Neo-Banken Schweiz Vergleich 2026: Zak, Yuh, neon und mehr einfach erklärt
Der einfache Überblick zuerst. Zak, Yuh und neon free kosten dich keinen Franken im Monat. Für den Alltag reicht das völlig aus. Reist du oft, lohnen sich neon global, neon metal oder Alpian, weil sie im Ausland weniger Gebühren nehmen.
Zum Vergleich: bei einer klassischen Bank wie Raiffeisen, UBS oder PostFinance zahlst du für Konto und Karte oft rund 100 Franken im Jahr. Bei den meisten Neo-Banken zahlst du dafür null Franken.
Was ist eine Neo-Bank überhaupt? Ganz einfach erklärt: du eröffnest ein Bankkonto komplett am Handy, ohne in eine Filiale zu gehen. Du bekommst eine Kontonummer (die sogenannte IBAN) und eine Karte, meistens gratis. Alles läuft über eine App.
Es gibt noch weitere Smartphone-Banken wie CSX und Yapeal, die ich bisher nicht persönlich getestet habe. N26 und Revolut kommen aus dem Ausland und bieten kein Schweizer Bankkonto an.
- IBAN: deine persönliche Kontonummer. Du brauchst sie, damit dir jemand Geld überweisen kann.
- Debitkarte: eine Bankkarte, die Geld sofort direkt vom Konto abbucht. Es gibt keinen Kredit, du gibst also nur Geld aus, das wirklich auf dem Konto liegt.
- TWINT: die Schweizer App zum Bezahlen per Handy, an der Kasse oder unter Freunden.
- FINMA: die Schweizer Aufsichtsbehörde für Banken. Ist ein Anbieter FINMA-reguliert, wird er staatlich kontrolliert wie eine normale Bank.
- Einlagensicherung: geht eine Bank pleite, ist dein Geld bis CHF 100’000 gesetzlich geschützt.
Neo-Bank oder Hausbank: was ist der Unterschied?
Eine Neo-Bank gibt dir ein Bankkonto und eine Karte, meist ganz ohne Gebühren. Die Kontoeröffnung dauert am Handy nur wenige Minuten. Die Karten sind fast immer Debitkarten. Das heisst, du zahlst nur mit Geld, das wirklich auf deinem Konto liegt, ganz ohne Kredit.
Meist komplett gratis, ohne Kontoführungsgebühr
Konto in wenigen Minuten am Handy eröffnet
Push-Nachrichten bei jeder Zahlung
Oft Zusatzfunktionen wie Spartöpfe oder Investieren
Keine Beratung vor Ort in einer Filiale
Kein klassischer Kredit oder Hypothek möglich
Support meist nur per Chat oder Mail
Bargeld einzahlen ist oft umständlicher
Brauchst du eine Hypothek oder eine persönliche Beratung, kommst du um eine Hausbank wie Raiffeisen, UBS oder PostFinance meist nicht herum. Für dein Lohnkonto und den Alltag reicht eine Neo-Bank aber fast immer aus. Viele Leute kombinieren deshalb beides: die Neo-Bank für den Alltag, die Hausbank für die grossen Sachen.
Was kostet die Bankkarte wirklich? Der grosse Kostenvergleich
Das ist die wichtigste Frage in diesem Beitrag, und deshalb bekommt sie den grössten Block. Eine Bankkarte klingt banal, kostet dich über die Jahre aber richtig Geld, wenn du sie bei der falschen Bank bestellst.
Ganz einfach erklärt, damit es niemand missversteht: bei einer etablierten Bank wie Raiffeisen, UBS oder PostFinance zahlst du oft zwei getrennte Gebühren. Erstens eine Kontogebühr, nur dafür, dass du überhaupt ein Konto hast. Zweitens eine Kartengebühr, nur dafür, dass du die Karte besitzt. Diese zwei Gebühren zusammen ergeben schnell 100 Franken oder mehr pro Jahr.
Bei einer Neo-Bank wie Zak, Yuh, neon free oder Alpian gibt es diese Trennung nicht. Das Konto ist gratis, und die Karte ist automatisch im gratis Konto dabei. Für beides zusammen zahlst du null Franken.
