Freizügigkeitskonto eröffnen

Freizügigkeitskonto eröffnen: Mehr Rendite statt 0% Zins

Freizügigkeitskonto eröffnen: Mehr Rendite statt 0% Zins

Freizügigkeitskonto eröffnen und PK-Geld richtig anlegen. So sparst du dir Gebühren, holst mehr Rendite raus und nutzt den PK-Trick clever für dich.

Kurz zusammengefasst
  • Ein normales Freizügigkeitskonto bringt aktuell 0% Zins, nach Gebühren oft sogar ein Minus.
  • Mit einem Freizügigkeitsdepot investierst du das Geld stattdessen in Wertschriften, ähnlich wie bei der Säule 3a.
  • Anbieter wie finpension geben dir Zugang zu institutionellen Vorsorgefonds mit Steuervorteil und einer einzigen Gebühr von 0.49%.
  • Auch Pensionskasse splitten lässt sich darüber verwalten.

Die NZZ hat vor Kurzem über einen Trick berichtet, den immer mehr Leute beim Jobwechsel nutzen. Statt das Pensionskassengeld direkt zur neuen PK zu schicken, eröffnen sie ein Freizügigkeitskonto und parkieren das Geld dort kurz. Von da aus können sie das Guthaben splitten und selbst anlegen.

Die einen finden das clever. Die anderen unfair gegenüber den Rentnern. Der Bund will das Splitting laut dem Artikel sogar einschränken. Ich steige hier nicht in diese Debatte ein. Viel spannender finde ich eine andere Frage. Was machst du, wenn du gerade selbst ein Freizügigkeitsguthaben hast?

Das kommt öfter vor, als man denkt. Vielleicht bist du zwischen zwei Jobs. Vielleicht machst du eine Babypause oder eine Weiterbildung. Vielleicht bist du selbständig und hast keine PK mehr. In all diesen Fällen liegt dein Geld auf einem Freizügigkeitskonto. Und genau da wird es interessant.

Was ist ein Freizügigkeitskonto?

Ein Freizügigkeitskonto ist ein Konto bei einer Freizügigkeitsstiftung, auf dem dein Pensionskassen-Guthaben zwischengelagert wird, wenn du zwischen zwei Anstellungen keiner Pensionskasse angeschlossen bist. Das Geld bleibt dabei Teil der 2. Säule und ist bis zur Pensionierung gesperrt, ausser bei Wohneigentum, Auswanderung oder Selbständigkeit.

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Freizügigkeitskonto eröffnen: Warum das normale Konto dich Geld kostet

Die meisten eröffnen ihr Freizügigkeitskonto einfach bei der Hausbank. Das ist bequem. Aber es hat einen Haken. Der Zins richtet sich nach dem Leitzins der Nationalbank. Der liegt gerade bei 0.00%. Zieht man dann noch die Kontoführungsgebühr ab, bleibt oft sogar ein Minus übrig. Dein Geld wird also mit der Zeit weniger wert, auch wenn auf dem Kontoauszug nichts passiert.

Beispiel

Sabrina kündigt ihre Stelle und macht ein halbes Jahr Pause. In dieser Zeit liegen 80’000 CHF auf ihrem Freizügigkeitskonto. Bei 0% Zins und mit Gebühren hat sie am Ende weniger als am Anfang. Für Sabrina fühlt sich das nicht nach Vorsorge an. Eher nach stillem Verlust.

Freizügigkeitsguthaben anlegen statt nur parkieren

Du darfst dein Freizügigkeitsguthaben auch in Wertschriften anlegen. Ähnlich wie deine Säule 3a. Damit hast du über die Zeit deutlich bessere Chancen auf Rendite als mit einem Kontozins von null. Wer einen Freizügigkeitskonto Vergleich macht, stellt schnell fest, dass die Zinsen der meisten Anbieter kaum ins Gewicht fallen, die Wahl der richtigen Freizügigkeitsstiftung aber sehr wohl.

