 5 Positionen zu stark gewichtet. Das schafft ein gewisses Klumpenrisiko. Ausserdem habe ich zu viel Geld in Banken- und Versicherungsaktien, und der Schweizer Home Bias ist bei mir sehr dominant. Mit dem Schweizer Franken fühle ich mich allerdings relativ sicher, deshalb störte mich das lange Zeit nicht.

Klassische Wachstumstitel habe ich kaum, vor allem der amerikanische Tech-Sektor fehlt fast komplett. Diesen könnte ich mit einem breiten Welt-ETF beimischen, zum Beispiel mit dem VWRL, der auch die grossen US-Tech-Firmen abdeckt. Mit meinem Dividenden ETF VHYL habe ich mir dagegen bereits die besten Dividendenwerte weltweit ins Depot geholt.

Die ganz kleinen Positionen sind höchstwahrscheinlich unnötig, aber ich halte sie bewusst, damit ich weiterhin an den jeweiligen Generalversammlungen teilnehmen kann.

Eine ausgeglichenere Gewichtung wäre sinnvoll. Dafür könnte ich mir zum Beispiel eine feste Regel geben, dass eine einzelne Position nicht mehr als 5 % meines Depots ausmachen soll.

Für die meisten Anlegerinnen und Anleger sind ETF-Sparpläne für den Vermögensaufbau übrigens deutlich bequemer und effizienter, denn dafür braucht es kein Depot mit vielen Einzelaktien. Mir persönlich macht die Beschäftigung mit einzelnen Firmen und der Besuch der Generalversammlungen aber weiterhin Freude.

Erhaltene Dividenden 2026

liebefinanzen.ch · Depot Update

Alle Ausschüttungen im Überblick

Jede Dividende, die ich 2026 mit meinem aktuellen Depot erhalten habe. Ich trage die Zahlen laufend ein, sobald neues Geld reinkommt. Der Frühling bleibt für mich die schönste Zeit im Jahr, wegen der Kirschblüten und wegen der Schweizer Aktien, die mir ein grosszügiges passives Einkommen bescheren.

März
1’048.00 CHF
April
4’607.25 CHF
646.43 USD
Mai
3’789.10 CHF
22.00 USD
Juni / Juli
1’389.49 USD
Total 2026
9’444.35 CHF
2’057.92 USD

März

1’048.00 CHF
DatumAktieAnzahlDividendeBetrag Brutto
12.03.Novartis1103.70 CHF407.00 CHF
16.03.Roche409.80 CHF382.00 CHF
25.03.ABB1000.94 CHF94.00 CHF
31.03.Swisscom526.00 CHF130.00 CHF
31.03.Swiss Prime Site101.75 CHF17.50 CHF
31.03.Swiss Prime Site (Kapitalgewinn)101.75 CHF17.50 CHF

April

4’607.25 CHF · 646.43 USD
DatumAktieAnzahlDividendeBetrag Brutto
01.04.VHYL ETF15000.4280 USD646.43 USD
02.04.VZ Holding102.95 CHF29.50 CHF
14.04.Zurich Insurance5030.00 CHF1’500.00 CHF
15.04.Julius Bär202.60 CHF52.00 CHF
15.04.Sandoz1200.80 CHF96.00 CHF
16.04.Swiss Re3006.3008 CHF1’890.24 CHF
17.04.Mobilezone1250.90 CHF112.50 CHF
20.04.Vontobel303.00 CHF90.00 CHF
20.04.Luzerner KB101.35 CHF13.50 CHF
21.04.Sulzer54.75 CHF23.75 CHF
22.04.Nestlé2303.10 CHF713.00 CHF
23.04.Flughafen Zürich58.50 CHF42.50 CHF
23.04.UBS800.4282 CHF34.26 CHF
23.04.Calida200.25 CHF5.00 CHF
28.04.Ascom300.20 CHF6.00 CHF