Kontogebühr + Kartengebühr im Schnellcheck
Was du für BEIDES zusammen im Jahr bezahlst, ohne Zusatzpakete
Quelle: moneyland.ch und Blick, Stand 2026. Die Zahlen bei Raiffeisen können je nach lokaler Genossenschaftsbank leicht abweichen. Angaben ohne Gewähr.
Der Unterschied ist gross, und er ist keine Werbeaussage von mir, sondern eine reine Rechnung. Bei Raiffeisen, UBS oder PostFinance zahlst du meist eine Kontogebühr und eine Kartengebühr, zusammen rund 100 Franken im Jahr. Über 5 Jahre gerechnet sind das schon 500 Franken. Bei Zak, Yuh, neon free oder Alpian zahlst du für Konto und Karte zusammen die ganze Zeit 0 Franken.
Wichtig für dich als Einsteiger, damit du den Unterschied klar siehst: bei Raiffeisen kannst du die Karte auch einzeln bestellen, ohne das Konto-Paket. Dann zahlst du nur die Kartengebühr, aktuell rund 50 Franken im Jahr, im 1. Jahr für Mitglieder gratis. Nimmst du das ganze Mitglied-Konto mit Karte, zahlst du die höhere Kontogebühr von rund 108 Franken, die Karte ist darin bereits eingerechnet. Bei einer Neo-Bank stellt sich diese Frage gar nicht. Es gibt nur eine einzige Zahl, und die lautet null.
| Anbieter | Kontogebühr/Jahr | Kartengebühr/Jahr | Zusammen | Bargeld im Ausland | Code | Dein Bonus |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zak | 0 CHF | 0 CHF | 0 CHF | 5 CHF/Bezug | ZAKLOV ⤉ | CHF 50 Startguthaben |
| Yuh | 0 CHF | 0 CHF | 0 CHF | 4.90 CHF/Bezug | YUHLIEBE ⤉ | CHF 50 + 250 Swissqoin |
| neon free | 0 CHF | 0 CHF | 0 CHF | 1.5 % der Summe | liebefinanzen ⤉ | CHF 10 + gratis Karte |
| Alpian | 0 CHF | 0 CHF | 0 CHF | 2.5 % der Summe | liebef ⤉ | Bis CHF 120 Bonus |
| Raiffeisen (Mitglied-Konto) | ca. 108 CHF | im Konto inbegriffen | ca. 108 CHF | 4.50 CHF/Bezug | – | – |
| Raiffeisen (nur Karte, ohne Konto-Paket) | 0 CHF* | ca. 50 CHF | ca. 50 CHF | 4.50 CHF/Bezug | – | – |
| PostFinance | zusammen ca. 100 CHF | im Paket enthalten | ca. 100 CHF | 5 CHF/Bezug | – | – |
| UBS | zusammen ca. 100 CHF | im Paket enthalten | ca. 100 CHF | je nach Paket | – | – |
*Wenn du bereits ein Konto bei der Bank hast und nur die Karte einzeln dazubestellst. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand 2026. Bei PostFinance und UBS werden Konto- und Kartengebühr meist als ein gemeinsames Paket verrechnet, deshalb ist hier keine exakte Trennung möglich. Raiffeisen ist übrigens eine Genossenschaftsbank: für die günstigeren Mitglied-Konditionen brauchst du einen sogenannten Anteilschein, meist ab CHF 200, den du bei der Kontoeröffnung zeichnest und der sogar verzinst wird. Prüfe vor deiner Entscheidung die aktuellen Zahlen auf der jeweiligen offiziellen Seite, da sich Gebühren laufend ändern und bei Raiffeisen je nach Region variieren können. Eine Ausnahme unter den Hausbanken ist die Zürcher Kantonalbank, die ihre Konto- und Kartengebühren komplett abgeschafft hat, allerdings nur für Personen im Kanton Zürich.
