Swissquote Gebühren 2026: einfach erklärt
Bei Swissquote zahlst du zweierlei: eine Depotgebühr von 0.025% pro Quartal, mindestens CHF 15 und höchstens CHF 50, und eine Courtage pro Kauf oder Verkauf. Kleine Trades bis CHF 500 kosten nur CHF 3. Bei ETFs lohnt sich der Blick auf die ETF Leaders, dort zahlst du ab CHF 1’001 pauschal CHF 9 statt des viel teureren Aktientarifs.
Lohnt sich Swissquote auch bei kleinen Beträgen? Wie hoch ist die Depotgebühr? Ist Swissquote teuer? Solche Fragen bekomme ich oft. Hier erkläre ich dir die Kosten so, dass du am Ende selbst beurteilen kannst, ob sich Swissquote für dich rechnet.
Investieren ist in der Schweiz nicht günstig, jeder Trade kostet. Mir ist es trotzdem wichtig, mein Geld bei einer Schweizer Bank zu haben. Ich verfolge hauptsächlich Buy and Hold, kaufe also und halte lange. Wer selten handelt, kommt bei Swissquote preislich ordentlich weg. Wer viel hin und her tradet, zahlt schnell drauf.
Die Depotgebühr
Auf dein Wertschriftenvermögen berechnet Swissquote pro Quartal 0.025 Prozent, also 0.1 Prozent pro Jahr. Dabei gelten ein Minimum von CHF 15 und ein Maximum von CHF 50 pro Quartal.
| Depotwert | Pro Quartal | Pro Jahr | Warum |
|---|---|---|---|
| CHF 9’500 | CHF 15 | CHF 60 | Minimum greift |
| CHF 60’000 | CHF 15 | CHF 60 | Minimum greift knapp |
| CHF 80’000 | CHF 20 | CHF 80 | 0.025% berechnet |
| CHF 125’000 | CHF 31.25 | CHF 125 | 0.025% berechnet |
| ab CHF 200’000 | CHF 50 | CHF 200 | Deckel erreicht |
Die Gebühr wird viermal jährlich direkt vom Verrechnungskonto abgebucht. Achte darauf, dass dort genügend Geld liegt.
Courtage: Aktien kaufen und verkaufen
Zusätzlich zur Depotgebühr zahlst du bei jedem Kauf und jedem Verkauf eine Courtage. Sie richtet sich nach der Ordergrösse und wird prozentual gesehen günstiger, je grösser der Betrag.
| Ordergrösse | Courtage |
|---|---|
| bis CHF 500 | CHF 3 |
| CHF 500.01 bis 1’000 | CHF 5 |
| CHF 1’000.01 bis 2’000 | CHF 10 |
| CHF 2’000.01 bis 10’000 | CHF 30 |
Werte für Schweizer Aktien und ETFs an der SIX. Über CHF 10’000 steigt die Courtage weiter, an ausländischen Börsen können Zuschläge dazukommen. Prüfe die aktuelle Tabelle vor grösseren Käufen direkt bei Swissquote.
ETFs: hier liegt der grösste Hebel
Bei ETFs kommt es darauf an, ob dein ETF zu den ETF Leaders gehört. Das ist eine Auswahl von über 1’100 ETFs von Anbietern wie Vanguard, UBS, Amundi, Invesco, State Street, Swisscanto und Xtrackers.
| Ordergrösse | ETF Leaders | Andere ETFs |
|---|---|---|
| bis CHF 500 | CHF 3 | wie Aktien |
| bis CHF 1’000 | CHF 5 | wie Aktien |
| ab CHF 1’001 | CHF 9 pauschal | wie Aktien |
Weitere Gebühren und Abgaben
Eidgenössische Stempelsteuer
Diese Abgabe geht an die Steuerverwaltung, nicht an Swissquote. Sie fällt bei jedem Schweizer Broker an.
- Schweizer Wertschriften: 0.075 Prozent
- Ausländische Wertschriften: 0.15 Prozent
Börsengebühren und Echtzeitkurse
Die Börse verlangt ihrerseits eine Gebühr, die Swissquote weiterverrechnet. Dazu kommt eine Gebühr von CHF 0.85 pro Transaktion, die die Kosten der Echtzeitinformationen auf der Plattform deckt.
Gelegentliche Kosten
- Digitaler Steuerausweis: CHF 85, inklusive eSteuerauszug
- Titelauslieferung: CHF 50 pro Position
- Eintrag ins Aktienregister: gratis, wichtig für Aktionärsgeschenke
- Depotübertrag zu Swissquote: Kosten verrechnet deine alte Bank, mehr dazu in meiner Anleitung zum Depotübertrag
So senkst du deine Gebühren
- Seltener kaufen, dafür grössere Beträge. Jeder Trade kostet fix, unabhängig davon wie oft du kaufst.
- ETF Leaders bevorzugen. Ab CHF 1’001 zahlst du dort pauschal CHF 9.