Mai

3’789.10 CHF · 22.00 USD
DatumAktieAnzahlDividendeBetrag Brutto
04.05.Amrize500.44 USD22.00 USD
05.05.BKW103.80 CHF38.00 CHF
07.05.BC Genève100.525 CHF5.25 CHF
07.05.BC Genève (Kapitalgewinn)100.175 CHF1.75 CHF
07.05.BC Vaud104.40 CHF44.00 CHF
08.05.Accelleron2201.50 CHF330.00 CHF
13.05.Swissquote127.40 CHF88.80 CHF
13.05.Swiss Life Holding4136.50 CHF1’496.50 CHF
13.05.R&S Group (Kapitalgewinn)1590.50 CHF79.50 CHF
14.05.Adecco501.00 CHF50.00 CHF
15.05.Zuger Kantonalbank1230.00 CHF230.00 CHF
18.05.Jungfraubahn208.50 CHF170.00 CHF
19.05.BEKB1810.80 CHF194.40 CHF
19.05.Swatch10.90 CHF0.90 CHF
20.05.Valiant106.00 CHF60.00 CHF
27.05.Partners Group546.00 CHF230.00 CHF
29.05.Helvetia1007.70 CHF770.00 CHF

Juni / Juli

1’389.49 USD
DatumAktieAnzahlDividendeBetrag Brutto
01.07.VHYL ETF15000.9263 USD1’389.49 USD

Gesamtübersicht Dividenden 2026

MonatDividendenertrag
März1’048.00 CHF
April4’607.25 CHF · 646.43 USD
Mai3’789.10 CHF · 22.00 USD
Juni / Juli1’389.49 USD
Total9’444.35 CHF · 2’057.92 USD

Alle Beträge sind Brutto, also vor Abzug der Steuern. Ich verwende durchgehend die Dividendenzahlen von 2026. Dividenden können sich jederzeit ändern, steigen, sinken oder ganz gestrichen werden.

Screenshots meiner Dividendenausschüttungen

Einige Screenshots meiner Dividendenausschüttungen aus dem Swissquote Depot:

Ich gebe die Bruttodividenden an, weil die Verrechnungssteuer zurückerstattet wird und die abschliessende Besteuerung auf meinem Gesamteinkommen erfolgt. Wenn du wissen willst, wie viel ich 2025 erhalten habe, findest du das hier: Alle Ausschüttungen 2025. Seither habe ich bereits wieder fleissig Aktien zugekauft.

Meine Vorbilder: Schweizer Rentnerinnen und Rentner

An Generalversammlungen treffe ich immer wieder Menschen, die über Jahrzehnte Schweizer Aktien gehalten und so ein grosses Vermögen aufgebaut haben, während sie zusätzlich Dividenden kassieren. Ein Rentner, den ich kürzlich kennengelernt habe, finanziert seinen Ruhestand zu je einem Drittel aus AHV, Mieteinnahmen und Dividenden. Hier findest du meinen Podcast dazu.

Meine Dividenden Strategie

In meinem Portfolio fokussiere ich mich auf Schweizer Dividendenaktien und einen Dividenden-ETF. Mein Ziel ist ein jährlich steigender Dividendenfluss, sodass ich langfristig von den Ausschüttungen leben kann. Mein Swissquote Depot soll dabei Dividendenausschüttungen mit Kurswachstum verbinden, und bisher haben mich meine Dividendenaktien nicht enttäuscht.

Ich will Vermögen aufbauen, das Portfolio Stück für Stück erweitern und später von den Ausschüttungen profitieren. Passives Einkommen aus Dividenden hilft mir, meine Abhängigkeit von einem festen Job zu reduzieren und mir mehr Zeit für die Dinge zu nehmen, die mir wichtig sind.

Dividenden und Kursgewinne nutze ich bereits jetzt bewusst für schöne Dinge wie Ferien, eine Uhr oder alltäglichen Luxus, immer so, dass mein Depot dabei nicht schrumpft.

Für mich geht es nicht nur um Geld, sondern um Freiheit. Das Dividendenportfolio ist ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Ich liebe passives Einkommen und den regelmässigen Cashflow gibt mir Motivation, ich freue mich über jede einzelne Ausschüttung.

Die Schweiz wird laufend teurer, Krankenkassenprämien, Mieten und Lebensmittel steigen. Umso froher bin ich, dass ich mir schon vor einigen Jahren diese Dividendenstrategie aufgebaut habe, um jedes Jahr etwas mehr Einkommen zu haben. Da ich nicht mehr zu 100 % angestellt arbeiten möchte, brauchte ich weitere Einkommensquellen, und Dividenden sind ein wichtiger Teil davon.