Alle Anbieter im Überblick
Hier siehst du alle Neo-Banken aus diesem Vergleich nebeneinander, mit den wichtigsten Gebühren für Alltag und Reisen auf einen Blick.
| Anbieter | Kosten/Mt | Bezug CH | Bezug Ausland | Karte Ausland | CH IBAN | Code |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zak | Gratis | Gratis (Bank Cler) | 5 CHF/Bezug | ~2 % (im Kurs) | Ja | ZAKLOV ⤉ |
| Zak Plus | 8 CHF | Weltweit gratis | Gratis | ~2 % (im Kurs) | Ja | ZAKLOV ⤉ |
| Yuh | Gratis | 1×/Woche gratis | 4.90 CHF/Bezug | 0.95 % (13 Whg.) | Ja | YUHLIEBE ⤉ |
| neon free | Gratis | 2.50 CHF/Bezug | 1.5 % der Summe | 0.35 % | Ja | liebefinanzen ⤉ |
| neon plus | 2 CHF | 2× gratis | 1.0 % der Summe | 0 % | Ja | liebefinanzen ⤉ |
| neon global | 8 CHF | 3× gratis | 0.5 % der Summe | 0 % | Ja | liebefinanzen ⤉ |
| neon metal | 15 CHF | 5× gratis | Gratis | 0 % | Ja | liebefinanzen ⤉ |
| Alpian | Gratis | 2 CHF/Bezug | 2.5 % der Summe | 0.2 % (0.5 % Wo.) | Ja | liebef ⤉ |
| Wise | Gratis | Ca. 250 CHF/Mt gratis, danach ~1.75 % + 0.50 | Mittelkurs | Nein (belgisch) | – | |
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand August 2026. Prüfe vor deiner Entscheidung die aktuellen Zahlen auf der jeweiligen offiziellen Seite. “Karte Ausland” meint den Wechselkursaufschlag bei Kartenzahlungen ausserhalb der Kontowährung.
Funktionen im Detail: TWINT, Mindestalter, Investieren
Neben den Kosten ist das die zweithäufigste Frage: welche App kann eigentlich was. TWINT ist übrigens die Schweizer App, mit der du per Handy an der Kasse oder unter Freunden bezahlst. Hier die wichtigsten Unterschiede, die in den Kostentabellen nicht auftauchen. Bist du beim Investieren noch ganz neu, findest du die Grundlagen in meinem Guide Investieren für Anfänger Schweiz.
| Anbieter | TWINT | Mindestalter | Investieren integriert | Code |
|---|---|---|---|---|
| Zak | Nativ (Bank Cler TWINT) | 12 Jahre (Vollfunktion ab 18) | Zak Invest, 12’000+ Titel | ZAKLOV ⤉ |
| Yuh | Nativ, auch für Teens | 14 Jahre (Yuh 14+), sonst 18 | Fractional Shares ab CHF 25, Krypto | YUHLIEBE ⤉ |
| neon | Nur TWINT Prepaid, keine eigene App | 15 Jahre (Investieren ab 18) | neon Invest, Aktien & ETFs | liebefinanzen ⤉ |
| Alpian | Nur TWINT Prepaid, eigene App in Planung | 18 Jahre | Vermögensverwaltung ab CHF 2’000 | liebef ⤉ |
| Wise | Nein | 18 Jahre | Nein | – |
Bei Yuh 14+ und Zak ab 12 gelten reduzierte Funktionen ohne Investieren oder Vorsorge, diese schalten erst mit 18 frei. neon hat seit der Einführung der eigenen Debit Mastercard 2025 keine Möglichkeit mehr, die Karte in der UBS TWINT App zu hinterlegen.
Zak: gratis Konto mit Spartöpfen
Zak gehört zur Bank Cler, einer etablierten Schweizer Bank. Das heisst, dein Geld liegt nicht bei einem reinen Start-up, sondern bei einer richtigen Bank mit Filialen. Praktisch sind die Spartöpfe, mit denen du dein Budget in kleine Fächer aufteilen kannst, zum Beispiel für Ferien oder Miete. Als einzige Neo-Bank in diesem Vergleich funktioniert TWINT bei Zak direkt über die eigene Bank-Cler-TWINT-App, ohne Umweg über eine Zusatzlösung. Meinen ausführlichen Test findest du im Zak Erfahrungsbericht.
Das Konto lässt sich schon ab 12 Jahren eröffnen, allerdings mit eingeschränktem Funktionsumfang. Zak Invest, Zak Vorsorgen und der Freunde-einladen-Bonus stehen erst ab 18 zur Verfügung, Zak Plus und Versicherungen ab 16.
Was: Gratis Schweizer Bankkonto mit Spartöpfen, geführt bei der Bank Cler.