Genau das macht finpension. Der Anbieter lässt dich dein Geld in Fonds investieren, auf die sonst nur grosse Pensionskassen Zugriff haben. Über finpension bekommst du Zugang zu denselben Fonds von Swisscanto oder UBS, die auch die Profis nutzen. Als Privatperson kommst du da normalerweise gar nicht rein.

Freizügigkeitskonto Freizügigkeitsdepot
Zins gekoppelt an SNB-Leitzins Aktuell 0.00%
Anlage in Wertschriften Ja, 6 Strategien
Zugang zu institutionellen Fonds Ja, bei finpension
Verwaltungsgebühr finpension 0.49% pro Jahr
Geeignet für Kurze Übergangszeit oder langer Anlagehorizont

Freizügigkeitsdepot statt Konto: Der steuerliche Vorteil

Klingt nach einem Detail, macht aber finanziell einiges aus. Freizügigkeitsstiftungen werden bei ausländischen Dividenden und Zinsen steuerlich bevorzugt behandelt. Sie zahlen wenig oder gar keine Quellensteuer im Ausland. Ein gewöhnlicher ETF, den du dir selbst kaufst, hat diesen Vorteil nicht. Bei den Fonds von finpension gilt er, weil nur Vorsorgegelder da reinfliessen dürfen. Genau das macht den Unterschied, wenn du dein Vorsorgegeld anlegen möchtest, statt es nur zu parkieren.

Beispiel USA-Dividenden

Stell dir vor, du hast Aktien aus den USA im Depot, die Dividenden ausschütten. Als Privatanleger verlierst du davon automatisch einen Teil an die amerikanische Steuerbehörde. Über die Vorsorgefonds von finpension fällt dieser Abzug weg oder wird viel kleiner. Das Geld bleibt in deinem Depot.

Dazu kommt ein zweiter Vorteil. Auf diesen Fonds fällt keine Schweizer Stempelabgabe an. Bei einem gewöhnlichen ETF zahlst du bei jedem Kauf und Verkauf 0.075% für Schweizer Titel und 0.15% für ausländische Titel. Bei finpension sparst du dir das komplett.

Freizügigkeitskonto Gebühren im Vergleich

finpension rechnet mit einer einzigen Gebühr pro Jahr. Fertig. Keine versteckten Fondskosten, keine Depotgebühr, keine Transaktionskosten.

0.49%

Pauschale Verwaltungsgebühr pro Jahr. Enthält Fondskosten, Depot und Transaktionen. Auch beim Wechsel in Fremdwährungen wird keine Marge verrechnet.

Wie viel das über die Jahre ausmacht, zeigt eine Modellrechnung von finpension. Bei 300’000 CHF Anlagebetrag kommt am Ende ein Unterschied von über 111’000 CHF heraus, verglichen mit einer klassischen Banklösung. Solche Zahlen hängen von Annahmen ab und sind nicht in Stein gemeisselt. Trotzdem zeigen sie gut, wie stark tiefe Gebühren über lange Zeit wirken.

Übrigens, falls du dich jetzt schon für finpension entscheidest, lohnt es sich, weiter oben nochmal auf meinen Rabattcode LIEBXP zu schauen. Die CHF 25 sind ein kleiner start obendrauf.

Für jeden Risikotyp die passende Strategie

Du musst nichts selbst zusammenbauen. finpension bietet sechs fertige Strategien mit unterschiedlich viel Aktienanteil an. Jeweils global, auf die Schweiz fokussiert oder nachhaltig.

Beispiel

Marco hat noch zwanzig Jahre bis zur Pensionierung. Er wählt eine Strategie mit 80% Aktienanteil, weil er Zeit hat, Schwankungen an der Börse auszusitzen. Seine Kollegin Priska steht kurz vor der Pensionierung. Sie nimmt lieber eine defensivere Strategie mit weniger Aktien.

