Investieren für Anfänger Schweiz

Der Guide für deinen Start

Investieren für Anfänger

Schritt für Schritt zum ersten ETF in der Schweiz. Einfach erklärt, ohne Fachchinesisch.

Start ab CHF 10 5 einfache Schritte Broker oder Robo-Advisor mit Glossar und FAQ

Helga Baechler, Schweizer Finanzbloggerin und zertifizierte Vermögensberaterin IAFAktualisiert 28. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 12 Minuten · von Helga Baechler, zertifizierte Vermögensberaterin IAF

Investieren für Anfänger Schweiz, Geld anlegen Schritt für Schritt

Du willst dein Geld anlegen und dir ein Vermögen aufbauen, weisst aber nicht, wo du anfangen sollst? Dieses Gefühl kenne ich gut. In diesem Guide «Investieren für Anfänger Schweiz» zeige ich dir den Weg in fünf einfachen Schritten.

Wie fange ich in der Schweiz mit Investieren an?

Zuerst baust du dir einen Notgroschen von 3 bis 6 Monatsausgaben auf. Danach eröffnest du ein Depot bei einer Investier-App, einem Online-Broker oder einem Robo-Advisor. Für den Start reicht oft ein einziger breiter Welt-ETF, den du per Sparplan jeden Monat automatisch kaufst. Wichtiger als der perfekte Anbieter ist, dass du früh, regelmässig und langfristig investierst.

CHF 10
reichen für einen ETF-Sparplan
0 %
Steuer auf Kursgewinne
3–6
Monatsausgaben als Notgroschen
10+
Jahre Anlagehorizont

In 5 Schritten zum ersten ETF

Das ist dein Fahrplan. Jeder Schritt ist weiter unten genauer erklärt. Unbekannte Wörter findest du im Glossar.

1

Fundament legen. Mach ein Budget und spare dir einen Notgroschen an. Erst dann investierst du. Zum Fundament

2

Deinen Weg wählen. Willst du selbst auswählen, mit einem Broker oder einer App? Oder soll alles automatisch laufen, mit einem Robo-Advisor? Zur Entscheidungshilfe

3

Depot eröffnen. Ein Depot ist dein Konto für Wertpapiere. Die Eröffnung geht online und dauert meist 10 bis 15 Minuten. Zu den Anbietern

4

ETF auswählen. Für den Start reicht oft ein einziger breiter Welt-ETF. Zu den Strategien

5

Sparplan starten und laufen lassen. Ein fester Betrag wird jeden Monat automatisch investiert. Schau dir die Kurse möglichst selten an. Zum Sparplan

Warum überhaupt investieren?

Auf dem Sparkonto verliert dein Geld langsam an Wert. Der Grund heisst Inflation, also die schleichende Teuerung. Die Preise steigen, und mit dem gleichen Betrag kannst du dir später weniger kaufen.

Beispiel

Bei 2 % Inflation pro Jahr sind CHF 10’000 nach 20 Jahren nur noch so viel wert wie heute ca. CHF 6’700. Auf dem Konto steht weiterhin CHF 10’000. Du kannst dir dafür aber deutlich weniger leisten.

Investierst du dein Geld, arbeitet es für dich. Dabei hilft der Zinseszins. Das heisst, auch deine Gewinne bringen mit der Zeit wieder neue Gewinne. Je länger du dabei bist, desto stärker wirkt dieser Effekt.

CHF 200 pro Monat, einbezahlt und Depotwert

10 J. einbezahlt
CHF 24’000
10 J. Depotwert
CHF 31’100
20 J. einbezahlt
CHF 48’000
20 J. Depotwert
CHF 82’200
30 J. einbezahlt
CHF 72’000
30 J. Depotwert
CHF 166’500

Rechenbeispiel mit angenommenen 5 % Rendite pro Jahr, monatlich verzinst, ohne Kosten, Steuern und Kursschwankungen. Keine Prognose.

Nach 30 Jahren hast du im Beispiel CHF 72’000 selbst einbezahlt. Im Depot liegen aber ca. CHF 166’500. Mehr als die Hälfte davon ist Ertrag. Rechne es mit deinen eigenen Zahlen im Zinseszinsrechner für Anfänger oder im ETF Sparplan Rechner nach.