Yuh: Banking, Sparen und Investieren in einer App
Yuh gehört zu Swissquote und bringt Banking und Investieren in einer App zusammen. Speziell ist die eigene Kryptowährung Swissqoin, die du bei bestimmten Aktionen als Bonus bekommst. TWINT ist direkt eingebaut, du brauchst dafür keine zusätzliche App. Meinen ausführlichen Test findest du im Yuh Erfahrungsbericht.
Investieren geht bei Yuh schon ab CHF 25, auch in teure Aktien wie Nestlé oder Apple. Möglich macht das der Kauf von Bruchteilen einer Aktie, sogenannte Fractional Shares, statt einer ganzen Aktie auf einmal.
Seit 2025 gibt es zusätzlich Yuh 14+, ein eigenständiges Jugendkonto für Teenager ab 14 Jahren, das sie ohne Zustimmung der Eltern selbst eröffnen können. Enthalten sind Konto, Karte, TWINT und Sparfunktionen. Investieren und Vorsorge bleiben Erwachsenen ab 18 vorbehalten und schalten sich mit dem 18. Geburtstag automatisch frei. Für Paare gibt es ausserdem das Yuh Partnerkonto als gratis Gemeinschaftskonto.
Was: All-in-One App fürs Banking und Investieren, betrieben von Swissquote.
neon: 4 Pläne für jeden Bedarf
neon hat sein Preismodell im Mai 2025 komplett neu aufgestellt. Statt einem einzigen gratis Konto gibt es jetzt vier Pläne: free, plus, global und metal. Seither kostet auch ein Schweizer Bargeldbezug bei neon free 2.50 CHF pro Abhebung, vorher waren die ersten zwei im Monat gratis. Die aktuelle Übersicht findest du auf der offiziellen neon Preisseite. Meinen ausführlichen Test findest du im neon Erfahrungsbericht.
Ein wichtiger Unterschied zu Zak und Yuh: neon hat keine eigene TWINT-App, und seit der neuen Debit Mastercard 2025 lässt sich die Karte auch nicht mehr in der UBS TWINT App hinterlegen. Es bleibt nur TWINT Prepaid als Umweg. Ein neon-Konto kannst du ab 15 Jahren eröffnen, investieren darfst du aber erst ab 18. Für Paare gibt es zudem neon duo als Gemeinschaftskonto, mehr dazu im Vergleich Yuh&Me vs. neon duo.
Bezüge bei Coop und Lidl bleiben bei neon free weiterhin gratis. Die Erstkarte kostet bei free und plus 20 CHF, bei global und metal ist sie gratis.
Was: Modernes Schweizer Bankkonto mit vier wählbaren Plänen, je nach Reisehäufigkeit.
Alpian: digitale Privatbank mit Beratung
Alpian ist die erste digitale Privatbank der Schweiz mit eigener FINMA-Banklizenz. Die FINMA ist die Schweizer Aufsichtsbehörde für Banken, das heisst, Alpian wird genauso überwacht wie eine klassische Bank. Anders als bei den übrigen Neo-Banken bekommst du auf Wunsch eine echte persönliche Beratung. Meinen ausführlichen Test findest du im Alpian Erfahrungsbericht.
Was: Digitale Privatbank mit Multiwährungskonto und persönlicher Beratung.
Wise: der Spezialist für Fremdwährungen
Wise ist keine Schweizer Bank, sondern ein reguliertes Zahlungsunternehmen mit Sitz in Belgien. Du bekommst deshalb eine belgische statt einer Schweizer IBAN. Auch TWINT, eBill und Schweizer QR-Rechnungen fehlen. Dafür überzeugt Wise beim Geldwechsel mit dem echten Wechselkurs, dem sogenannten Mittelkurs, ganz ohne versteckten Aufschlag. Ideal also als Zweitkonto für Reisen, aber kein Ersatz für dein Schweizer Alltagskonto.
Für Wise habe ich aktuell keinen eigenen Code, du kannst dich aber trotzdem direkt bei Wise informieren.
Lohnt sich Raiffeisen, UBS oder PostFinance trotzdem noch?
Ganz klar ja, aber nicht mehr für alles. Eine Hausbank wie Raiffeisen, UBS oder PostFinance macht heute vor allem in diesen 3 Fällen noch Sinn.