Eine rein thesaurierende ETF-Strategie könnte ich mir persönlich nicht vorstellen, weil ich es liebe, mich mit einzelnen Firmen zu beschäftigen und mich auf konkrete Ausschüttungstermine zu freuen.

Diese Strategie ist eine persönliche Entscheidung, abgestimmt auf meine individuellen Ziele und meine finanzielle Situation, keine Anlageberatung. Es gibt viele alternative Wege zur finanziellen Freiheit, und meine Herangehensweise ist weder perfekt noch eins zu eins auf andere übertragbar. Kaufe meine Aktien und ETFs deshalb nicht einfach unüberlegt nach.

Ich bin keine extreme Sparfüchsin und werde auch nie zu einer Frugalistin. Ich investiere stattdessen regelmässig und baue mein Depot so laufend weiter aus.

Wie erhalte ich Dividenden mit Swissquote?

1
Eröffne ein Depot bei Swissquote.
2
Gib meinen Code MKT_LIEBEFINANZEN ein, um CHF 100 Trading Credits zu erhalten*.
3
Kaufe deine Wunschaktien oder Wunsch-ETFs.
4
Warte auf das jeweilige Ausschüttungsdatum.
5
Die Dividende wird automatisch auf dein Verrechnungskonto gutgeschrieben.
6
Als Swissquote Kundin oder Kunde siehst du jede Gutschrift direkt in deiner App.

Meine Dividenden seit 2020

Seit Juni 2020 habe ich insgesamt rund 33’123.88 CHF an Dividenden erhalten, Stand Januar 2026. Das entspricht einer durchschnittlichen Dividendenrendite von etwa 3,15 % über alle ausgeschütteten Dividenden. In den ersten Jahren waren die Erträge noch gering, ab 2022 hat sich das Wachstum spürbar beschleunigt, weil sowohl mein Kapital als auch die einzelnen Ausschüttungen der Unternehmen gestiegen sind.

Chart der jährlichen Dividendenentwicklung im Swissquote Depot seit 2020
Dividendenentwicklung meines Depots seit 2020
Jährliche Dividendensumme im Swissquote Depot, visualisiert mit der Parqet App
Jährliche Dividenden im Überblick, visualisiert mit Parqet

Weiterführendes Dividenden-Wissen

Dividenden überwachen: meine Tool-Empfehlungen

Damit du den Überblick über dein Portfolio und deine erhaltenen Dividenden behältst, empfehle ich dir folgende Tools:

Was mache ich mit meinen Dividenden?

Mittlerweile gönne ich mir bewusst auch etwas davon, sei es Ferien, ein gutes Abendessen oder Ähnliches. Einen Teil investiere ich weiterhin und lege das Geld in neue Aktien an.

Investieren ohne Depotgebühren

Falls du ein Depot ohne Depotgebühren suchst, in dem du ebenfalls Aktien und ETFs kaufen kannst, dann schau dir gerne folgende Neo-Broker an. Bei beiden ist es allerdings nicht möglich, Aktien ins Namensregister eintragen zu lassen. Du musst also entscheiden, was für dich wichtiger ist, tiefe Gebühren oder die Möglichkeit, an Generalversammlungen teilzunehmen.

Neo-Broker

Yuh App

Gratis App mit guter Auswahl an Aktien, keine Depotgebühren und günstige Kaufgebühren. Zusätzlich kannst du direkt in der App eine Säule 3a eröffnen, besparen und einzahlen.

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Neon App

Ebenfalls eine empfehlenswerte App zum Investieren, komplett ohne Depotgebühren, mit einer schlanken Auswahl an ETFs und Aktien.