Kurzfristig schwankt es, langfristig wächst es

An der Börse geht es auf und ab, manchmal heftig. Die Börse ist der Marktplatz, auf dem Aktien und ETFs gehandelt werden. In der Schweiz heisst sie SIX. Die Weltmärkte haben sich nach grossen Einbrüchen bisher immer wieder erholt. Eine Garantie für die Zukunft ist das aber nicht.

  • Kursschwankungen sind normal und gehören zum Investieren dazu.
  • Wer im Tief verkauft, macht aus einem Verlust auf dem Papier einen echten Verlust.
  • Ein Anlagehorizont von 10 Jahren und mehr gleicht Schwankungen am besten aus.

Dein Fundament vor dem ersten Franken

Bevor du investierst, brauchst du ein Budget und einen Notgroschen. Der Notgroschen ist deine Reserve für Notfälle, zum Beispiel bei Jobverlust oder einer teuren Reparatur. Ohne Reserve müsstest du deine ETFs vielleicht genau dann verkaufen, wenn die Börse gerade tief steht.

  • Erstelle ein Budget, zum Beispiel mit dem Budget-Rechner Schweiz.
  • Spare 3 bis 6 Monatsausgaben als Notgroschen auf einem eigenen Konto. Deinen Betrag findest du im Notgroschen-Rechner.
  • Investiere nur Geld, das du in den nächsten 10 Jahren nicht brauchst.
  • Starte mit kleinen Beträgen und steigere dich langsam.
  • Lege dein Ziel fest. Früher in Pension, ein Zusatzeinkommen oder einfach mehr Sicherheit? Hilfe dazu gibt dir Vermögen aufbauen in 8 Schritten.

Rechenbeispiel

Gibst du ca. CHF 3’500 pro Monat aus, brauchst du einen Notgroschen zwischen CHF 10’500 und CHF 21’000.

Für den Notgroschen eignet sich ein separates, kostenloses Konto. Ich nutze dafür neon. Mit neon invest kannst du später direkt aus der App in ETFs investieren.

neon Gutschein Code liebefinanzen für CHF 10 Startguthaben

neon

🎁 CHF 10 Startguthaben
  • Kostenloses Schweizer Konto per App
  • Ideal für deinen Notgroschen
  • Mit neon invest später direkt in ETFs
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Code bei der Kontoeröffnung angeben. Mehr in neon invest Erfahrungen und zum gemeinsamen Konto. *Werbung, Affiliate-Link.

Wo passt das ins Schweizer Vorsorgesystem?

Die Schweiz hat ein System mit drei Säulen. In diesem Guide geht es um das freie Investieren, die sogenannte Säule 3b.

SäuleWas ist das?
Säule 1Die AHV, die staatliche Basisrente, finanziert über Lohnabzüge
Säule 2Die Pensionskasse, automatisch über deinen Arbeitgeber
Säule 3aFreiwillig und steuerlich begünstigt, 2026 max. CHF 7’258 pro Jahr mit Pensionskasse. Das Geld ist bis kurz vor der Pension gebunden.
Säule 3bFreies Investieren ohne Steuervorteil, dafür ohne Limite und jederzeit verfügbar. Darum geht es hier.

Maximalbetrag Säule 3a 2026 gemäss UBS und Bund. Ohne Pensionskasse gelten 20 % des Nettoeinkommens, max. CHF 36’288.

Die Säule 3a lohnt sich wegen der Steuervorteile meist zusätzlich zum freien Investieren, nicht anstelle davon. Wie du sie mit ETFs nutzt, liest du in Säule 3a investieren einfach erklärt und in ETF oder Säule 3a. Besonders günstig ist die findependent Säule 3a. Meine Strategie für die nächsten Jahre zeige ich in Säule 3a 2027.

Mein klarer Rat

Schliesse die Säule 3a nicht bei einer Versicherung ab. Sparen und Versichern zu kombinieren ist viel zu teuer. Halte Anlage und Versicherung immer getrennt. Warum, zeigt der Kassensturz-Bericht zur gemischten Lebensversicherung.

