ETF Auswahl Checkliste Schweiz: Welcher ETF passt zu dir?
Aktualisiert im Juli 2026 · Lesezeit rund 9 Minuten
Bei der ETF Auswahl in der Schweiz zählen sechs Dinge. Ein breiter Basisindex wie MSCI World oder FTSE All-World, eine TER unter 0.20% bei einem Welt-ETF, ein Fondsvolumen über CHF 500 Mio., mindestens 3 Jahre Fondsalter, Fondsdomizil Irland oder Schweiz und die passende Ausschüttungsart. Dazu kommen zwei Schweizer Punkte, die in deutschen Ratgebern fehlen, nämlich die Stempelsteuer und das Formular DA-1 für zu viel bezahlte US-Steuern.
Über 3’000 ETFs sind in der Schweiz handelbar, und jede Woche kommen neue dazu. Kein Wunder, landet die Frage “Welcher ETF passt zu mir?” so oft bei mir, meist von Leuten, die gerade ihr erstes Depot bei Swissquote, Yuh oder einem Robo-Advisor eröffnet haben.
Hier ist meine 12-Punkte-Checkliste, so wie ich sie selbst durchgehe, bevor ich kaufe. Dazu 10 Beispiel-ETFs mit aktuellen Zahlen und die Bonuscodes der Anbieter, bei denen ich selbst investiere. Wenn du lieber gleich konkrete Namen möchtest, findest du die in meiner Übersicht der besten ETFs für die Schweiz.
- Schritt für Schritt
- Strategie & Basisindex
- Thesaurierend oder ausschüttend
- Sparplanfähigkeit
- Diversifikation
- Fondsvolumen & Alter
- Performance vergleichen
- Klumpenrisiko & Replikation
- Überschneidungen prüfen
- Kosten & Steuern Schweiz
- Factsheet & KID
- justETF & extraETF nutzen
- Langfristig denken
- 10 ETF-Beispiele
- FAQ
- So geht es weiter
- Fazit
- Strategie und Basisindex festlegen
- Thesaurierend oder ausschüttend wählen
- Sparplanfähigkeit beim Schweizer Broker prüfen
- Diversifikation und Anzahl Positionen checken
- Fondsvolumen und Fondsalter anschauen
- Performance über mehrere Zeiträume vergleichen
- Klumpenrisiko und Replikationsmethode prüfen
- Überschneidungen mit bestehenden ETFs checken
- Kosten inklusive Schweizer Stempelsteuer vergleichen
- Factsheet und KID des Anbieters kontrollieren
- ETF-Portale nutzen und ISIN vor dem Kauf abgleichen
- Langfristig denken, Notgroschen zuerst
So gehst du Schritt für Schritt vor
Die Checkliste oben ist ausführlich. Wenn du es einfach und schnell magst, reicht dir diese kurze Abfolge:
- Ziel festlegen. Willst du Vermögen aufbauen oder Dividenden erhalten? Das entscheidet, ob du thesaurierend oder ausschüttend wählst.
- Basisindex wählen. Für den Einstieg reicht ein ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World völlig aus.
- ETF suchen. Öffne justETF oder extraETF, wähle den Index und filtere nach Fondsgrösse und TER.
- Zahlen checken. Fondsgrösse über CHF 500 Mio., Alter ab 3 Jahren, TER möglichst tief.
- Sparplan prüfen. Schau bei deinem Broker, ob der ETF sparplanfähig ist, sonst kaufst du einfach manuell.
- ISIN abgleichen. Vergleiche vor dem Kauf die ISIN zwischen Finanzportal und Broker.
- Kaufen und liegen lassen. Danach nicht mehr täglich aufs Depot schauen, sondern langfristig dabei bleiben.
1. Strategie und Basisindex
Zuerst klärst du dein Ziel. Willst du klein starten, etwa mit CHF 50 im Monat? Dann reicht ein einziger breiter ETF. Wie weit man mit kleinen Beträgen wirklich kommt, habe ich in Mit 10 CHF in ETFs investieren durchgerechnet. Ein ETF auf den MSCI World oder den FTSE All-World deckt dutzende Länder auf einmal ab.
