Fonds oder ETF Vergleich Schweiz: Was Bankfonds wirklich kosten
Fonds oder ETF Vergleich Schweiz: Du möchtest endlich dein Geld gewinnbringend anlegen? Investieren kann für Anfänger kompliziert wirken. Was sind die Unterschiede zwischen Fonds und ETFs, und was ist besser?
Der erste Ansprechpartner ist oft immer noch die traditionelle Bank. Viele Schweizer Banken erklären alles rund um Fonds und Aktien jedoch mit sperrigen Fachbegriffen. Als Laie ist das kaum zu durchschauen, wenn man sich nicht vertieft mit Finanzthemen auseinandersetzt. Auch die verschachtelten Gebühren der Banken sind ein Problem und für viele Kundinnen und Kunden auf den ersten Blick nicht klar.
Kurz zusammengefasst
- Ein aktiver Fonds wird aktiv von einer Fondsmanagerin oder einem Fondsmanager verwaltet, ein ETF bildet passiv einen Index nach.
- Aktive Fonds bei Schweizer Banken kosten oft 1 bis 1,5 % pro Jahr, plus einmaligem Ausgabeaufschlag, Depot- und weiteren Gebühren.
- Bekannte Welt-ETFs kosten oft nur um die 0,2 % TER pro Jahr, ohne Ausgabeaufschlag.
- Meine klare Reihenfolge: 🔴 aktive Bankfonds meiden, sie sind zu teuer. 🟡 Robo-Advisor sind okay, aber du zahlst laufend Prozente aufs ganze Depot. 🟢 Am günstigsten für die meisten Anfängerinnen und Anfänger ist ein einzelner ETF im gratis Sparplan bei Yuh.
- Alternativen zur Hausbank: Online-Broker wie Swissquote oder Yuh, oder automatisierte ETF-Portfolios wie finpension, Findependent, Selma oder Inyova.
- Das ist keine Anlageberatung. Es ist meine persönliche Meinung als Orientierungshilfe.
ETF oder Fonds: wo liegen die Unterschiede?
Du kannst deine Anlagefonds gerne bei der Bank zum Vermögensaufbau kaufen. Trotzdem solltest du verstehen, in was du investierst. Und ganz wichtig: du musst wissen, wie viel Gebühren du für deine Investments bezahlst.
- Eine Fondsmanagerin oder ein Fondsmanager wählt die Titel gezielt aus
- Ziel: den Markt zu schlagen, was den meisten aktiven Fonds langfristig nicht gelingt
- Deutlich höhere Gebühren, oft mit Ausgabeaufschlag
- Bildet automatisch einen Index nach, zum Beispiel den SMI oder MSCI World
- Kein aktives Stockpicking, dafür sehr tiefe Kosten
- Historisch meist bessere Nettorendite als aktive Fonds
Weisst du, wie viel du für deine Anlagefonds bei der Bank im Jahr bezahlst? Hat dir das der Banker oder die Bankberaterin schon einmal an einem konkreten Beispiel vorgerechnet?
Fonds-Sparplan bei der Bank eröffnen?
Kolleginnen und Kollegen berichten mir immer wieder, dass sie von ihrer Bank kontaktiert wurden, weil sie grosse Geldbeträge ungenutzt auf dem Bankkonto liegen lassen. Als Finanzbloggerin bekomme ich bei solchen Erzählungen jedes Mal das nervöse Kribbeln.
Sie werden zu einem Gespräch bei der Bank eingeladen. Die Beraterin oder der Berater im Anzug ist freundlich und empfiehlt, oft ohne grosse Analyse der individuellen Finanzsituation, direkt Anlagefonds. Ein gutes Argument dafür sind die Negativzinsen, die bei manchen Banken ab höheren Guthaben auf dem Sparkonto fällig werden.
Auf meine Nachfrage können mir Bekannte oft nicht beantworten, in welche Fonds sie genau investieren. Und kaum jemand weiss, wie viel diese Fonds pro Jahr kosten. Die Leute lassen sich auf einen Blindflug ein, weil die Bank ein seriöses Image hat. Sie sind mit jeder Rendite zufrieden, die höher ist als der Zins auf dem Sparkonto.
Die meisten kennen den Unterschied zwischen aktiv gemanagten Fonds und passiven ETFs nicht, und welche Alternativen es überhaupt gibt. Dank dieser Unwissenheit verdient die Bank gutes Geld. Daran ist nichts Verwerfliches, denn jede Firma will Geld verdienen. Aber du solltest dir dessen bewusst sein.