In was investieren? 5 Strategien für Anfänger

Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Die Strategien unterscheiden sich im Aufwand, im Risiko und darin, wie breit dein Geld verteilt ist. Diese Verteilung nennt man Diversifikation. Je breiter, desto kleiner das Risiko einzelner Firmen.

StrategieAufwandPasst, wenn du …
Welt-ETFsehr kleines maximal einfach willst
Core-Satellitemitteleinen soliden Kern willst und gezielt Akzente setzen möchtest
Dividendenstrategiegrossregelmässige Ausschüttungen aufs Konto willst
Nachhaltigklein bis mittelwissen willst, wo dein Geld steckt
Robo-Advisorsehr kleindich um gar nichts kümmern willst

Grobe Orientierung, keine Anlageempfehlung. Viele kombinieren auch zwei Strategien.

1. Der Welt-ETF, der einfachste Start

Eine Aktie ist ein kleiner Anteil an einer Firma. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Fonds, der an der Börse gehandelt wird. Er ist wie ein Korb mit vielen Aktien. Mit einem einzigen Welt-ETF besitzt du also kleine Stücke von über tausend Firmen aus vielen Ländern. Mehr dazu in Was sind ETFs.

Jeder ETF bildet einen Index nach. Ein Index ist eine Liste von Firmen, zum Beispiel die grössten Firmen der Welt. Die bekanntesten Welt-Indizes sind diese drei.

IndexWas steckt drin?
MSCI Worldca. 1’250 grosse und mittlere Firmen aus 23 Industrieländern, davon über 70 % USA
MSCI ACWIIndustrie- und Schwellenländer zusammen (All Country World Index)
FTSE All-Worldca. 3’700 Firmen aus Industrie- und Schwellenländern wie China oder Indien

Quelle MSCI Factsheet per 30.09.2026 und Vanguard. Die Zahlen ändern sich laufend leicht.

Konkrete ETFs vergleiche ich in 10 Welt-ETFs im Vergleich. Den Unterschied der Indexanbieter erkläre ich in FTSE All-World oder MSCI World.

Darauf achtest du bei der ETF-Auswahl

  • Tiefe Kosten. Die TER (Total Expense Ratio) zeigt die laufenden Kosten pro Jahr. Gute Welt-ETFs kosten meist unter 0.30 %.
  • Genug gross. Ein Fondsvolumen von mindestens CHF 100 Millionen. Sehr kleine Fonds werden manchmal geschlossen.
  • Physisch. Der ETF kauft die Aktien wirklich, statt sie nur nachzubilden.
  • Thesaurierend oder ausschüttend. Thesaurierend legt die Dividenden automatisch wieder an. Ausschüttend zahlt sie dir aufs Konto. Mehr in ETF thesaurierend oder ausschüttend.

Diese Angaben findest du auf JustETF oder ExtraETF. Alle Punkte gesammelt gibt es in der ETF Auswahl Checkliste.

2. Core-Satellite, ein Kern mit Akzenten

Ca. 70 bis 90 % deines Geldes stecken in einem breiten Welt-ETF. Das ist der Kern (Core). Den Rest investierst du in wenige Satelliten, zum Beispiel Schwellenländer oder Dividendenaktien. Prüfe dabei auf JustETF die Überschneidungen. Ein S&P 500 oder Nasdaq 100 steckt zum grossen Teil schon im MSCI World. Verschiebt sich die Aufteilung stark, gleichst du sie wieder aus. Das nennt man Rebalancing.

3. Die Dividendenstrategie, Einkommen aus Aktien

Du kaufst einzelne Aktien von Firmen, die regelmässig eine Dividende zahlen. Die Dividende ist ein Teil des Gewinns, den eine Firma an ihre Aktionärinnen und Aktionäre auszahlt. Das Ziel ist ein wachsendes passives Einkommen. Diese Strategie braucht mehr Zeit für die Recherche, und dein Geld ist weniger breit verteilt als bei einem Welt-ETF.