Ein bewährter Ansatz kombiniert 70% Industriestaaten mit 30% Schwellenländer, also einen MSCI World ETF plus einen MSCI Emerging Markets ETF. Wer es noch einfacher mag, nimmt gleich einen FTSE All-World oder MSCI ACWI ETF, der beide Kategorien bereits in einem einzigen Produkt vereint.
Bei CHF 500 monatlicher Sparrate würdest du rund CHF 350 in einen MSCI World ETF und CHF 150 in einen MSCI Emerging Markets ETF investieren. Die meisten Schweizer Broker erlauben, beide Sparraten unabhängig automatisiert einzurichten.
2. Vermögensaufbau oder Dividenden: thesaurierend vs. ausschüttend
Als Nächstes klärst du, ob du auf Vermögensaufbau (Wachstum) oder auf regelmässige Auszahlungen (Dividenden) aus bist. Bei thesaurierenden ETFs werden Dividenden automatisch reinvestiert, du profitierst maximal vom Zinseszinseffekt und musst dich um nichts kümmern. Bei ausschüttenden ETFs bekommst du die Erträge direkt aufs Konto überwiesen. Wie hoch diese Ausschüttung ausfällt, rechnest du mit meiner Anleitung ETF-Dividende berechnen aus.
Die Kürzel C oder ACC am Ende des ETF-Namens stehen für thesaurierend (accumulating). D, DIS oder DIST stehen für ausschüttend (distributing).
3. Sparplan oder Einmalanlage
Möchtest du regelmässig investieren, prüfe, ob dein ETF bei deinem Schweizer Broker sparplanfähig ist. Bei Swissquote heisst diese Funktion “Recurring Order”, auch Yuh, Selma und Findependent bieten automatisierte ETF-Sparpläne an. Ist dein Wunsch-ETF nicht sparplanfähig, kannst du ihn trotzdem manuell jeden Monat kaufen, ohne gleich den Broker zu wechseln.
Bei den Gebühren lohnt sich der Blick auf gebührenfreie Angebote. Neon bietet über 20 ETFs im gratis Sparplan an, bei Yuh sind es 21 ETFs ohne Kaufgebühr. Alle Anbieter nebeneinander findest du in meinem ETF Sparplan Vergleich Schweiz.
Bonuscodes für deinen ETF-Start
Tippe auf einen Code, dann wird er automatisch kopiert. Danach fügst du ihn bei der Anmeldung beim Anbieter ein. Meine komplette Sammlung findest du unter gratis Gutscheine Schweiz.
Swissquote
Grösster Schweizer Online-Broker, riesige ETF-Auswahl, Recurring Orders als Sparplan.
Yuh
Praktisch für kleinere ETF-Sparraten direkt aus der Banking-App heraus.
Selma
Automatisierter ETF-Sparplan, wenn du die Auswahl lieber abgeben möchtest.
Findependent
Automatisiert in ETFs investieren ab CHF 500, ebenfalls ohne Eigenauswahl.
finpension Invest
Anlagelösung für dein freies Vermögen mit sehr tiefen Gebühren, bekannt aus der Säule 3a.
*Affiliate-Links. Bedingungen der Anbieter beachten, Angaben ohne Gewähr, da sich Bonusaktionen ändern können.
4. Diversifikation: Anzahl Positionen
Ein breit diversifizierter Basis-ETF sollte mindestens 400 Positionen enthalten. Der MSCI World bildet rund 1’300 bis 1’600 Aktien ab, der MSCI ACWI sogar knapp 3’000. Bei themenspezifischen ETFs, etwa auf saubere Energie oder Halbleiter, sollten es zumindest 30 Positionen sein, damit das Einzeltitelrisiko nicht zu gross wird.