- Du willst eine Hypothek oder einen Kredit, das bieten Neo-Banken nicht an.
- Du zahlst regelmässig grössere Bargeldbeträge ein, zum Beispiel als Vereinskassier oder Kleinunternehmerin.
- Du willst eine persönliche Beratung am Schalter, zum Beispiel zur Vorsorge und Säule 3a.
Für dein normales Lohnkonto und die tägliche Karte lohnt sich das aber kaum noch. Rechne selbst nach: zahlst du bei Raiffeisen rund 108 Franken im Jahr fürs Mitglied-Konto, sind das über 10 Jahre gerechnet gut 1’000 Franken, nur für etwas, das du bei Zak, Yuh oder neon free gratis bekommst. Viele meiner Leserinnen machen es deshalb so: Hausbank für die Hypothek und das Sparkonto, Neo-Bank für Lohn, Karte und Alltag.
Was du bei Auslandsgebühren beachten solltest
Im Alltag in der Schweiz sind fast alle Anbieter aus diesem Vergleich gratis. Im Ausland trennt sich die Spreu vom Weizen: dort verlangen die meisten Karten einen Aufschlag auf den Wechselkurs, oft zusätzlich eine feste Gebühr pro Bargeldbezug. Die grosse Tabelle weiter oben zeigt dir alle Auslandsgebühren auf einen Blick.
Als Faustregel gilt: reist du nur selten, reicht die Gratis-Version der meisten Anbieter locker aus. Bist du dagegen oft im Ausland unterwegs, zum Beispiel im Feriencamp, auf Geschäftsreise oder beim Städtetrip mit Freunden, lohnt sich fast immer eine bezahlte Stufe. Bei neon global, neon metal oder Zak Plus sparst du schon nach wenigen Bargeldbezügen mehr, als das Abo im Jahr kostet.
Kleines Rechenbeispiel: hebst du im Urlaub dreimal Bargeld ab, kostet dich das bei neon free rund 1.5 % der Summe pro Bezug. Bei neon metal, das 15 CHF im Jahr kostet, sind diese Bezüge gratis. Ab ungefähr CHF 1’000 Bargeld pro Jahr im Ausland lohnt sich der Umstieg meistens.
Häufige Fragen zum Neo-Banken Vergleich
Welche Neo-Bank ist in der Schweiz komplett gratis?
Was kostet eine Bankkarte bei Raiffeisen im Vergleich zu Zak oder Yuh?
Brauche ich neben einer Neo-Bank noch ein Konto bei Raiffeisen, UBS oder PostFinance?
Kann ich mit neon TWINT nutzen?
Ab welchem Alter kann ich ein Konto eröffnen?
Kann ich mit Yuh, Zak oder neon direkt investieren?
Was passiert mit meinem Geld, wenn der Anbieter Konkurs geht?
Welcher Anbieter ist für Reisen am günstigsten?
Warum hat Wise keine Schweizer IBAN?
Sind Neo-Banken in der Schweiz sicher?
Kann ich mehrere Neo-Banken gleichzeitig nutzen?
Fazit
Es gibt keinen einzelnen Gewinner, jede App hat ihre eigenen Stärken. Für den Alltag reichen Zak, Yuh oder neon free völlig aus, und du sparst dir die 100 Franken im Jahr, die eine klassische Bankkarte oft kostet. Reist du viel, lohnt sich eine bezahlte Stufe oder Alpian. Eine Hausbank wie Raiffeisen, UBS oder PostFinance bleibt sinnvoll für Hypothek, Bargeld und Beratung. Da alle Basisversionen der Neo-Banken gratis sind, kannst du einfach mehrere parallel ausprobieren.
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*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Keine Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr, Gebühren ändern sich laufend, Stand August 2026.

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
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Hallo Helga,
danke für den guten Vergleich .. UND die Qual der Wahl bleibt .. 😉
Gruss Mike
hallo Mike, danke für deinen Kommentar. Wofür hast du dich entschieden? 🙂
Grüsse
.. noch für nix, bin noch im “Schockmodus”, dass ich Monatsgebühren bei der KB zu zahlen habe .. 😉
guter Beitrag, danke
mich würden noch die LoginSzenarien und Transkationsbestätigungen interessieren und wie diese gesichert sind?