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Mein Yuh Gutscheincode

Ziele fürs Depot definieren

Wie du ein Swissquote Depot eröffnest, erkläre ich dir in diesem Blogpost. Bevor du dein eigenes Depot eröffnest, solltest du festlegen, wofür du es zukünftig nutzen willst. Welche Funktionen sind dir besonders wichtig? Welche Strategie möchtest du verfolgen, Growth, Value, Dividenden oder ein Mix? Möchtest du später die 4 % Entnahme-Strategie fahren oder mit Dividendenerträgen deine Rente aufbessern? Investieren braucht Geduld und Zeit. Du hebst dir deine sofortige Belohnung, zum Beispiel ein teures Auto, für später auf. Dafür darfst du dann die wahren Früchte ernten und dir mehr Freiheiten leisten.

Arbeitest du schon an deiner finanziellen Freiheit?

Ich möchte dir zeigen, dass auch Frauen in der Schweiz ohne Top-Job, reichen Partner oder wohlhabende Eltern eine reelle Chance auf finanzielle Freiheit haben. Mein Tipp: such dir ein Online-Nebeneinkommen, um dein Depot zu füllen, behalte aber deinen Hauptjob vorerst für deinen Lebensunterhalt und deine Sicherheit.

Ich bin überzeugt, dass wir vor allem durch Vorbilder und Beispiele anderer Menschen lernen. Deshalb stelle ich dir mein Depot transparent zur Verfügung und hoffe, dass dir diese Übersicht einen ehrlichen Eindruck vermittelt. Das perfekte Dividendenportfolio gibt es ohnehin nicht, jede Person muss ihren eigenen Weg finden.

Mein nächstes grosses Ziel ist ein Depot, das im Ruhestand ausschliesslich von Dividenden lebt. Bis dahin habe ich noch einige Jahre Zeit, aber ich arbeite konsequent darauf hin.

Häufige Fragen zu meinem Dividenden Depot

Ist das Anlageberatung?

Nein. Ich zeige dir ausschliesslich meine persönliche Strategie zu Bildungszwecken. Das ist keine Kaufempfehlung und keine Anlageberatung. Recherchiere selbstständig und entscheide anhand deiner eigenen finanziellen Situation.

Wie viel Geld brauche ich, um mit einem Dividenden Depot zu starten?

Bei Swissquote kannst du bereits mit kleinen Beträgen einsteigen, sobald der Kurs einer Aktie gedeckt ist. Über Neo-Broker wie Yuh sind dank Bruchteilsaktien sogar Beträge ab CHF 10 möglich.

Warum zeigst du die Dividenden brutto und nicht netto?

Auf Schweizer Dividenden wird zunächst die Verrechnungssteuer von 35 % einbehalten. Diese kannst du dir über deine Steuererklärung zurückholen. Die endgültige Besteuerung erfolgt zusammen mit deinem übrigen Einkommen, deshalb ist der Bruttobetrag die aussagekräftigere Zahl für die Depotperformance.

Was mache ich mit ausländischen Dividenden, zum Beispiel aus den USA?

Bei US-Positionen wie meinem VHYL ETF wird eine Quellensteuer einbehalten. Mit dem Formular W-8BEN reduzierst du den Steuersatz, und über das Formular DA-1 in deiner Steuererklärung kannst du dir einen Teil davon zurückholen.

Warum setzt du auf Ausschütter statt auf thesaurierende ETFs?

Mich motiviert der sichtbare, regelmässige Cashflow. Rein rechnerisch ist eine thesaurierende Strategie oft steuerlich und kostentechnisch im Vorteil, aber für mich persönlich ist die Motivation durch echte Ausschüttungen mehr wert.

Kann ich deine Aktien einfach nachkaufen?

Das würde ich dir nicht empfehlen. Mein Depot ist auf meine persönliche Situation, meinen Anlagehorizont und meine Risikofähigkeit abgestimmt. Nutze meine Übersicht als Inspiration, aber baue deine eigene Strategie auf Basis deiner eigenen Ziele auf.

Wie oft aktualisierst du diese Seite?

Ich aktualisiere die Zahlen laufend, sobald neue Dividenden auf meinem Konto eingehen, meistens mehrmals pro Monat.

Gibt es einen Rabattcode für Swissquote?

Ja. Mit meinem Code MKT_LIEBEFINANZEN erhältst du bei der Depoteröffnung CHF 100 Trading Credits geschenkt. Diese Trading Credits reduzieren Gebühren beim Kauf und Verkauf von Aktien oder ETFs.

