finpension Kinderdepot: Ab CHF 1 für dein Kind investieren

finpension Kinderportfolio: So investierst du schon ab CHF 1 fürs Kind

finpension Kinderportfolio: So investierst du schon ab CHF 1 fürs Kind

Kurz erklärt: finpension bietet ein Kinderportfolio an. Du kannst dort ab CHF 1 für dein Kind in ETFs investieren. Das nennt sich Kinderdepot. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie es funktioniert. Ich zeige dir auch, warum es sich lohnt.

Antwort in Kürze

Das finpension Kinderdepot heisst offiziell Kinderportfolio. Du eröffnest es innerhalb von finpension Invest. Der Start ist schon ab CHF 1 möglich. Du kannst bis zu 10 Portfolios führen, zum Beispiel eines pro Kind. Die Kosten liegen bei rund 0.39% Verwaltungsgebühr pro Jahr, dazu kommen kleine Produktkosten der ETFs. Mit dem Code LIEBXP erhältst du eine Gebührengutschrift.

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Kurz zusammengefasst

  • Start ab CHF 1: kein grosser Betrag nötig, auch kleine Beiträge sind möglich.
  • Bis zu 10 Portfolios: praktisch, wenn du mehrere Kinder hast.
  • Zwei Varianten: Portfolio auf deinen Namen oder auf den Namen des Kindes.
  • Tiefe Kosten: rund 0.39% Verwaltungsgebühr, dazu kleine ETF-Kosten.
  • Mein Code LIEBXP: gibt dir eine Gebührengutschrift von CHF 25.

Zuletzt aktualisiert am 17. August 2026

Grundlagen

Was ist das finpension Kinderportfolio?

Das Kinderportfolio ist ein Depot für dein Kind. Es läuft bei finpension Invest. Dort kaufst du keine einzelne Aktie. Du investierst in ETFs. Ein ETF bündelt viele Aktien in einem Kauf. Das Geld für dein Kind wächst so breit gestreut, nicht nur in einer Firma.

Einfach erklärt: Ein Kinderportfolio ist wie ein normales Depot. Der einzige Unterschied ist der Name. Du gibst dem Portfolio einen Namen, zum Beispiel “Sparportfolio Luca”. So behältst du den Überblick, welches Geld für welches Kind ist.

Für Einsteiger

Hast du noch nie investiert? Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

Vielleicht ist das hier dein erster Kontakt mit dem Thema Investieren überhaupt, und das ist völlig in Ordnung. Bevor es weitergeht, lohnt sich ein kurzer Abstecher zu den Grundbegriffen, damit der Rest des Artikels für dich Sinn ergibt.

Was ist eine Aktie?

Eine Aktie ist ein winziger Anteil an einer Firma. Kaufst du eine Aktie von Nestlé, gehört dir rechnerisch ein kleines Stück des Unternehmens, und du profitierst mit, wenn es der Firma gut geht.

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist wie ein Korb voller Aktien. Statt eine einzelne Firma auszuwählen, kaufst du mit einem einzigen ETF automatisch ein kleines Stück von hunderten Firmen gleichzeitig. Das macht das Investieren einfacher und weniger riskant, als auf eine einzelne Aktie zu setzen.

Was ist ein Depot?

Ein Depot ist im Grunde wie ein Bankkonto, nur dass darin keine Franken liegen, sondern Wertpapiere wie ETFs oder Aktien. Das Kinderportfolio bei finpension ist so ein Depot, einfach mit dem Namen deines Kindes versehen.

Was bedeutet Rendite?

Die Rendite zeigt, wie stark dein Geld pro Jahr wächst, angegeben in Prozent. “5% Rendite pro Jahr” heisst, aus CHF 100 werden im Schnitt CHF 105 nach einem Jahr. Die Abkürzung “p.a.” bedeutet “pro Jahr”.

Und das Risiko? Anders als beim Sparkonto ist der Wert eines ETFs nicht garantiert, er schwankt mit der Börse und kann zwischenzeitlich auch sinken. Historisch haben sich breite Aktienmärkte über lange Zeiträume von 15 bis 18 Jahren aber immer wieder erholt und sind gestiegen. Das ist keine Garantie für die Zukunft, nur ein Blick auf die Vergangenheit.

Warum ETFs

Warum sich ETFs gerade für Kinder besonders lohnen

Auf den ersten Blick klingt Investieren riskant, gerade wenn es um das Geld des eigenen Kindes geht. Bei genauerem Hinsehen ist genau das Gegenteil der Fall. Kaum jemand ist besser für ETFs geeignet als ein Kind, aus einem einfachen Grund: Zeit. Und Zeit ist beim Investieren der wichtigste Faktor überhaupt.