5. Fondsvolumen und Fondsalter
Das Fondsvolumen ist ein Indikator für die Wirtschaftlichkeit eines ETFs. Bei einem Volumen unter CHF 100 Mio. steigt das Risiko, dass der Anbieter den Fonds irgendwann liquidiert. Für mehr Sicherheit peile ich Fonds über CHF 500 Mio. an.
Auch das Alter zählt: Ich bevorzuge ETFs, die es seit mindestens 3 bis 5 Jahren gibt, dann lässt sich die bisherige Wertentwicklung auch tatsächlich beurteilen. Ein sehr junger ETF kann durchaus vielversprechend sein, ist aber schwerer einzuschätzen.
Beispiel: die grössten ETFs im Vergleich (Stand Juli 2026)
| ETF | TER | Fondsgrösse | 1 Jahr |
|---|---|---|---|
| iShares Core S&P 500 UCITS ETF (Acc) | 0.07% | CHF 120.9 Mrd. | +22.1% |
| iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) | 0.20% | CHF 114.4 Mrd. | +22.3% |
| Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc) | 0.14% | CHF 41.3 Mrd. | +23.8% |
| iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc) | 0.20% | CHF 27.3 Mrd. | +24.0% |
| iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF (Acc) | 0.18% | CHF 32.9 Mrd. | +34.6% |
Eigene Recherche auf justETF, Stand Juli 2026, Rendite in CHF. Werte ändern sich laufend, prüfe aktuelle Zahlen direkt auf der Plattform vor einem Kauf.
6. Wertentwicklung über mehrere Zeiträume vergleichen
Schau dir die Rendite über 1, 3, 5 und 10 Jahre an und vergleiche sie mit dem Referenzindex. Ein Nischen-ETF kann ein Jahr lang glänzen und danach zurückfallen. Vergleiche immer innerhalb derselben Plattform, denn die Anbieter rechnen Ausschüttungen unterschiedlich ein.
7. Klumpenrisiko und Replikationsmethode
Prüfe, wie viel Gewicht die Top-10-Positionen im ETF ausmachen. Als Richtwert gilt: nicht mehr als 30%. Bei spezialisierten Branchen-ETFs kann das schnell überschritten werden, dann lohnt sich ein genauerer Blick.
Physisch replizierende ETFs kaufen die Aktien aus dem Index wirklich. Synthetisch replizierende ETFs machen das über ein Tauschgeschäft (Swap) nach, ohne die Aktien direkt zu besitzen. Bundesbank und BaFin sagen: Für dich als Anlegerin oder Anleger ist das auf lange Sicht kein grösseres Risiko, dafür ist die synthetische Variante oft etwas günstiger.
8. ETF-Überschneidungen prüfen
Investierst du in mehrere ETFs, kann es passieren, dass du unbemerkt mehrfach in dieselben Unternehmen investierst, eine sogenannte Scheindiversifikation. Kombinierst du zum Beispiel einen S&P 500 mit einem Nasdaq 100 ETF, sind Apple und Microsoft in beiden ganz oben zu finden.
Ein MSCI World ETF und ein zusätzlicher Nasdaq 100 ETF überschneiden sich stark: Beide führen unter anderem Microsoft, Apple, Nvidia und Amazon als Top-Positionen. Wer beide gleichzeitig hält, erhöht damit gezielt sein US-Tech-Gewicht, oft ohne es zu merken.
Für den Überschneidungs-Check eignen sich sowohl justETF als auch extraETF mit ihren jeweiligen Portfolio-Tools, beide erfordern eine kostenlose Registrierung, die Basisfunktionen bleiben gratis.