Rechenbeispiel

Für CHF 500 Zusatzeinkommen pro Monat brauchst du bei 3.5 % Dividendenrendite ein Depot von ca. CHF 171’000. Deine eigenen Zahlen testest du im Rechner Wann kannst du von deinen Dividenden leben?

Wie ich vorgehe, erzähle ich in Dividendenstrategie, Vorteile und Nachteile und in Passives Einkommen dank Dividenden. Für Schweizer Aktien hilft der SMI Dividendenrechner. Ein schöner Bonus sind Generalversammlungen mit Essen und Sachdividenden.

4. Nachhaltig investieren

Du investierst in ETFs oder Aktien, die zusätzlich ökologische und soziale Kriterien erfüllen. Man spricht von ESG (Environment, Social, Governance). Das kann ein ESG-Welt-ETF sein, der zum Beispiel Waffen oder Kohle ausschliesst. Oder ein Anbieter wie Inyova, der in nachhaltige Einzelaktien investiert. Die Kriterien sind nicht einheitlich, und die Kosten sind oft etwas höher.

5. Der Robo-Advisor, alles automatisch

Ein Robo-Advisor ist ein digitaler Vermögensverwalter. Du beantwortest ein paar Fragen zu deinem Risiko. Danach investiert er dein Geld automatisch in ein passendes Portfolio aus vielen ETFs und gleicht es laufend aus. Dafür zahlst du eine jährliche Gebühr auf dein ganzes Vermögen.

Welches Ziel passt zu deiner Lebenssituation?

Robo-Advisor oder Broker?

Das ist die wichtigste Entscheidung am Anfang. Ein Broker ist der Anbieter, über den du selbst an der Börse kaufst und verkaufst. Ein Robo-Advisor macht das für dich. Diese Übersicht hilft dir beim Entscheid.

🤖 Robo-Advisor

Zum Beispiel finpension, Findependent oder Selma

Ich will mich um nichts kümmern
  • Ein paar Fragen beantworten, der Rest läuft automatisch
  • Kein Fachwissen nötig
  • Gut, wenn dich Kursschwankungen nervös machen
  • Jährliche Gebühr auf dein ganzes Vermögen

📱 Broker oder App

Zum Beispiel Yuh oder Swissquote

Ich will selbst wählen
  • Du entscheidest, was du wann kaufst
  • Du lernst viel dabei
  • Gut, wenn dich das Thema interessiert
  • Gebühr pro Kauf statt aufs ganze Vermögen

Den perfekten Anbieter gibt es nicht. Du kannst später jederzeit wechseln oder beides kombinieren. Warte aber nicht zu lange, denn jedes Jahr ohne Investieren ist verlorene Zeit für den Zinseszins.

Für Einsteigende empfehle ich meistens zuerst Yuh bei kleinerem Budget und Swissquote bei mittlerem bis grösserem Budget. Beide sind Schweizer Anbieter. Das macht die Steuern, die Verrechnungssteuer und die Dividenden einfach. Für mich persönlich ist es einfacher, alles in der Schweiz zu halten.

Warum nicht einfach bei der Hausbank?

Das ist bequem, bei den meisten grossen Banken aber teurer. Oft verkauft dir die Bank eigene Fonds statt günstiger ETFs. Ein hauseigener Fonds kostet oft 1 bis 2 % pro Jahr, ein breiter ETF oft nur 0.10 bis 0.30 %. Mehr dazu in Dank ETFs langfristig an der Börse investieren.

Was ist eine Retrozession?

Verkauft dir die Bank einen fremden Fonds, bekommt sie vom Fondsanbieter oft eine Provision zurück. Diese steckt in den Fondskosten und ist für dich kaum sichtbar. Frag deshalb immer nach den Gesamtkosten und nach einem günstigeren ETF.

Der Kostenunterschied klingt klein. Über viele Jahre wird daraus aber viel Geld.

CHF 50’000 über 20 Jahre bei 5 % Rendite vor Kosten

ETF, 0.20 %
CHF 127’700
Fonds, 1.50 %
CHF 99’500

Vereinfachtes Rechenbeispiel ohne Kursschwankungen und weitere Einzahlungen. Der Unterschied beträgt ca. CHF 28’000, nur wegen der Kosten.