Fazit

Mein Swissquote Dividenden Depot zeigt dir, was langfristiges und diszipliniertes Investieren in Schweizer Qualitätsaktien bewirken kann. Seit 2020 sind daraus über 33’000 CHF an Bruttodividenden entstanden, und der Betrag wächst Jahr für Jahr weiter. Perfekt ist mein Depot nicht, die Klumpenrisiken bei den Top-Positionen zeigen das deutlich, aber genau diese Transparenz soll dir helfen, aus meinen Erfahrungen zu lernen und deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn du selbst starten möchtest, eröffne dein Depot mit meinem Code MKT_LIEBEFINANZEN und sichere dir CHF 100 Trading Credits. Baust du dir ebenfalls ein Dividendenportfolio auf oder verfolgst du eine ganz andere Strategie? Ich freue mich, wenn du mir in den Kommentaren davon erzählst.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Keine Anlageberatung, dies ist mein persönliches Vorgehen.

Über die Autorin

Helga Baechler ist Gründerin von liebefinanzen.ch und zertifizierte Vermögensberaterin IAF. Sie schreibt seit Jahren transparent über Dividendeninvestieren, ETFs und passives Einkommen für ein Schweizer Publikum und teilt ihr eigenes Depot öffentlich, damit andere Frauen und Männer in der Schweiz von ihrem Weg lernen können.

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31 thoughts on “Mein Swissquote Dividenden Depot”

  1. Gratuliere! Und vielen Dank für die Tolle und einfache Tipps. Ist das Parqet nur eine Darstellung des Portfolios das z.B. auf dem Swissquote gehandelt wird, oder ist es auch eine Trading Platform?

    1. Liebe Eni, danke sehr.
      Parqet ist nur eine Darstellung des bereits vorhandenen Portfolios von Swissquote, Degiro oder anderen Brokern. Es ist keine eigene Trading App, du kannst darauf nicht handeln.
      Ich werde noch einen ausführlichen Artikel darüber schreiben.
      Liebe Grüsse
      Helga

  2. Sehr informativer Blog und du widerspiegelst meine Gedanken zu praktisch zu 100%! Bist du mein Klon? 🙂 Ich bin auch eine Frau, 42 Jahre jung und investiere schon seit meiner Lehre in Aktien.. habe natürlich viele Fehler gemacht, aber auch sehr viel richtig! Auch ich habe als Ziel die ‘finanzielle Freiheit’ mit 50 zu erreichen und wenn alles gut geht (Schicksalsschläge und Krankheiten ausgeschlossen) werde ich es vermutlich auch schaffen. Mein Plan ist es dann nicht komplett in Rente zu gehen, aber nur noch das zu arbeiten, was ICH mag und möchte! 😉
    Liebe Grüsse,
    Sonia

    1. Vielen Dank!
      Naja dein Klon bin ich leider nicht ganz.
      Ich investiere erst seit ca. 3 Jahren – und (leider) nicht seit meiner Lehre.
      Sonst wäre ich sicher schon viel weiter.
      Aber ansonsten ja – ich glaube, wir wollen das gleiche 🙂
      Grüsse
      Helga

  3. PS: Gratuliere dir zu diesem inspirierenden Blog und für die ‘Bestätigung’ meiner eigenen Ideen! Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt und handelt wie du hier! Keep up the good work and good things will happen!

  4. 250k CHF in 2.5 Jahren?

    Wow, das ging ja verdammt schnell.
    Hast du bei 0 CHF angefangen oder hattest schon was gespart und dann einfach investiert seit 2.5 Jahren?

    Gratulieren, hast mein Neid erarbeitet 😛

    mfg didi

    1. Hallo Didi

      Es sind 200K in 3 Jahren 🙂
      Vor ein paar Jahren hatte ich ganze 6000 Franken auf dem Konto, habe also quasi bei 0 gestartet

      Grüsse
      Helga

  5. Hallo Helga,

    Super Depot!
    Du hältst den IE00B8GKDB10 (VHYL) also auch auf der SIX in CHF?

    Vielen Dank und Grüsse
    Stefano

  6. Liebe Finanzen-Helga

    Danke für die Einsicht in Dein Depot.