Der Banker ist eine Verkäuferin oder ein Verkäufer, keine neutrale Beratung
Die Bank möchte, dass du teure, aktiv gemanagte Produkte kaufst. Es geht dabei primär um einen Verkauf, nicht um eine unabhängige Beratung. Leider geht das auf Kosten deiner Rendite. Banken haben ein Interesse daran, die Sache komplizierter erscheinen zu lassen, als sie ist. Klar ist: ein aktiv gemanagter Fonds-Sparplan bei der Bank ist meist teuer.
Unübersichtliche Gebühren bei Fonds
Der Banker oder die Bankberaterin könnte dir genauso gut ETFs vorschlagen, stattdessen werden oft aktiv gemanagte Anlagefonds empfohlen. Das aktive Management dieser Fonds wird dir als Kundin oder Kunde verrechnet. Bei einer Person aus meinem Umfeld kam das böse Erwachen erst, als sie den Fonds-Sparplan wieder auflösen wollte, wegen der Exit-Gebühren.
Je nach Bank zahlst du Depotgebühren, Entry-Fee, Exit-Fee und weitere Kosten, das ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Dazu kommen oft noch Gebühren für den Steuerausweis, Stempelsteuern und die TER (Total Expense Ratio). Die Gebührenstrukturen der Banken bis ins Detail zu durchschauen, ist anspruchsvoll, die Angaben verteilen sich häufig über mehrere Dokumente, Webseiten und PDFs.
Was kosten aktiv gemanagte Anlagefonds bei Schweizer Banken?
Nehmen wir an, die Bank schlägt dir einen Fonds wie den Raiffeisen Futura Global Stock A vor, weil du global in Aktien investieren möchtest. Der Fonds ist wie ein ETF ein “Aktien-Korb”, wird aber aktiv von einer realen Person, der Fondsmanagerin oder dem Fondsmanager, verwaltet. Das kostet Gebühren.
- Management-Gebühr / TER von ca. 1,3 bis 1,4 % pro Jahr auf den investierten Betrag
- Ausgabeaufschlag von ca. 3 %: eine einmalige Gebühr beim Erwerb von Fondsanteilen. Bei ETFs gibt es diese Gebühr nicht. Investierst du CHF 50’000 auf einmal, bezahlst du damit gleich CHF 1’500, allein für den Einstieg. Diese Kosten musst du erst mit deiner Rendite wieder hereinholen
Der Ausgabeaufschlag stand nicht direkt im Factsheet des Fonds, ich musste diese Gebühr separat recherchieren. Genau das zeigt exemplarisch das Grundproblem: Die Gesamtkosten eines aktiven Fonds sind selten auf einen Blick ersichtlich, du musst sie dir aktiv zusammensuchen.
Weiter können verrechnet werden:
- Stempelsteuern
- Transaktionsgebühren
- Depotgebühren
- Entry-Fee
- Exit-Fee
- Gebühren für den Steuerausweis
Diese Kosten musst du dir bei vielen Banken selbst zusammentragen, teils über separate Preisübersichten für das jeweilige E-Banking.
Ein Fonds wie der oben genannte kostet dich also spürbar hohe Gebühren. Um diese Kosten wieder wettzumachen, müsste sich der Fonds überdurchschnittlich gut entwickeln und die Marktrendite übertreffen. Es ist jedoch gut belegt, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds den breiten Markt über längere Zeiträume nicht schlagen können. Eine günstigere Alternative sind ETFs.
3 Bank-Fondsangebote im Vergleich: Raiffeisen, UBS, Valiant
Um das Ganze greifbarer zu machen, habe ich mir drei typische Fondsangebote von Schweizer Banken angeschaut, die gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger oft der erste Kontaktpunkt sind. Alle drei bieten solide, breit gestreute Fonds an, kosten aber spürbar mehr als ein vergleichbarer ETF.
| Bank | Beispiel-Fonds | TER (ca.) | Zusätzliche Kosten |
|---|---|---|---|
| Raiffeisen | Futura Swiss Stock / Global Invest Equity | 1,3 – 1,4 % p. a. | Ausgabeaufschlag ca. 3 %, Depotgebühr gemäss Preisliste |
| UBS | Vitainvest World Sustainable (aktiv) | 1,4 – 1,6 % p. a. | Ausgabeaufschlag möglich, je nach Zeichnungsweg |
| UBS (Alternative) | Vitainvest Passive Sustainable | ca. 0,25 % p. a. | Deutlich günstigere, passive Variante desselben Fondshauses |
| Valiant | Fondsinvest (Beratungslösung) | ca. 0,85 % p. a. | Zusätzlicher Beratungs- und Depotpreis von 0,4 % p. a. auf den Depotwert |
Werte je nach genauem Fonds und Anlagestrategie unterschiedlich, Stand meiner Recherche Juli 2026. Vor dem Kauf immer die aktuellen Angaben direkt beim Anbieter prüfen.
