Spartipps Schweiz: 18 Wege, im Alltag bares Geld zu sparen
Update Juli 2026
Spartipps Schweiz: Das grosse Geld verdienst du mit einem normalen Job selten über Nacht. Viele Menschen geben unkontrolliert nach dem Lustprinzip Geld aus, sogar solche, die deutlich mehr verdienen als der Durchschnitt. Das macht kurzfristig Spass, aber frag dich dann bitte nicht, wohin das Geld am Ende des Monats verschwunden ist. Neben der Einkommenssteigerung lohnt es sich deshalb, gezielt ans Sparen zu denken. Hier sind 18 konkrete Spartipps, mit denen du dir rasch ein ordentliches Bankkonto aufbaust, um es später zu investieren.
- Automatisiertes Sparen per Dauerauftrag funktioniert zuverlässiger als das gute Vorhaben, “einfach weniger auszugeben”.
- Bei Miete, Krankenkasse, Handy-Abo und Bankkonto liegen die grössten, einmaligen Sparhebel, hier lohnt sich ein jährlicher Vergleich.
- Cashback, Kundenkarten und bezahlte Umfragen bringen zusätzlich kleine, aber regelmässige Beträge, die sich über ein Jahr gesehen summieren.
- Bei Lebensmitteln und echter Lebensqualität muss nicht jeder Rappen gespart werden, Sparen soll kein Verzicht auf alles sein.
Automatisiert sparen: die Basis von allem
Ganz wichtig: Ein regelmässiges Grundeinkommen über einen festen Job ist die Basis, so hast du genug finanzielle Sicherheit, um in Ruhe an deinem Vermögensaufbau zu arbeiten.
Grundsätzlich empfehle ich automatisiertes Sparen. Du überweist per Dauerauftrag CHF 100, 200 oder mehr auf ein separates Konto, sei es ein einfaches Sparkonto oder direkt ein Investment wie Selma oder Inyova. So sparst du zuverlässig, ohne jeden Monat neu Willenskraft aufbringen zu müssen.
Spartipps im Alltag
Shopping-Gier zügeln
Gewöhne dir ab, im Alltag nach dem Lustprinzip zu viel billigen Kleinkram zu kaufen. Die Formel ist einfach: Klasse statt Masse. Ich bin keine Minimalistin und liebe Kleider, Schmuck, Taschen und Kosmetik. Aber ich kaufe nur ausgewählte Produkte, die lange halten und mir echten Mehrwert bieten. So hast du auch seltener das Gefühl, ständig noch mehr besitzen zu müssen.
Günstiges Handy-Abo nutzen
Mit Handy-Abos lässt sich viel Geld verbrennen. Dabei ist es einfach, über eine Vergleichs-Plattform wie Alao das beste und günstigste Abo zu finden, oft mit direktem Cashback-Bonus bei der Anmeldung.
Vorkochen statt Kantine
Bring dein Mittagessen von zuhause ins Büro mit, aus Resten oder abends vorgekocht. Kantinen-Essen ist für die Leistung meist zu teuer. Willst du trotzdem Zeit mit den Kolleginnen und Kollegen verbringen, reicht auch ein Kaffee oder ein kleiner Salat, viele Bürokantinen erlauben auch mitgebrachtes Essen. Beim Lebensmitteleinkauf selbst spare ich grundsätzlich nicht, gutes Essen und korrekte Tierhaltung sind mir zu wichtig, um dort den Rotstift anzusetzen.
Nichtraucherin oder Nichtraucher leben günstiger
Es versteht sich von selbst, dass Rauchen dein Budget spürbar schmälert, sowohl direkt als auch über die Krankenkassenprämien. Lass es einfach.
Nachtleben und Restaurantbesuche reduzieren
Es braucht keine zehn Drinks in der Bar, zwei reichen völlig. Beschränke Restaurantbesuche auf ein Minimum, ein bis zwei Mal im Monat ist ein guter Richtwert, dafür in wirklichen Lieblingsrestaurants, die ihr Geld auch wert sind. Verschwende keine Franken für mittelmässiges Junkfood.
Streaming-Abos konsolidieren
Immer wieder höre ich von Leuten, die gleichzeitig drei oder vier Streaming-Abos wie Netflix, Disney+ oder Apple TV laufen haben. Das geht auf Dauer extrem ins Geld. Prüfe regelmässig, welche Abos du wirklich nutzt, und kündige den Rest. Zeitungen kannst du zudem oft ganz ohne schlechtes Gewissen gratis online lesen, viele Verlage finanzieren sich über Werbung.
Second-Hand shoppen
Kaufe möglichst viel gebraucht: Games, Bücher, Spielzeug, Fahrräder, Küchengeräte, Möbel und sogar Kleidung findest du für wenig Geld auf Plattformen wie Ricardo oder Tutti.
Kontrollierter Umgang mit dem Handy
Ein aktuelles Smartphone ist heute praktisch ein Muss, ein Festnetzanschluss brauchst du dagegen kaum mehr. Logge dich wo immer möglich ins WLAN ein und nutze das Mobilfunknetz nur bei Bedarf. Auf Reisen lohnt sich oft eine lokale SIM-Karte oder eine eSIM statt teurem Roaming. Es ist erstaunlich, wie viel Geld manche Leute allein mit dem Handy verbrauchen, meist völlig unnötig.
Günstiges statt schnittiges Auto
Fahre ein günstiges, aber robustes Auto statt eines benzinfressenden Boliden, das senkt auch die Strassensteuer. Vermeide Bussen durch korrektes Fahren. Ich persönlich werde nie ganz auf ein Auto verzichten, die Freiheit für spontane Ausflüge ist mir zu wichtig, aber ich fahre bewusst kostengünstige Cityflitzer statt eines schnittigen Boliden.