Yuh und Swissquote im Vergleich

Diese beiden Broker nutze ich selbst. Yuh ist eine einfache App für den Start. Swissquote ist der grösste Online-Broker der Schweiz und mein eigener Broker für mein Dividenden-Depot.

MerkmalYuhSwissquote
Ideal fürEinstieg, kleine Beträge, einfache Appgrössere Beträge, riesige Auswahl
DepotgebührkeineCHF 20 bis 50 pro Quartal je nach Depotwert, plus MWST
Gebühr pro Kauf0.50 % bis CHF 10’000, 0.35 % bis CHF 20’000, 0.25 % darüberfixer Betrag je nach Auftragsgrösse
Sparplanab CHF 10 pro Monat, ausgewählte ETFs ohne Gebührja, auch mit Bruchteilen von Aktien
Bonus mit CodeCHF 50 + 250 SwissqoinCHF 100 Trading Credits

Quelle yuh.com und swissquote.com, Stand Oktober 2026. Zusätzlich fällt die eidgenössische Stempelsteuer an. Alle Swissquote Gebühren erkläre ich in Swissquote Gebühren.

Bei Yuh kannst du dank Bruchteilsaktien schon mit kleinen Beträgen starten. Welche ETFs es gibt, zeigt die Yuh ETF Liste, die Gratis-Sparpläne findest du in Yuh gratis ETF-Sparplan. Den direkten Vergleich mit allen Details liest du in Yuh vs. Swissquote.

Mein Tipp Yuh Gutscheincode YUHLIEBE für CHF 50 und 250 Swissqoin

Yuh

🎁 CHF 50 + 250 Swissqoin
  • Einfache App, ideal für den Start
  • Keine Depotgebühr
  • ETF-Sparplan ab CHF 10 pro Monat
Yuh Erfahrungen lesen →

Nur mit Wohnsitz in der Schweiz, nach Einzahlung von CHF 500. Code bei der Anmeldung in der App eingeben. *Werbung, Affiliate-Link.

Swissquote Code MKT_LIEBEFINANZEN für CHF 100 Trading Credits

Swissquote

🎁 CHF 100 Trading Credits
  • Mein eigener Broker für mein Dividenden-Depot
  • Riesige Auswahl an Aktien und ETFs
  • Schweizer Bank mit Einlagensicherung
Depot eröffnen →

Nur mit Wohnsitz in der Schweiz, nach Einzahlung von CHF 1’000. Mehr in Swissquote Aktionscode. *Werbung, Affiliate-Link.

Wie der erste Kauf Schritt für Schritt abläuft, zeige ich in Aktien kaufen mit Swissquote, Yuh und neon und in der Anleitung ETF kaufen für Anfänger. Eine einfache Einführung in die App gibt es in Einfache App zum Investieren und in Swissquote App erklärt.

Robo-Advisor im Vergleich

Du willst lieber alles automatisch? Dann ist ein Robo-Advisor deine Lösung. Achte vor allem auf die jährliche Gebühr, denn sie fällt jedes Jahr auf dein ganzes Vermögen an.

AnbieterGebühr pro JahrMinimumCode
finpension Invest0.39 %, plus ca. 0.08 bis 0.10 % ProduktkostenCHF 1LIEBXP
Findependent0.29 bis 0.40 % je nach Betrag, plus 0.12 bis 0.25 % FondskostenCHF 500liebefinanzen20
Selma0.42 bis 0.68 % je nach Betrag, plus Produktkostenbeim Anbieter prüfenliebefinanzen
Inyovanachhaltige Einzelaktien, Gebühr beim Anbieter prüfenbeim Anbieter prüfenLIEBE-FINANZEN
Descartesmehrere Anlagemodelle, Details im Erfahrungsberichtbeim Anbieter prüfenliebefinanzen

Quelle moneyland.ch, selma.com und Anbieter, Stand Oktober 2026. Konditionen können sich ändern. Alle Anbieter im Detail im Robo-Advisor Vergleich Schweiz.