(2fa ist ja zb recht gut und sicher, sollten aber nicht auf dem selben Gerät sein, wenn man das Handy verliert)
Hallo Peter, danke für die Anregung.
Ich habe bei allen 3 Anbietern beim Login meine Gesichtserkennung aktiviert.
Bei den Überweisungen muss ich meinen Pin Code eingeben (bei Yuh und neon).
Bei Zak bekommt man per SMS immer einen neuen Code, den man eingeben muss. Ich wüsste aber nicht, was ich jetzt genau machen soll, wenn ich mein Handy verliere 🙂
ok, danke für die hilfreichen Zusatzinformationen, gibt doch einen guten Orientierungspunkt.
Hey Helga, super Beitrag 👌
Mein Mann und ich sind gerade auf der Suche nach einem neuen Haushaltskonto, sind von YUH leider ein wenig enttäuscht…
Kann da z. B. die Krankenkassenrechnung nicht bezahlen, da ich weder einen Code zum einscannen noch eine IBAN Nummer habe…
2tes Problem: ich habe z. B heute nur 50.- auf dem Konto, möchte aber eine Rechnung von 200.- einscannen und per NÄCHSTE WOCHE bezahlen, weil ich weiss das zu diesem Zeitpunkt genügend Geld drauf sein wird, das scheitert aber, weil JETZT der Saldo zu klein ist… 🤐
Weisst du zufällig, ob das bei neon auch ein Problem ist?
Ganz liebe Grüsse, Anja
Liebe Anja
bei neon wirst du höchstwarscheinlich auch genügend Geld auf dem Konto haben müssen?
Aber genau weiss ich es nicht, eventuell kannst du direkt bei neon nachfragen?
Eine Leserin hat mich gerade informiert, dass es bei neon und Zak möglich sein soll, Zahlungen im Voraus zu erfassen, obwohl das Geld noch nicht auf dem Konto ist. Aber frag besser direkt bei den Anbietern nach.
Bei yuh kannst du QR-Rechnungen und normale ESR Rechnungen problemlos scannen. (Zahlen – Scannen und Zahlen)

Schau mal hier auf dem Bild:
Liebe Grüsse
Helga
Vielen Dank für die Übersicht, ist der ZAK-Code noch gültig?:)
Hallo Mario
Ja, der Code “ZAKLOV” ist gültig für die CHF 50-!
Grüsse
Hallo Helga,
Ich habe mich für Neon entschieden und benütze ausländische Banking-Apps für weiteres, und bin somit auch bestens abgedeckt.
Eine „normale“ Kreditkarte sollte man immer haben da es eben in gewissen Hotels/Autovermietungen/Tankstellen sowie gar an den ausländischen Autobahnautomaten die meisten dieser Karten nicht akzeptiert werden. Man kann ja eine gratis Kreditkarte bei Topcard (Coop) oder Cembra/Migros Bank beantragen.
Danke für deine Beiträge , ich freue mich immer wieder neues zu lesen!
Liebe Giulia
das ist ein wichtiger Tipp, den du hier schreibst! Einer Leserin ist die neon Karte in einem Hotel in Genf nicht voll akzeptiert worden (bzw. sie musste ein Depot hinterlegen).
Man sollte immer eine zusätzlich universelle Kreditkarte dabeihaben. Ich habe in vielen Ferien-Ländern mit der Migros und Coop Kreditkarte bezahlt, diese wurden immer akzeptiert (natürlich mit entsprechenden Transaktions-Gebühren).
Neon ist natürlich im Ausland viel attraktiver in Sachen Wechselkurs und Gebühren als diese Kreditkarten!
Ich persönlich habe immer mehrere Karte dabei und war schon oft froh darüber, falls mal etwas “spinnt” oder nicht akzeptiert wird (warum auch immer), kann man spontan wechseln.
Grüsse
Helga
Hallo,
Ich wäre interessiert ob eine von den 3 „Banken“ folgende Möglichkeit anbieten:
1. Jointaccount ?
2. Mietkautionssparkonto ?
3. Zusatz Fremdwährungskonto wie EUR oder USD ?
Vielen Dank und Gruss Silvius
Hallo Helga
Ich habe irgendwo gelesen, dass man bei yuh keine Zahlungen von Dritten annehmen kann? Also wäre es z.B. als Konto für mein Einzelunternehmen nicht geeignet? Was würdest du dafür empfehlen?