Wo findest du die Gebühren dieser Fonds?
- Raiffeisen: Die TER steht im Factsheet des jeweiligen Fonds, abrufbar über raiffeisenfunds.ch oder swissfunddata.ch. Die Depot- und Kontoführungsgebühren findest du separat im Dokument “Dienstleistungspreise Anlegen” auf raiffeisen.ch.
- UBS: Die TER steht im Factsheet und im KID (Basisinformationsblatt) jedes Fonds, abrufbar direkt auf ubs.com unter dem jeweiligen Vitainvest-Produkt. Depotgebühren findest du im Preis- und Leistungsverzeichnis für dein Konto.
- Valiant: Die Fondskosten stehen im Factsheet des gewählten Fonds. Der zusätzliche Beratungs- und Depotpreis von Fondsinvest ist auf der Produktseite auf valiant.ch direkt angegeben, unabhängig vom Factsheet.
Das Muster wiederholt sich bei fast jeder Bank: Die TER steht im Factsheet oder KID des Fonds, alle weiteren Kosten wie Depotgebühr, Ausgabeaufschlag oder Beratungspreis stehen in einem separaten Preisdokument. Du musst dir die Gesamtkosten also aus mindestens zwei Quellen zusammensuchen.
Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| TER | Total Expense Ratio, die jährliche Gesamtkostenquote eines Fonds oder ETFs in Prozent des investierten Betrags |
| Ausgabeaufschlag | Einmalige Gebühr beim Kauf von Fondsanteilen, oft 2-3%, bei ETFs meist keine |
| Rücknahmekommission | Einmalige Gebühr beim Verkauf von Fondsanteilen, je nach Anbieter unterschiedlich hoch |
| Depotgebühr | Laufende Gebühr für die Aufbewahrung deiner Wertschriften, meist separat von der TER verrechnet |
| Factsheet | Ein- bis zweiseitiges Datenblatt mit den wichtigsten Kennzahlen eines Fonds, inklusive TER |
| KID | Key Information Document, das gesetzlich vorgeschriebene Kurzdokument zu Risiko und Kosten eines Fonds |
| Aktiv gemanagt | Eine Fondsmanagerin oder ein Fondsmanager wählt die Titel gezielt aus, mit dem Ziel, den Markt zu schlagen |
| Indexnah / passiv | Der Fonds bildet einen Index nach, ohne aktives Stockpicking, dadurch meist deutlich günstiger |
| Fondsvolumen | Das gesamte verwaltete Vermögen eines Fonds, ein Hinweis auf dessen Wirtschaftlichkeit und Bestand |
Was ist ein ETF?
Ein ETF ist ein passiver Indexfonds. Das bedeutet, ein ETF bildet einen Index nach, zum Beispiel den DAX, den S&P 500 oder den SMI. Weil ETFs auf ein aktives Management verzichten, sind ihre Gebühren deutlich tiefer als bei aktiven Fonds.
Warum solltest du in ETFs investieren? Ein ETF umfasst oft mehrere hundert oder tausend Aktien in einem Korb. Dank ETFs kannst du breit gestreut in Märkte, Länder oder Themen investieren, genauso wie bei einem Bankfonds. Der grosse Unterschied sind die Kosten.
| Kostenart | Aktiver Bankfonds | Passiver Welt-ETF |
|---|---|---|
| Laufende Gebühr (TER) | ca. 1,0–1,5 % p. a. | ca. 0,2 % p. a. |
| Ausgabeaufschlag | oft ca. 2–3 % einmalig | keiner |
| Management | aktiv, durch Fondsmanagerin/-manager | passiv, bildet Index nach |
| Stempelsteuer | fällt an | fällt an |
Richtwerte zur Orientierung, die exakten Kosten hängen vom jeweiligen Produkt und Anbieter ab und sollten vor dem Kauf direkt geprüft werden.