Mein Tipp finpension Gutschein Code LIEBXP für CHF 25 Gutschrift

finpension Invest

🎁 CHF 25 Gutschrift
  • Einer der günstigsten Robo-Advisor der Schweiz
  • Kein festes Minimum
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Gutschrift, wenn du in den ersten 12 Monaten mindestens CHF 1’000 einzahlst. *Werbung, Affiliate-Link.

Findependent Gutschein Code liebefinanzen20 für CHF 20 Startguthaben

Findependent

🎁 CHF 20 Startguthaben
  • Günstig und einfach
  • Gleiche Gebühr für alle Strategien
  • Start ab CHF 500
Robo-Advisor Vergleich lesen →

Code bei der Eröffnung angeben. *Werbung, Affiliate-Link.

Selma Aktionscode liebefinanzen

Selma

🎁 CHF 5’000 ein Jahr gratis verwaltet
  • Persönliche Betreuung per App
  • Auch für Familien und Kinder
  • Gebühr sinkt mit grösserem Betrag
Selma Erfahrungen lesen →

Code bei der Eröffnung angeben. *Werbung, Affiliate-Link.

Inyova Gutschein Code LIEBE-FINANZEN

Inyova

🎁 12 Monate ohne Verwaltungsgebühr
  • Nachhaltige Einzelaktien nach deinen Werten
  • Zum Beispiel ohne Waffen oder fossile Energie
Zu Inyova →

Code bei der Eröffnung angeben. *Werbung, Affiliate-Link.

Sparplan einrichten, so gehts

Ein Sparplan ist wie ein Dauerauftrag für ETFs. Du legst einmal den Betrag, den Rhythmus und den Ausführungstag fest. Danach kauft der Anbieter jeden Monat automatisch für dich ein.

🏦
Depot eröffnen
online mit Video-Identifikation
→
💸
Geld überweisen
per Banküberweisung oder Dauerauftrag
→
🔁
Sparplan starten
Betrag, Rhythmus und Tag wählen
1

ETF suchen. Am einfachsten über die ISIN. Das ist die weltweit eindeutige Nummer eines Wertpapiers.

2

Betrag festlegen. Wähle einen Betrag, den du auch in schwierigen Monaten zahlen kannst.

3

Rhythmus und Tag wählen. Monatlich, am besten kurz nach dem Zahltag.

4

Laufen lassen. Nicht bei jedem Kursrutsch eingreifen. Einmal im Jahr kurz prüfen reicht.

Bei Swissquote zeige ich dir das in Swissquote Sparplan einrichten. Bei Robo-Advisors läuft die Auswahl über einen kurzen Fragebogen.

Der Cost-Average-Effekt

Investierst du jeden Monat den gleichen Betrag, kaufst du bei hohen Kursen automatisch weniger Anteile und bei tiefen Kursen mehr. So gleicht sich dein Einstiegspreis über die Zeit aus. Du musst nicht den perfekten Zeitpunkt finden.

Viele nutzen beides. Ein Sparplan ist die feste Basis, dazu kommen manuelle Käufe, zum Beispiel bei einem grösseren Betrag oder für Aktien, die es im Sparplan nicht gibt. Wie du mit wenig Geld startest, zeige ich in Investieren mit wenig Geld und in 1’000 Franken investieren.

Kosten und Steuern einfach erklärt

Beim Investieren gibt es nur wenige Kosten. Wer sie kennt, spart über die Jahre viel Geld.

KostenWas ist das?
TERLaufende Kosten des ETFs pro Jahr, direkt im Kurs verrechnet
HandelsgebührGebühr des Brokers für jeden Kauf und Verkauf
DepotgebührGebühr für die Aufbewahrung deiner Wertpapiere, bei Yuh gratis
StempelsteuerBundessteuer auf jeden Kauf und Verkauf, 0.075 % bei Schweizer und 0.15 % bei ausländischen Wertpapieren
VerwaltungsgebührBeim Robo-Advisor, jährlich auf das ganze Vermögen

Stempelsteuer gemäss moneyland.ch. Die meisten Welt-ETFs haben eine ausländische ISIN, zum Beispiel aus Irland.