Danke und lieben Gruss, Hanna
Hallo Hanna
1. bei Yuh kann man problemlos Zahlungen von Dritten empfangen und auch an Dritte versenden. Es funktioniert wie eine normale Bank mit IBAN. Falls du deine Einnahme einfach im Nebenverdienst verrechnest, kannst du das yuh Konto sicher nutzten.
2. Yuh ist nicht auf Businesskunden ausgerichtet (es soll aber etwas im Tun sein).
Meine Erfahrungen:
Ich habe neon seit zwei Jahren und Zak seit halben Jahr. Neon ist super günstig , auch im Ausland usw. aber: eigenartige Abrechnungen d.h. manchmal stehen da Beträge wochenlang reserviert und man weiss eigentlich nie richtig wieviel Geld man tatsächlich auf dem Konto hat. Keine Benachrichtigung beim Geld Eingang usw. Hab’s trotzdem meiner Mutter empfohlen damit sie nicht immer Bargeld mit sich herumschleppt, Voralpen im Ausland, und sie liebt es.
Zak ist toll, Töpfe sind super, viel besser als Spaces von Neon. Was nicht so toll ist, das alles über sms läuft, Freigabe von Zahlungen usw. Zak hat tolles support. Die App (Android) hatte bugs. Das habe ich dann gemeldet und kurz danach erschien tatsächlich Update im Google Play. Sie hören einem zu. Das hat mich veranlasst das Zak als mein Hauptkonto zu machen. Beim Zak bekommt man Visa Karte beim Neon master card.
Mastercard wird eigentlich wie Visa überall akzeptier. Ein Ausnahme sind Autobahn Gebühren in Italien. Da wird nur Visa akzeptiert. Zum Glück hatte ich im Juli 2022, als ich durch Norditalien gefahren bin, meine Zak Karte dabei. Neon wurde nicht akzeptiert.
Inzwischen habe ich neon gekündigt und Revolut geholt. Wird hauptsächlich verwendet fürs tägliche Zahlungsverkehr, online Shopping usw.
Revolut hat normale debit Karte, virtuelle (für Apple Pay Google pay usw) und virtuelle einmalige Karte. D.h. Man kann die Karte einmal im online Shop verwenden und dann ist sie ungültig.
Hallo H.P.
Interessant dass Du von Neon auf Revolut gewechselt hast. Ich hatte Revolut, benutze nun aber Neon und nicht mehr Revolut. Neon hat für mich den Vorteil dass das Konto in der Schweiz ist und die Kartenwechselkurse sind gut (ich lebe im Ausland).
Wir sind im September 2023 druch Italien gefahren und haben alle Autobahngebühren mit Neon bezahlt.
Hallo Helga, besten Dank für die hilfreiche Übersicht!
Was mir oft noch fehlt ist eine Information wie es um die Limiten beim Bezahlen steht. Mir ist bewusst, dass Neobanken (momentan) eher sparsame und junge Nutzer anlocken. Trotzdem würde mich interessieren, ob die Limiten auch angehoben werden können. Teilweise ist die Rede dass Barabhebungen auf CHF 1’000 limitiert sind, Onlinezahlungen auf 5’000 oder darunter, sowie monatlich max. 10’000. Je nach Anbieter / Konto auch mal tiefer.
Bei grösseren Anschaffungen (Uhr, Fahrrad, Jahresurlaub, Möbel etc.), für Familien oder generell höheren Lebensstandard reichen diese Limiten oftmals nicht aus. Im schlimmsten Fall steht man im Ausland im Hotel und kann nicht bezahlen. Wie flexibel sind die Anbieter bei der Anhebung dieser Limiten? Oder bleibt für diese Fälle nur der Gang zu den Grossbanken, bzw. der Griff zur Kreditkarte? Besten Dank!