9. Kosten und Schweizer Steuer-Besonderheiten
Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei den meisten ETFs zwischen 0.1% und 0.6% jährlich, deutlich unter aktiv verwalteten Fonds mit oft 1 bis 2%. Ein breiter MSCI World ETF mit hohem Volumen ist meist günstiger als ein spezialisierter Themen-ETF.
| Kostenpunkt | Typische Höhe |
|---|---|
| TER (laufende Kosten) | 0.1% – 0.6% pro Jahr |
| Courtage beim Kauf/Verkauf | abhängig vom Broker |
| Schweizer Stempelsteuer (Umsatzabgabe) | 0.075% (CH-Domizil) bzw. 0.15% (Ausland-Domizil) |
Diese Stempelsteuer kommt bei Schweizer Brokern zur Courtage dazu. In reinen TER-Vergleichen wird sie oft vergessen. Auch das Fondsdomizil spielt eine Rolle: Willst du später Quellensteuer auf US-Dividenden zurückholen, sind Irland-domizilierte ETFs steuerlich meist günstiger als US-domizilierte. Wo du am günstigsten handelst, zeige ich dir in An welcher Börse Aktien und ETFs kaufen. Und wie stark ETFs gegenüber klassischen Bankfonds bei den Kosten vorne liegen, siehst du im Vergleich Fonds oder ETF.
Kleiner TER-Kostenrechner: Was macht 1% TER-Unterschied über die Jahre aus?
Vereinfachte Modellrechnung ohne Kursentwicklung, nur zur Illustration des reinen Kosteneffekts, angenommene 6% Bruttorendite pro Jahr vor Abzug der TER. Keine Anlageberatung.
10. Factsheet und KID des Anbieters
Hast du deinen ETF gefunden, prüfe die Angaben nochmals direkt beim Anbieter im Factsheet und im KID. Das alte KIID gibt es seit dem 1. Januar 2023 nicht mehr, an seiner Stelle steht das KID nach der EU-Verordnung PRIIPs. Es zeigt Risiko und Kosten einheitlicher, und die Kosten stehen dort neu auch in Franken oder Euro statt nur in Prozent.
11. justETF und extraETF für die Suche nutzen
Neben der ETF-Suche deines Brokers lohnt sich ein Blick auf spezialisierte ETF-Portale. Ich nutze dafür regelmässig beide:
justETF
Auf justetf.com/ch wählst du zuerst links den gewünschten Index, zum Beispiel MSCI World, und filterst dann nach Kriterien wie Fondsgrösse, Alter, Ausschüttungsart und Replikationsmethode. Die Ergebnisse lassen sich nach TER sortieren. Wie du dabei konkret vorgehst, zeige ich dir Schritt für Schritt in meiner Anleitung zum ETF Vergleich Schweiz. justETF bietet zudem einen eigenen Broker-Vergleich und ein ETF-Portfolio-Tool mit kostenloser Registrierung.
extraETF
Auf extraetf.com findest du im Finanzmanager ein Portfolio-Tool. Damit legst du dein Depot an und prüfst Überschneidungen sowie Kennzahlen wie Tracking Difference und Sharpe Ratio. Die kostenlose Basisversion reicht für den Anfang.
12. Langfristig denken
ETFs sind kein kurzfristiges Spiel. Schau nicht ständig aufs Depot, denn Kursrückgänge gehören dazu. Und bevor du überhaupt investierst, brauchst du einen Notgroschen von 3 bis 6 Nettomonatslöhnen. So musst du dein Depot nie im schlechtesten Moment auflösen. Falls du dich gleichzeitig fragst, ob dein Geld nicht besser in die Vorsorge fliesst, hilft dir ETF oder Säule 3a bei der Entscheidung.