    Ich bin mir am überlegen, ob ich mir noch im November ein Swissquote Depot erstellen soll. Wird der Steuerauszug anteilsmässig angerechnet, oder muss ich wirklich für die beiden letzten Monate noch 100.- Fr. zahlen?

    Liebe Grüsse
    Janina

    1. Hallo Janina
      der Steuerauszug ist freiwillig. Du brauchst ihn nicht unbedingt für die Steuern, aber er erleichtert die Arbeit. Wenn du wenig gekauft und verkauft hast im laufenden Jahr, ist er eventuell nicht nötig.
      Aber ja, er kostet 100 CHF.
      Grüsse
      Helga

  7. Was ich komisch finde, dass du auf der einen Seite ETF’s empfiehlst, auf der anderen Seite jedoch Einzeltitel Aktien kaufst. Du implizierst mir, dass eine aktive Auswahl von einzelnen Aktien nicht sinnvoll ist (was ja Vollprofis bei aktiven Fonds grundsätzlich machen), machst es dann aber trotzdem. Bist du schlauer als der Markt, dass du dein Portfolio nicht ausschliesslich mit ETF’s umsetzt? Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn alle Anleger auf der Welt nur noch ETF’s kaufen, ETF’s nicht mehr funktionieren (weil niemand mehr Research macht)?

    1. Hey Alex, danke für deinen Kommentar.

      Es ist weitläufig Konsens, dass ETFs für Anfänger und den Normal-Investor die schlauere Wahl sind, wenn man langfristig Vermögen aufbauen will.
      Ich habe explizit mehrmals erwähnt, dass ich Einzelaktien kaufe, weil es mir Spass macht und ich mich auch für die Firmen dahinter interessiere.
      Das heisst nicht, dass man das auch so machen soll. Ich denke aber, ich habe mehrmals erwähnt, dass man meine Strategie nicht einfach nachkopieren soll.
      Natürlich bin ich nicht schlauer aus der Markt, das das ist NIEMAND ;). Aber wo habe ich das behauptet?
      Und: machst du es besser? 😉

      Diese Frage ist allerdings interessant: Was würde passieren, wenn alle nur noch in Indexfonds und nicht mehr in Einzelaktien investieren würden? Dazu habe ich kürzlich einen interessanten Artikel gelesen. https://etf-blog.com/was-passiert-wenn-alle-nur-noch-indexfonds-kauften/

      Grüsse
      Helga

  8. Ich denke kaum, dass es hier viele Leute gibt, die in 3 Jahren Fr. 200’000.- (!) anlegen können. So etwas können sich nur Leute erlauben, die sehr gut verdienen oder äusserst günstig wohnen/leben können. Welcher Angestellte mit normalem Job kann pro Monat über Fr. 5’500.- in Aktien und ETF’s anlegen?
    Im Jahr 2020 lag der Medianlohn in der Schweiz bei Fr 6’665.- (Quelle: Bundesamt für Statistik, Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2020).
    Ich mag dir dein Vermögen gönnen. Ich denke jedoch, dass du vielen Leuten dein Vermögen in Form von Aktien und ETF’s präsentierst, die niemals auch nur in die Nähe dieser Zahlen in drei Jahren kommen werden. Wenn schon, benötigen sie viele, sehr viele Jahre und verzichten auf viele schöne Dinge in ihrem Leben, nur damit sie dir nacheifern können.

    1. Hallo lieber Thomas
      ich verstehe deinen Einwand.
      Ich habe viele Jahre als einfache kaufmännische Angestellte in einem 80% Pensum gearbeitet. Damit wird man nicht reich.
      Nach einem Schicksalsschlag habe ich nur noch ca. 5000 CHF auf dem Konto gehabt. Das war vor ca. 5 Jahren.
      Wie bin ich also zu diesem 200k Depot gekommen?
      Ich habe mir mehrere Einkommensströme nebenbei neben dem Hauptjob geschaffen. Gleichzeitig habe ich meine Fixkosten im Griff gehabt und keine unnötigen Ausgaben gemacht.
      Ja, ich habe keine Kinder, dann ist es vielleicht etwas leichter.
      Aber es ist für die meisten Leute möglich, neben dem Hauptjob noch Nebeneinnahmen zu generieren, um diese dann in ein Depot zu investieren.
      Aber man muss halt commited sein und starten. Keine Opferhaltung und immer die Möglichkeiten sehen.
      Wenn wir ehrlich sind: die Mittelschicht gibt viel Geld für unnötigen Konsum aus. Wie wäre es, das lieber in ETFs und Aktien zu investieren? Viele würden es zu einem ansehlichen Depot schaffen.
      Grüsse
      Helga