Guten Tag Helga
Ein sehr gut verfasster und verständlich gemachter Artikel. Ich bin seit meinen Jugendjahren Mitglied bei der Raiffeisenbank und war/bin nachwievor zufrieden. So habe ich nach mehreren Kontoeröffnungen bei anderen Banken und der Postfinance diese wieder gekündigt und habe bei der Raiffeisen mehrere Privatkonti für bestimmte Zwecke errichtet (Haushalt, Steuern). Im Sommer dieses Jahres eröffnete ich bei Yuh ein Konto, da mir die Gebührentransparenz und mittlerweile sogar die positiven Zinsen ins Auge gestochen sind. Ich bin mit Yuh vollends zufrieden, da ich nebst dem Produkt von Raiffeisen (Rio) zusätzlich in ETF und Aktien investieren kann. Die Projekte bei Yuh können ebenfalls als “Sparkonten” verwendet werden, so kann man beispielsweise für technische Anschaffungen, Reisen, Steuern separate Konten führen (notabene unter 1 IBAN-Nr.). Einen weiteren Vorteil von Yuh sehe ich in den Fremdwährungskonten wo man die gängigsten 12 Fremdwährungen kaufen und verwalten kann (ebenfalls unter der einmaligen IBAN-Nr.). So habe ich mir für meinen Auslandsaufenthalt vorgängig die entsprechende Währung gekauft und sämtliche Bezahlungen mit der Yuh-Karte getätigt – wobei keine Gebühren entstanden sind wie bei einer Kreditkarte. Hervorzuheben ist der Support von Yuh – hatte bereits mehrere Anliegen deponiert, welche sehr zeitnah beantwortet wurden. Die Mitgliedschaft bei der Raiffeisen nutze ich nachwievor und werde diese auch nicht kündigen, da ich mit der Bank zufrieden bin und zudem Vorsorgekonti dort angelegt habe. Zudem ist man als Member Plus doch mit einigen Goodies bedacht was die 40.00 für die Debitkarte mehr als wett machen. Fairerweise füge ich hier an, dass ich die beiden anderen Produkte (Zak, Neon) nicht besitze, denke bei der Auswahl der richtigen Lösung spielen dann halt auch viele subjektive Punkte eine Rolle. Ich kann ein Neo-Bank-Produkt als Alternative zur herkömmlichen Bankenlösung sehr empfehlen.
Hallo Philip
Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
Ich mache das genauso – mein Raiffeisenkonto behalte ich wegen den Museums-Eintritten und den Aktionen in unserer Region.
Ich finde es toll, dass man sich heutzutage alles nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen und das Beste von allem rauspicken kann.
Raiffeisen Rio ist für mich nicht attraktiv – da finde ich Selma Finance interessanter.
Liebe Grüsse
Helga
Erwähnenswert wäre, dass ein elektronischer Steuerauszug bei Neon kostenlos ist. Das erspart doch einiges an Arbeit, gerade wenn man viel bzw häufig investiert hat. Bei Yuh kostet dieser Service 25 Franken, und das ist nur der Einführungspreis, wird also vermutlich in Zukunft noch mehr kosten.
Danke für den Hinweis.
Die Neuigkeit, dass Yuh ein E-Steuerausweis einführt, kam erst gerade gestern raus.
Daher hatte ich noch keine Zeit, den Artikel zu aktualisieren.
Das wird aber nachgeholt.
Helga
Wechselkurs bei Yuh
Hallo – Ich suche jetzt seit einer Stunde und finde einfach keine Information zu dem Thema…
Bei Zak und Neon steht jeweils: Umrechnung zum Visa- oder Mastercard-Referenzkurs…
Bei Yuh finde ich einfach keine Angabe dazu. Zu welchem Kurs wird denn da umgerechnet? Reuters Referenzkurs?
Außerdem finde ich die Angabe bei Neon falsch dargestellt. Hier wird zu folgenden Bedingungen gewechselt:
1,55% Wise Gebühr,
0,4% Neon Gebühr,
Mastercard Wechselkurs
So zumindest habe ich es nach meiner Recherche herausgefunden.
Kann mir jemand helfen?
LG
Alex
Hallo Alex, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Vielleicht müsstest du direkt beim Yuh Kundensupport fragen.
Grüsse
Helga
Hat/weiss jemand ob man diese Kreditkarten mit WeChat/Alipay verknüpfen kann? (Winter 2024)
Liebe Sybil
nach meinem Wissensstand ist das so noch nicht möglich.
WeChat und Alipay würde ich jetzt nicht unbedingt nutzen, da der chinesische Staat da sicher irgendwelche Daten abgreift.
Grüsse
Helga