Strategisch wohnen
Wohne in einem steuergünstigen Ort, dort sind auch Miete und Krankenkassenprämien oft tiefer und die Lebensqualität besser. Ich selbst wohne in einem günstigen Kanton, arbeite aber in einer Stadt mit besseren Löhnen, die etwas höheren Pendelkosten decke ich über ein Bahn-Generalabo, das ich auch privat nutze. Für Anspruchslose reicht auch eine kleine, einfache Wohnung ohne teure Möblierung, mir persönlich ist gediegenes Wohnen aber wichtig, hier mache ich also bewusst eine Ausnahme.
Konten, Karten & Cashback
Cashback beim Online-Shopping mitnehmen
Kaufe online möglichst über ein Cashback-Portal wie Rabattcorner ein und erhalte für jeden Einkauf einen Teil des Geldes zurück, als Alternative eignet sich auch Monerio. Suche generell vor jedem grösseren Online-Kauf kurz nach einem Gutscheincode.
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Kundenkarten der Schweizer Grossverteiler nutzen
Coop Superpunkte lassen sich verkaufen oder in Flugmeilen umtauschen, Migros-Gutscheine wieder für neue Einkäufe einsetzen. Mit der kostenlosen Coop Supercard Kreditkarte sammelst du bei jedem Einkauf zusätzlich Superpunkte.
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Nebenbei verdienen mit Umfragen und Tests
Ein unterschätzter Spartipp: Statt nur Geld auszugeben, kannst du in kurzen Wartezeiten oder am Feierabend zusätzlich etwas dazuverdienen, ganz ohne festen Nebenjob. Diese Plattformen nutze ich selbst dafür:
Keines dieser Angebote macht dich reich, aber “Kleinvieh macht auch Mist”: Über ein Jahr gesehen kommt so ein netter Zustupf zusammen, ganz ohne Zusatzaufwand neben dem Alltag.
Wohnen, Energie & Krankenkasse
Strom bewusst nutzen
Nutze wo möglich den Niedertarif am Abend, wasche und dusche eher in der Nacht (sofern es die Nachbarschaft in hellhörigen Mietwohnungen zulässt), und stelle die Heizung auf rund 19 Grad statt höher.
Frugalisten-Tipp: aufs Auto verzichten
Wer besonders konsequent sparen will, verzichtet ganz auf ein eigenes Auto und Abos, und nutzt stattdessen Fahrrad oder die eigenen Beine. Das ist der radikalere Weg unter den Frugalismus-Tipps.
Krankenkassenprämien vergleichen und optimieren
Vergleiche deine Krankenkassenprämie jährlich neu, Anbieter und Modelle unterscheiden sich teils deutlich. Wähle die Franchise passend zu deiner gesundheitlichen Situation, bei guter Gesundheit lohnt sich oft eine höhere Franchise, die du bei Bedarf jährlich wieder anpassen kannst. Geh möglichst selten zum Arzt, bei kleineren Wehwehchen reicht oft schon eine kompetente Beratung in der Apotheke für rezeptfreie Medikamente. Im Ernstfall soll natürlich nie am Arztbesuch gespart werden.
Abfallgebühren sparen
Betreibe konsequentes Recycling, heute lässt sich fast alles separat sammeln und entsorgen, sogar Plastikverpackungen. Das braucht etwas Platz im Keller und meist ein Auto für die Fahrten zum Werkhof, spart aber Geld und schont die Umwelt gleichzeitig.
Gespartes Geld konsequent investieren
Der wichtigste Tipp am Schluss: Lass das gesparte Geld nicht einfach auf dem Konto liegen, sondern investiere es automatisiert, zum Beispiel über einen ETF-Sparplan bei Selma oder in ein Depot bei Swissquote. Nur so arbeitet dein gespartes Geld langfristig für dich weiter.
Alle Spar-Codes auf einen Blick
*Affiliate-Links. Bei einer Anmeldung über diese Links erhältst du die beschriebenen Boni, und ich erhalte gegebenenfalls eine Provision.
Häufige Fragen zu Spartipps Schweiz
Wo lässt sich in der Schweiz am meisten Geld sparen?
Am meisten bringt in der Regel ein jährlicher Vergleich bei Krankenkasse, Miete und Handy-Abo, dort stecken oft die grössten, einmaligen Einsparungen.
Lohnen sich Cashback-Portale wirklich?
Ja, bei ohnehin geplanten Online-Käufen kostet die Nutzung nichts extra und bringt einen Teil des Geldes automatisch zurück.
Sollte ich beim Essen sparen?
Bei frischen Lebensmitteln und guter Tierhaltung würde ich das nicht empfehlen, hier lohnt sich eher, an anderer Stelle wie Abos oder Shopping zu sparen.
Was soll ich mit dem gesparten Geld machen?
Am besten automatisiert investieren, zum Beispiel über einen ETF-Sparplan, statt es unverzinst auf dem Konto liegen zu lassen.
Wie viel kann ich mit bezahlten Umfragen realistisch verdienen?
Umfragen und Nutzertests machen niemanden reich, bringen aber über ein Jahr gesehen einen netten Zustupf, ganz ohne festen Nebenjob.
Fazit
Sparen in der Schweiz muss kein radikaler Verzicht sein. Die grössten Hebel liegen bei wiederkehrenden Fixkosten wie Krankenkasse, Miete und Abos, kleinere, aber regelmässige Beträge kommen über Cashback, Kundenkarten und Umfragen dazu. Wichtig ist am Ende vor allem eines: Das gesparte Geld nicht einfach liegen zu lassen, sondern konsequent zu investieren.
Welcher dieser Spartipps passt am besten zu deinem Alltag? Und hast du noch einen eigenen Trick, den ich hier ergänzen sollte?
*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.

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