- Trading Credits nutzen. Jede Kundin bekommt einen eigenen Code zum Weitergeben. Wie das geht, steht in meiner Anleitung zu den Trading Credits.
- Nicht in Fremdwährung halten, wenn du es vermeiden kannst, sonst kommen Wechselkosten dazu.
Mit meinem Code bekommst du bei der Kontoeröffnung Trading Credits, mit denen du deine ersten Courtagen bezahlst.*
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Ohne Depotgebühr investieren
Wenn dich die Depotgebühr stört, schau dir Yuh an. Yuh entstand als gemeinsames Projekt von PostFinance und Swissquote und gehört seit Juli 2025 vollständig zu Swissquote. Du investierst dort ebenfalls in Aktien, ETFs und Kryptowährungen, in einer schlankeren App mit kleinerer Auswahl. Depotgebühren fallen bei Yuh keine an.
Den direkten Vergleich der beiden findest du in meinem Beitrag Yuh vs Swissquote. Einen breiteren Vergleich inklusive Saxo und neon findest du in Swissquote vs. Saxo vs. Yuh vs. neon.
Häufige Fragen zu den Swissquote Gebühren
Wie hoch ist die Depotgebühr bei Swissquote?
Fallen auch beim Verkauf Gebühren an?
Lohnt sich Swissquote auch bei kleinen Beträgen?
Was sind die ETF Leaders?
Ist Swissquote teuer?
Zahle ich Mehrwertsteuer auf die Gebühren?
Weiterlesen
*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Keine Anlageberatung, sondern allgemeine Information und meine persönliche Erfahrung. Gebühren ändern sich laufend, alle Angaben Stand Juli 2026 und ohne Gewähr. Prüfe die aktuellen Preise vor einer Kontoeröffnung direkt bei Swissquote.

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
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Alternativ und mit Abstand der günstige Broker (im Ausland) ist Interactive Brokers. Da kostet ein Kauf von schweizer Aktien für etwa 1000.- gerade mal 3-5 CHF.
Da der Broker im Ausland bezahlt man auch keine Courtagen oder Stempelsteuern.
jo, ist aber halt im Ausland. Man muss es wollen und die Nachteile in Kauf nehmen 😉
Kann man bei Swissquote auch nur ein Girokonto incl. Debit Mastercard in der Schweiz eröffnen ohne die Depotoption ?
Wenn ja, geht das auch über die App ?
Im Artikel ist nicht erwähnt, ob bei Swissquote beim Verkauf von Aktien nochmals Gebühren anfallen oder nur beim Kauf
Ebenfalls sind die Währungsumrechnungskosten z.b beim Kauf von Apple Aktien in US Dollar relevant, ob 0.01% Gebühren oder 1 Prozent anfallen kann viel ausmachen. Bei Swissquote sollte der automatische Währungstausch deaktiviert werden.
Hallo,
ist ein Update geplant in Bezug auf die geänderten Gebühren/ Abo Modelle bei swissquote?
Vielen Dank
Gruß Mani
Hallo Manfred
danke für den Kommentar. Ich habe heute, 27.12.2023 die Aktualisierungen vorgenommen.
Checke doch kurz, ob alles so stimmt.
Grüsse
Helga
Guten Tag,
vielen Dank für diesen informativen Beitrag.
Um Yuh nutzen zu können, habe ich ein Swissquote Konto eröffnet.
Bezahle ich auf dieses Konto nun Depotgebühren von CHF 20.-/Quartal? Oder ab wann fallen diese Gebühren an?
Beginnen sie ab dem Zeitpunkt, an dem ich Geld darauf Überweise oder erst, wenn ich über Swissquote investiere?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Klärung
Hallo Silas
Um Yuh zu nutzen, musst du kein Swissquote Depot eröffnen.
Du kannst ganz einfach Yuh auf dem Handy runterladen und dich unabhängig von Swissquote anmelden.
Bei Yuh zahlst du keine Depotgebühren.
Bei Swissquote werden die Depotgebühren quartalsweise abgebucht.
Yuh und Swissquote haben keinen direkten App-Zusammenhang, du nutzt beide Apps unabhängig. Einzig bei der Anmeldung bei Yuh kannst du als Swissquote Kunde schneller starten, aber das ist auch schon alles.
Grüsse
Helga
Ich bin nun seit gut zwei Jahren Kunde bei der Swissquote und habe bis jetzt gute Erfahrung gemacht. Was mich etwas stört ist die Bedienoberfläche in der Webansicht. Etwas unübersichtlich und mir fehlen da ein paar Parameter bei den Aktien wie höhe der Dividende, Dividendenrendite pro Jahr etc.. Vielleicht kommt ja da noch was in Zukunft. Was ich auch noch schade finde ist die Sparplanfunktion bei ETF. Wenn ich z.b als Sparplan jeden Monat 250 CHF investieren möchte, fallen immer Gebühren zwischen 11-12 CHF an trotz an der SIX Börse des ETF.