ETF-Beispiele nach Kategorie
| Kategorie | Beispiel-ETF | TER | Warum als Beispiel interessant |
|---|---|---|---|
| Globaler Basis-ETF | iShares Core MSCI World (Acc) | 0.20% | Grösster MSCI World ETF, sehr breit diversifiziert |
| Welt inkl. Schwellenländer | Vanguard FTSE All-World (Acc) | 0.14% | Ein einziger ETF für Industrie- und Schwellenländer |
| US-Markt | iShares Core S&P 500 (Acc) | 0.07% | Eine der günstigsten TER überhaupt |
| Schwellenländer breit | iShares Core MSCI EM IMI (Acc) | 0.18% | Enthält zusätzlich Small Caps aus Schwellenländern |
| Alle Länder in einem Fonds | iShares MSCI ACWI (Acc) | 0.20% | Kombiniert Industrie- und Schwellenländer automatisch |
| Schweizer Heimmarkt | iShares Core SPI (CH) | 0.10% | CH-domiziliert, dadurch tiefere Stempelsteuer (0.075% statt 0.15%) |
| Obligationen | iShares Global Aggregate Bond CHF Hedged (Acc) | 0.10% | Frankengesichert, zur Beimischung als Depot-Stabilisator |
| Gold | iShares Gold CHF Hedged (CH) | 0.22% | CH-domiziliert und frankengesichert als Depot-Beimischung |
| Nachhaltig (ESG) | iShares MSCI World SRI (Acc) | 0.20% | Grösster und günstigster ETF auf diesen SRI-Index |
| Thematisch / konzentriert | iShares Nasdaq 100 (Acc) | 0.30% | Beispiel für ein höheres Klumpenrisiko in Big Tech |
Eigene Recherche auf justETF und Anbieter-Factsheets, Stand Juli 2026. Keine Anlageberatung, keine Kaufempfehlung, TER und Fondsgrösse können sich seither geändert haben.
Häufige Fragen zur ETF Auswahl
Wie viele ETFs sollte man im Portfolio haben?
Für die meisten Anlegerinnen und Anleger reichen 1 bis 3 ETFs völlig aus, zum Beispiel ein globaler Basis-ETF plus optional ein Schwellenländer-ETF. Mehr ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Diversifikation, oft nur mehr Überschneidungen.
Was kostet ein ETF-Kauf in der Schweiz insgesamt?
Neben der TER von 0.05% bis 0.6% pro Jahr kommen die Courtage deines Brokers und die Schweizer Stempelsteuer von 0.075% bis 0.15% pro Transaktion dazu.
Welcher ETF eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger in der Schweiz?
Ein breit gestreuter ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World ist ein solider Einstieg, da er dutzende Länder und tausende Unternehmen gleichzeitig abdeckt.
Thesaurierend oder ausschüttend, was lohnt sich in der Schweiz mehr?
Für den reinen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs praktischer, für ein passives Einkommen eignen sich ausschüttende ETFs besser. Steuerlich werden beide Varianten in der Schweiz grundsätzlich als Einkommen erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen KIID und KID?
Das KIID war das bis Ende 2022 gültige Kurzdokument für Fonds. Seit 1. Januar 2023 wurde es europaweit durch das PRIIPs-KID ersetzt, mit einheitlicherem Risikoindikator und konkreter Kostenaufstellung.
Wie finde ich ETF-Überschneidungen?
Sowohl justETF als auch extraETF bieten kostenlose Portfolio-Tools an, mit denen du prüfen kannst, ob sich deine ETFs bei den grössten Positionen überschneiden.
Welche zusätzlichen Kosten fallen für Schweizer Anlegerinnen und Anleger an?
Neben der TER und der Courtage des Brokers fällt bei Schweizer Brokern zusätzlich die Stempelsteuer von 0.075% bis 0.15% pro Transaktion an.
So geht es weiter
Fazit
Diese 12 Punkte sind für mich die wichtigsten, wenn ich entscheide, welcher ETF zu mir passt. Nicht jeder Punkt zählt bei jedem Kauf gleich stark, zusammen geben sie dir aber eine gute Grundlage. Diese Checkliste ist eine Orientierungshilfe, keine Anlageberatung. Am Ende triffst du die Entscheidung für dein eigenes Geld selbst.
Keine Anlageberatung.

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
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Kleine Korrektur: der TER vom Vanguard FTSE All World beträgt nur noch 0.14%. Vanguard hat kürzlich eine Anpassung vorgenommen, siehe https://www.boerse-express.com/news/articles/vanguard-ftse-all-world-ter-sinkt-auf-014-ab-28-juli-931779
Die Senkung greift erst ab dem 28. Juli, also am kommenden Montag. Bis dahin sind formal noch 0,19% gültig. Ich habe es aber nun korrigiert.