Steuer-ThemaSo funktioniert es
KursgewinneFür Privatpersonen in der Schweiz steuerfrei
DividendenAls Einkommen in der Steuererklärung angeben
DepotwertPer 31. Dezember als Vermögen angeben
Verrechnungssteuer35 % auf Dividenden von Schweizer Aktien, über die Steuererklärung zurückholen
US-AktienMit dem Formular W-8BEN sinkt die US-Quellensteuer auf 15 %

Allgemeine Information, die Praxis kann je nach Kanton abweichen.

Die meisten Broker schicken dir Ende Jahr einen Steuerauszug. Den kannst du direkt für die Steuererklärung nutzen. Mehr dazu in ETF Steuern Schweiz und in Steuern auf Dividenden.

Den Überblick behalten

Sobald dein Sparplan läuft, behältst du locker den Überblick, ohne ständig die Kurse zu checken. Parqet zeigt dein Depot übersichtlich an, die Basisversion ist gratis. Divvydiary ist ein Dividendenkalender, den du mit Parqet verbinden kannst. Für eigene Berechnungen findest du alle meine Tools im Finanzrechner Schweiz.

Willst du tiefer einsteigen? Wie ich Aktien analysiere, zeige ich in Aktienanalyse einfach erklärt. Dafür nutze ich Aktienfinder und aktien.guide*. Gebühren vergleichst du unabhängig auf moneyland.ch. Gute Bücher findest du in meiner Finanzbücher-Liste.

Die 7 häufigsten Anfängerfehler

  • Zu lange warten, weil die Auswahl überwältigend wirkt
  • Ohne Notgroschen starten oder Geld investieren, das du bald brauchst
  • Alles auf eine einzige Aktie setzen, statt breit zu streuen
  • Ständig kaufen und verkaufen, statt bei der Strategie zu bleiben
  • Jedem Hype hinterherrennen
  • Bei einem Kursrutsch in Panik verkaufen
  • Sich mehr auf Bekannte verlassen als auf eigene Recherche

Was du für langfristigen Erfolg brauchst, ist Geduld, eine einfache Strategie und Ruhe bei jedem Kursrückgang. Lust, dein Wissen zu testen? Mach mein Investieren-Quiz für Anfänger.

Helga Baechler, Finanzbloggerin

Über mich

Ich bin Helga Baechler, zertifizierte Vermögensberaterin IAF und schreibe seit 2020 auf liebefinanzen.ch über Geld. Ich habe mir einen soliden Kern aus breit gestreuten ETFs und dividendenstarken Aktien aufgebaut. Mein Ziel ist es, in einigen Jahren teilweise von Dividenden zu leben. Wie mein Depot aussieht, zeige ich in meinem Dividenden-Depot. Mehr über mich

Begriffe einfach erklärt

BegriffBedeutung
AktieEin kleiner Anteil an einer Firma
ETFExchange Traded Fund, ein börsengehandelter Fonds mit vielen Aktien in einem Produkt
IndexEine Liste von Firmen, die ein ETF nachbildet, zum Beispiel der MSCI World
BrokerAnbieter, über den du an der Börse kaufst und verkaufst
DepotDein Konto für Aktien und ETFs
Robo-AdvisorDigitaler Vermögensverwalter, der automatisch für dich investiert
SparplanAutomatischer Kauf eines festen Betrags, zum Beispiel jeden Monat
TERTotal Expense Ratio, die laufenden Kosten eines ETFs pro Jahr
ISINDie weltweit eindeutige Nummer eines Wertpapiers
DiversifikationDein Geld auf viele Firmen, Länder und Branchen verteilen
DividendeTeil des Gewinns, den eine Firma an ihre Aktionärinnen und Aktionäre auszahlt
ThesaurierendDer ETF legt die Dividenden automatisch wieder an
RebalancingDie ursprüngliche Aufteilung deines Depots wiederherstellen
KlumpenrisikoZu viel Geld in einer einzelnen Aktie, Branche oder Region
Verrechnungssteuer35 % auf Schweizer Dividenden, die du über die Steuererklärung zurückholst
InflationDie schleichende Teuerung, dein Geld kauft mit der Zeit weniger

Häufige Fragen zum Investieren für Anfänger in der Schweiz

Wie viel Geld brauche ich, um in der Schweiz mit Investieren zu starten?