Hallo Axel
Für die Dividenden-Analyse nutze ich aktien.guide
Über aktien.guide kannst du Aktien bis ins kleinste Detail analysieren, du checkst die Dividendenrendite, kannst nach Dividendenaristokraten filtern und vieles mehr.
Hier habe ich einige aktien.guide Funktionen beschrieben.
Sehr empfehlenswert finde ich auch die Apps Getquin und Parqet zur Depotanalyse.
Getquin
Parqet
Hi Helga, ich zahle auch dieses Jahr 9.- für einen ETF Kauf bei Swissquote, da der ETF “leider” auf der “ETF Leader” Liste ist 🙁 also Anbieter wie UBS, Vanguard, iShares etc…
Schaue doch bei Yuh, ob du einen ETF Sparplan erstellen könntest?
Man merkt wie Swissquote völlig überteuert ist und die Kunden abzockt.
Ist mir völlig unverständlich wie man Swissquote als Broker empfehlen kann. Swissquote ist weltweit der teuerste Online-Broker!
Bitte eröffnet ein Depot bei Degiro oder an einen anderen Online-Broker wo es keine Depotgebühren gibt und die Trading-Fees bis um das 20-Fache günstiger sind.
Hallo Thomas,
Swissquote ist ein vertrauenswürdiger Broker, der sich preislich im Mittelfeld bewegt und zahlreiche Vorteile speziell für Schweizer Anlegerinnen und Anleger bietet. Ein Beispiel dafür ist das kostenlose Eintragen ins Namensregister. Von Abzocke kann hier keine Rede sein – es hängt ganz davon ab, welche Bedürfnisse man als Investorin hat und was man erreichen möchte.
Mit meinem Code MKT_LIEBEFINANZEN erhältst du als Neukunde 200 CHF in Trading Credits, was den Aufbau eines Basis-Depots sehr kostengünstig ermöglicht.
Wer noch günstigere Konditionen beim Aktienkauf sucht, könnte sich Yuh ansehen. Allerdings gibt es hier ein paar Einschränkungen: Es gibt keine Desktop-Anwendung, keinen Eintrag ins Namensregister und das Angebot an Wertschriften ist nicht unbegrenzt.
Mein Blog richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger in der Schweiz. Ich lege bewusst keinen grossen Fokus auf ausländische Broker, da diese insbesondere bei einer Konzentration auf Schweizer Aktien oft weniger sinnvoll sind. Mit Ausnahme von Degiro und Bitpanda bespreche ich keine ausländischen Anbieter auf meinem Blog. Das Internet bietet genügend Informationen, und ich bin bei Weitem nicht die einzige Finfluencerin. Jede Leserin kann sich nach Belieben im Netz informieren und die besten Optionen für sich auswählen.
Natürlich erwähne ich nicht ausschliesslich Swissquote – es ist mir wichtig, dass meine Leserinnen und Leser sich ihr eigenes Urteil bilden. Auf meinem Blog werden verschiedene Plattformen vorgestellt, die ich für Anfänger geeignet finde: Findependent, Selma, Inyova, Swissquote, Yuh, Degiro, Bitpanda und Neon. Zwar gibt es auch Anbieter wie Interactive Brokers, jedoch halte ich diese eher für fortgeschrittene Anleger und finde es wenig sinnvoll, sie in meinem Blog für Einsteiger vorzustellen. Auch mit einem automatischen Steuerausweis für die Schweizer Steuern ist hier die Sachlage etwas anders.
Jeder soll die Möglichkeit nutzen, weiter zu recherchieren, welcher Broker am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Nicht zu vergessen: Swissquote ist gebührentechnisch immer noch deutlich günstiger als beispielsweise Aktien über eine UBS, Raiffeisen und ähnliche Banken zu halten.
Beste Grüsse
Helga
Vielen Dank für den interessanten Bericht! Falls ich ausschliesslich mit Kryptowährungen handle, fällt dann bei Swissquote neben den oben erwähnten Kaufgebühren eine Depotgebühr oder sonstige Gebühr an? Danke und Grüsse Moritz
…ich habe gerade auf der Seite von Swissquote gelesen, dass bei Kryptowährungen die selben Depotgebühren anfallen wie bei Wertschriften. Meine obige Frage ist also hinfällig 🙂 Grüsse, Moritz
Ich habe ùber mein Handy ein Konto eröffnet und nicht am PC. Wie bekomme ich trotzdem den 100.- Eröffnungsgutschein?
Hallo Christian
du kannst versuchen, dem Swissquote Support zu schreiben und sie zu bitten, doch noch meinen Code MKT_LIEBEFINANZEN gutschreiben zu lassen.
Ich weiss allerdings nicht, ob es klappt.
Liebe Grüsse
Helga