Pensionskasse splitten mit finpension

Spielst du wirklich mit dem Gedanken, deine Austrittsleistung beim nächsten Stellenwechsel zu splitten? Das geht bei finpension unkompliziert. Du eröffnest einfach ein zweites Produkt namens Freizügigkeit 2. Beide Teile siehst du dann in derselben App.

Beispiel Splitting

Julia wechselt den Job und hat 160’000 CHF Vorsorgekapital. Statt alles auf ein Freizügigkeitskonto zu legen, teilt sie es beim Austritt in zwei Hälften auf. Die eine Hälfte, 80’000 CHF, legt sie bei finpension in einer Strategie mit hohem Aktienanteil an, weil sie noch lange nicht pensioniert wird. Die andere Hälfte lässt sie auf einem klassischen Freizügigkeitskonto liegen, als Sicherheitspolster. Später, bei der Pensionierung, kann sie die beiden Teile ausserdem in verschiedenen Jahren beziehen. Das senkt die Steuerprogression, weil jeder Bezug für sich besteuert wird statt alles auf einmal.

Ein Punkt ist mir wichtig. Pensionskasse splitten ist eine Entscheidung, die zu deiner persönlichen Situation passen muss. Lass dich dazu im Zweifel unbedingt noch persönlich beraten.

Freizügigkeitskonto eröffnen: So gehst du vor

1
App oder Web-App von finpension öffnen und registrieren
2
Zwischen Freizügigkeitskonto oder Freizügigkeitsdepot wählen
3
Transferformular herunterladen und an die alte Pensionskasse schicken
4
Sobald das Geld eingetroffen ist, wird es automatisch angelegt

Egal ob du splittest oder nicht. Ein Blick auf das Freizügigkeitsdepot lohnt sich für fast alle, die gerade Geld auf einem Freizügigkeitskonto haben. Vor allem wenn das Geld länger liegen bleibt, ist der Unterschied zwischen 0% Kontozins und einer durchdachten Anlagestrategie einfach zu gross, um ihn zu ignorieren.

Und solltest du dich für die Eröffnung entscheiden, denk dran, den Code* LIEBXP beim Anmelden einzugeben. Kostet dich nichts, bringt dir aber CHF 25 weniger Gebühren gleich zu Beginn.


Häufige Fragen zum Freizügigkeitskonto

Wann muss ich ein Freizügigkeitskonto eröffnen?

Immer dann, wenn du zwischen zwei Stellen keine neue Pensionskasse hast. Zum Beispiel bei Pause, Weiterbildung, Auslandaufenthalt oder Selbständigkeit.

Was bringt mir ein Freizügigkeitsdepot statt einem Freizügigkeitskonto?

Ein Freizügigkeitsdepot investiert dein Guthaben in Wertschriften, statt es nur zu verzinsen. Über längere Zeit bringt das meist deutlich mehr Rendite als der aktuelle Kontozins von 0%.

Lohnt sich Pensionskasse splitten?

Das kommt auf deine Situation an. Splitting gibt dir mehr Flexibilität und ermöglicht später einen gestaffelten Bezug. Eine pauschale Empfehlung für jeden ist es aber nicht.

Welche Freizügigkeitsstiftung ist die beste?

Das hängt von deinem Anlagehorizont ab. Für kurze Übergangszeiten reicht ein klassisches Freizügigkeitskonto mit Zins. Planst du länger, lohnt sich ein Freizügigkeitsdepot mit Wertschriften wie bei finpension, wegen tieferer Gebühren und Steuervorteilen bei ausländischen Dividenden.

Was kostet ein Freizügigkeitskonto eröffnen?

Die Kontoeröffnung selbst ist bei den meisten Anbietern kostenlos. Es fällt höchstens eine jährliche Verwaltungsgebühr an, bei finpension pauschal 0.49%, unabhängig davon ob du das Konto oder das Depot mit Wertschriften wählst.

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