Bei Yuh geht ein ETF-Sparplan schon ab CHF 10 pro Monat. Bei finpension Invest gibt es kein festes Minimum, Findependent startet ab CHF 500. Wichtiger als der Betrag ist, dass du überhaupt anfängst.

Was ist der Unterschied zwischen einer Aktie und einem ETF?

Eine Aktie ist ein Anteil an einer einzigen Firma. Ein ETF bündelt viele Aktien in einem Produkt. Mit einem ETF ist dein Geld automatisch breit verteilt und nicht nur auf eine Firma gesetzt.

Broker oder Robo-Advisor, was ist besser für Anfänger?

Beides ist gut. Beim Broker wählst du selbst und zahlst eine Gebühr pro Kauf. Beim Robo-Advisor läuft alles automatisch, dafür zahlst du eine jährliche Gebühr auf dein ganzes Vermögen. Willst du dich um nichts kümmern, passt ein Robo-Advisor. Willst du selbst lernen und entscheiden, passt ein Broker.

Was kostet Investieren in der Schweiz?

Es fallen die laufenden Kosten des ETFs (TER), Handelsgebühren, je nach Anbieter eine Depotgebühr und die Stempelsteuer an. Die Stempelsteuer beträgt 0.075 % bei Schweizer und 0.15 % bei ausländischen Wertpapieren. Beim Robo-Advisor zahlst du statt Handelsgebühren eine jährliche Verwaltungsgebühr.

Sind Kursgewinne in der Schweiz steuerpflichtig?

Nein. Kursgewinne sind für Privatpersonen in der Schweiz steuerfrei. Eine Ausnahme gilt, wenn die Steuerverwaltung dich als gewerbsmässige Händlerin oder gewerbsmässigen Händler einstuft, zum Beispiel bei sehr häufigem Handel mit geliehenem Geld.

Muss ich mein Depot in der Steuererklärung angeben?

Ja. Der Wert deines Depots per 31. Dezember gehört zum steuerbaren Vermögen, Dividenden gibst du als Einkommen an. Die meisten Broker schicken dir Ende Jahr einen Steuerauszug, den du direkt verwenden kannst.

Was ist der Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs?

Ein ausschüttender ETF zahlt dir die Dividenden aufs Konto. Ein thesaurierender ETF legt sie automatisch wieder an, dafür steigt der Wert deines Anteils. In der Schweiz versteuerst du die Erträge bei beiden Arten.

Wie sicher ist mein Geld, wenn der Broker Konkurs geht?

Deine Aktien und ETFs sind Sondervermögen. Sie bleiben dein Eigentum und fallen nicht in die Konkursmasse. Nicht investiertes Bargeld ist über die Einlagensicherung bis CHF 100’000 pro Person und Bank geschützt.

Gibt es einen richtigen Zeitpunkt, um mit Investieren zu beginnen?

Den Markt zuverlässig zu timen, schaffen selbst Profis kaum. Mit einem Sparplan investierst du regelmässig und nutzt den Cost-Average-Effekt. Je früher du startest, desto länger wirkt der Zinseszins.

Wie werden Dividenden in der Schweiz besteuert?

Dividenden zählen als Einkommen. Bei Schweizer Aktien werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die du über die Steuererklärung zurückholst. Bei US-Aktien senkt das Formular W-8BEN die US-Quellensteuer auf 15 %.

Fazit, dein nächster Schritt

Investieren ist einfacher, als es klingt. Zuerst kommt der Notgroschen, dann wählst du zwischen Broker und Robo-Advisor, und ein breiter Welt-ETF im Sparplan reicht für den Start. Halte es einfach und günstig, und bleib dran. Welche Strategie für dich die beste ist, entscheidest du selbst, je nach Zeit, Risiko und Zielen.

Speziell für Frauen beantworte ich in Investieren für Anfängerinnen 40 Fragen einfach erklärt. Wie der grösste Investor der Welt breit gestreut anlegt, liest du in Norwegischer Staatsfonds einfach erklärt. Alle meine Codes findest du auf der Seite Alle Gutscheincodes.

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