1

Ein langer Anlagehorizont federt Schwankungen ab

Der Aktienmarkt schwankt kurzfristig, mal stark. Über 15 bis 18 Jahre gleichen sich diese Schwankungen aber historisch fast immer aus. Ein Kind muss das Geld nicht in drei Jahren wieder anfassen, genau das macht es zum idealen Anlagehorizont.

2

Der Zinseszinseffekt braucht vor allem Zeit

Reinvestierte Erträge werfen wieder Erträge ab, Jahr für Jahr. Wer 18 statt 8 Jahre investiert, verdoppelt den Ertrag nicht einfach, er vervielfacht ihn. Je früher du startest, desto mehr arbeitet dieser Effekt für dein Kind.

3

Ein ETF streut das Risiko automatisch

Ein ETF bündelt hunderte Firmen in einem einzigen Kauf. Geht es einer Firma schlecht, wiegen die anderen das meist auf. Du musst keine einzelne Aktie auswählen oder beobachten, das übernimmt der ETF für dich.

4

Tiefe Kosten wirken über Jahrzehnte besonders stark

Bei finpension zahlst du rund 0.39% bis 0.49% pro Jahr. Über 18 Jahre macht schon eine kleine Gebührendifferenz mehrere hundert bis tausend Franken aus, reiner Zinseszins-Verlust, den du dir mit tiefen Kosten sparst.

Zur Einordnung, wie stark sich das über die Zeit auswirkt:

Geburt 18 Jahre Sparkonto ca. 0.4% Kinderdepot mit ETFs ca. 5%

Illustrative Grafik, keine exakte Kurve. Sie zeigt das Prinzip, die ETF-Linie wird mit den Jahren zunehmend steiler.

Sparkonto

Sicher, aber kaum Wachstum

Dein Geld liegt sicher, der Zins ist mit rund 0.4% aber oft tiefer als die Inflation. Über 18 Jahre bleibt real kaum etwas an Kaufkraft übrig.

Kinderdepot mit ETFs

Schwankt, aber wächst deutlich mehr

Über 18 Jahre lagen breite Aktienmärkte historisch bei rund 5 bis 8% Rendite pro Jahr. Zwischenzeitliche Rückschläge gehören dazu, gleichen sich aber über die lange Laufzeit meist aus.

Wichtig: Aktienkurse schwanken. Es gibt keine Garantie auf eine bestimmte Rendite. Über kurze Zeiträume sind auch Verluste möglich. Über viele Jahre gleicht sich das meistens aus.

Zahlen statt Bauchgefühl

Rechenbeispiel

Stell dir vor: Ab der Geburt zahlst du jeden Monat CHF 100 ein. Das machst du bis zum 18. Geburtstag. Wie viel kommt am Ende zusammen?

AnlageformRendite p.a.Wert nach 18 Jahren
Sparkontoca. 0.4%ca. CHF 22’000
Kinderdepot mit ETFsca. 5%ca. CHF 35’000

Vereinfachtes Beispiel, keine Anlageberatung. Die Rendite ist eine Annahme und keine Garantie. Beide Szenarien gehen von derselben Einzahlung aus, nur die Anlageform ist anders.

Der Unterschied ist rund CHF 13’000. Das ist kein kleiner Betrag. Genau das ist der Effekt von ETFs über eine lange Zeit.


Wichtige Entscheidung

Auf wessen Namen läuft das Portfolio?

Bei finpension hast du zwei Möglichkeiten. Du eröffnest das Portfolio auf deinen eigenen Namen. Oder du eröffnest es direkt auf den Namen des Kindes. Beide Wege haben Vor- und Nachteile.

VarianteVorteilNachteil
Auf deinen NamenSchnelle Eröffnung, du behältst die KontrolleRechtlich gehört das Geld dir, nicht dem Kind
Auf den Namen des KindesDas Geld gehört rechtlich dem KindMehr Papierkram, Zugriff nur mit Bewilligung der KESB
Meine Einschätzung: Für die meisten Eltern ist ein Portfolio auf den eigenen Namen einfacher. Du behältst die Kontrolle. Du entscheidest selbst, wann du dem Kind das Geld gibst, auch später als mit 18 Jahren. Willst du das Geld rechtlich klar dem Kind zuordnen, ist die zweite Variante besser.

Ein weiterer Punkt betrifft Schenkungen. Übergibst du später Geld von deinem Portfolio an dein Kind, zählt das als Schenkung. In fast allen Kantonen sind Schenkungen an eigene Kinder steuerfrei. Nur in wenigen Kantonen fällt bei sehr hohen Beträgen eine Steuer an.


Gebühren

Was kostet das finpension Kinderdepot?