  9. hallo Helga
    Du hast einen interessanten Blog bzw. Website und viele interessante Dinge.
    Mein Portfolio enthält u.a. auch den ETF VHYL aber nicht den VWRD.
    Der VWRD hat ja keine so hohe Rendite wie der VHYL. Was ist den der Grund, dass
    du den ins Portfolio genommen hast?
    Danke und liebe Grüsse
    Roland

    1. Hallo Roland
      in welchem Zeitraum hast du die beiden ETFs verglichen?
      Der VWRL hat über eine lange Zeit gesehen die bessere Rendite.
      Erst im letzten Monat hatte der VHYL eine positivere Rendite als der VWRL.

      Wie man ETFs miteinander vergleicht habe ich hier beschrieben:
      https://liebefinanzen.ch/etf-vergleich-schweiz/

      Ich habe mich für den VHYL als grössere Position entschieden, weil ich eine Dividendenstrategie fahre.
      Das ist keine Anlageberatung sondern mein eigenes Vorgehen.

  10. Liebe Helga,

    vielen Dank für diesen Artikel. Ich investiere bei Swissquote und würde gerne in den ETF FGQI (Fidelity Global Quality Income) investieren. Auf der Swissquote-App erhalte ich jedoch eine Meldung über NACH-Fonds und ich verstehe nicht ganz, ob ich in diesen ETF investieren kann oder nicht. Weisst du etwas darüber?

    Vielen Dank und liebe Grüsse

    1. Hallo Toni

      Zu NACH Fonds kenne ich mich nicht vertieft aus, aber grob gesagt:
      = nicht in der Schweiz zum Vertrieb zugelassene kollektive Kapitalanlagen

      – Fonds mit Domizil US
      – du kannst zwar theoretisch in diesen ETF investieren, erlaubst aber Swissquote, dem Fondsanbieter persönliche Daten zu übermitteln
      – Du solltest solche Fonds besser nur als QI (Qualified Investor) kaufen

      Den ganzen Hinweis ausgeführt von Swissquote findet man hier: https://www.swissquote.ch/static/terms_conditions/terms_funds_other_d.html

      Warum der Hinweis beim genannten FGQI ETF mit Domizil Irland auftaucht, kann ich aber nicht beurteilen. Ich habe diesen ETF testweise gekauft und bei mir erschien keine Meldung in der Swissquote App.

      Um sicher zu gehen, kontaktiere bitten den Swissquote Support oder einen unabhängigen Finanzberater.
      (keine Anlageberatung und Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit).

      Grüsse
      Helga

  11. Hallo Helga

    Herzliche Gratulation zu deinem Depot! Du hast viele spannende Dividendentitel. Gibt es auch Wachstumsaktien, die du interessant findest (abgesehen von Swissquote)?

    Liebe Grüsse Meirand

  12. Hallo Helga,

    es gibt wahrscheinlich Sinn, einige Aktien un ETF-s zwei Mal in Tabelle einzutrage?

    (ein Mal als dividenten und ein Mal als Capital Gain )

  13. Deine Website ist prima gemacht und sehr informativ!

    Du schreibst in der Rubrik Depot:

    “Depot aktualisiert am 2.1.2026
    Dividenden Depot Schweiz: Neu findest du auf dieser Seite mein Swissquote Dividenden Depot als Finanzbloggerin.
    Ich werde regelmässig alle Nachkäufe eintragen und welchen Einfluss diese Käufe auf die kommenden Dividenden-Ausschüttungen haben.”

    Aber wo ersehe ich nun dein Depot? Ich habe auch keinen Link dazu gefunden.

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