Die Verwaltungsgebühr bei finpension Invest liegt bei rund 0.39% pro Jahr. Dazu kommen kleine Produktkosten der verwendeten ETFs, diese heissen “TER” (Total Expense Ratio), zu Deutsch etwa “Gesamtkostenquote”. Sie liegen meist unter 0.1%. Insgesamt bezahlst du also ungefähr 0.4% bis 0.5% pro Jahr, automatisch verrechnet, du musst nichts separat überweisen.

Zum Vergleich: Fondssparpläne bei klassischen Banken kosten oft deutlich mehr. Digitale Anbieter wie finpension sind meist die günstigere Wahl. Einen Vergleich mit weiteren Anbietern findest du in meinem Beitrag Kinderkonto Vergleich Schweiz.

Anleitung

So eröffnest du ein Kinderportfolio, in 3 Schritten

  1. Konto eröffnen. Registriere dich bei finpension, über die App oder im Web. Wähle “finpension Invest” als Produkt. Du brauchst deinen Pass oder deine ID für die Prüfung, das ist ein gesetzlich vorgeschriebener Identitätscheck, den jede Bank und jeder Finanzanbieter in der Schweiz durchführen muss.
  2. Portfolio umbenennen. Nutze dein erstes Portfolio für das Kind, oder erstelle ein neues. Gib ihm einen Namen, zum Beispiel den Namen deines Kindes.
  3. Geld einzahlen. Zahle einmalig ein, oder richte einen Dauerauftrag ein. So läuft ein ETF-Sparplan automatisch jeden Monat.

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Willst du gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin sparen? Dann nutze das Gemeinschaftsportfolio. Dort können beide Personen einzahlen und die Strategie anpassen.


Übergabe

Was passiert mit 18 Jahren?

Wird dein Kind volljährig, eröffnet es ein eigenes Konto bei finpension. Das geht kostenlos. Danach kannst du das Geld auf dieses neue Konto übertragen. Du meldest dich dafür einfach bei finpension.

Praktisch: Läuft das Portfolio bereits auf den Namen des Kindes, ist die Übergabe noch einfacher. Ein Verkauf der ETFs ist nicht nötig. Das spart Kosten und Steuern.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Ab wann kann ich beim finpension Kinderdepot starten?
Schon ab CHF 1. Du brauchst keinen grossen Betrag für den Start.
Ich habe noch nie investiert, ist das Kinderportfolio trotzdem für mich geeignet?
Ja. Du musst keine Vorkenntnisse mitbringen. Du wählst eine Strategie, zahlst ein, und finpension kümmert sich automatisch um Kauf, Verkauf und Reinvestition der ETFs. Mehr Wissen brauchst du für den Start nicht.
Warum lohnen sich ETFs gerade für Kinder?
Kinder haben einen langen Anlagehorizont, oft 15 bis 18 Jahre. Das gleicht Kursschwankungen aus und lässt den Zinseszinseffekt voll wirken. Ein ETF streut zusätzlich das Risiko über hunderte Firmen.
Was kostet das finpension Kinderportfolio?
Die Verwaltungsgebühr liegt bei rund 0.39% pro Jahr. Dazu kommen kleine Produktkosten der ETFs, meist unter 0.1%.
Wie viele Kinderportfolios kann ich führen?
Du kannst bei finpension bis zu 10 Portfolios führen. Das reicht für mehrere Kinder.
Sollte das Portfolio auf meinen Namen oder auf den Namen des Kindes laufen?
Beides ist möglich. Auf deinem Namen behältst du die Kontrolle. Auf dem Namen des Kindes gehört das Geld rechtlich dem Kind, dafür ist die Eröffnung aufwendiger.
Fällt beim Übertrag an mein Kind eine Schenkungssteuer an?
In fast allen Kantonen sind Schenkungen an eigene Kinder steuerfrei. Nur in wenigen Kantonen fällt bei sehr hohen Beträgen eine Steuer an.
Was passiert mit dem Portfolio, wenn mein Kind 18 wird?
Dein Kind eröffnet ein eigenes, kostenloses Konto bei finpension. Danach überträgst du das Geld auf dieses neue Konto.
Fazit

Mein Fazit

Das finpension Kinderdepot ist eine einfache Art, für dein Kind zu sparen. Der Start ist schon ab CHF 1 möglich. Die Kosten sind tief. Über viele Jahre kann so ein grösseres Vermögen für dein Kind entstehen. Wichtiger als die perfekte Strategie ist: Fang einfach an.

📝 Update-Log

  • 17. August 2026: Artikel veröffentlicht.

Keine Anlageberatung, sondern meine persönliche Einordnung als zertifizierte Vermögensberaterin IAF. Angaben ohne Gewähr, Stand August 2026.

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