Ein bekannter Welt-ETF wie der iShares Core MSCI World kostet zum Beispiel oft um die 0,2 % TER pro Jahr, zusätzlich zu Stempelsteuern. Management-Gebühren gibt es bei passiven ETFs nicht. Kaufst du deine ETFs bei einem Broker wie Swissquote, zahlst du zusätzlich Transaktionskosten, eine Depotgebühr und die Gebühr für den Steuerausweis, insgesamt aber meist deutlich weniger als bei einer Schweizer Grossbank.
ETFs vs. aktiv gemanagte Fonds: günstigere Alternativen
Wenn du deine ETF-Anlagestrategie nicht selbst zusammenstellen möchtest, sind automatisierte Anbieter wie Selma, Findependent oder finpension ideal. Sie kaufen für dich ETFs, die Gebühren werden dabei transparent ausgewiesen. Bei Selma investierst du gesamthaft für unter 1 % Gebühren, je nach Anlagesumme, finpension und Findependent gehören preislich sogar zu den günstigsten Robo-Advisorn der Schweiz. Gerade Einsteigerinnen und Einsteiger bekommen so ein Gesamtpaket, ähnlich wie bei der Bank, nur viel günstiger. Falls dich nachhaltige Aktien-Investments interessieren, schau dir Inyova an.
Investieren mit Selma, Findependent, finpension oder Inyova ist natürlich nicht gratis. Die Produktkosten, Spreads/Wechselkurse und Stempelsteuern eines Fonds oder ETFs fallen in jedem Fall an. Dennoch ist das Gesamtpaket im Vergleich zu Anlagefonds bei der Bank meist deutlich günstiger. Zudem fallen keine Entry-Fees, Exit-Fees, Überweisungsgebühren oder Gebühren für den Steuerausweis an, und sicher kein Ausgabeaufschlag.
Noch günstiger: der eigene ETF-Sparplan bei Yuh oder Swissquote
Was in der Diskussion oft untergeht: Robo-Advisor wie Selma, Findependent, finpension oder Inyova berechnen ihre Gebühr jedes Jahr auf dein gesamtes verwaltetes Vermögen, nicht nur auf das, was du neu einzahlst. Je grösser dein Depot wird, desto mehr Franken zahlst du dafür, selbst wenn du gar nichts mehr einzahlst oder umschichtest.
Richtest du dir dagegen selbst einen ETF-Sparplan bei Yuh oder Swissquote ein, zahlst du nur eine kleine Gebühr pro Kauf, plus die sehr tiefe TER des ETFs selbst. Es gibt keine laufende Prozentgebühr auf dein gesamtes Depot. Dafür musst du deine Strategie selbst festlegen und deinen Sparplan selbst einrichten, den Komfort eines Robo-Advisors hast du damit nicht.
| Rang | Variante | Ungefähre Kosten pro Jahr |
|---|---|---|
| 1. Am günstigsten | Eigener ETF-Sparplan bei Yuh Nur ETF-TER (ca. 0,2 %) plus kleine Gebühr pro Kauf, keine Prozentgebühr aufs Gesamtvermögen | |
| 2. | finpension (Robo-Advisor) | ca. 0,39 % aufs gesamte Depot |
| 3. | Findependent (Robo-Advisor) | ab ca. 0,40 % aufs gesamte Depot |
| 4. | Selma (Robo-Advisor) | ca. 0,42–0,68 % aufs gesamte Depot |
| 5. | Inyova (thematischer Robo-Advisor) | ca. 0,6–1,2 % aufs gesamte Depot |
| 6. Am teuersten | Aktiver Anlagefonds bei der Bank | ca. 1,0–1,5 % pro Jahr, plus 2–3 % Ausgabeaufschlag einmalig |
Ungefähre Richtwerte zur Einordnung, keine Anlageberatung. Die exakten Gebühren hängen von Anbieter, Anlagesumme und Produkt ab und sollten vor dem Kauf direkt geprüft werden.
Ganz einfach erklärt: was solltest du als Anfängerin oder Anfänger tun?
Aktiver Bankfonds
Teuer und unübersichtlich. Hohe laufende Gebühr plus einmaliger Ausgabeaufschlag. Für die allermeisten Anfängerinnen und Anfänger keine sinnvolle Wahl.
Robo-Advisor
finpension, Findependent, Selma oder Inyova: deutlich günstiger als die Bank und sehr bequem. Du zahlst aber weiterhin jedes Jahr eine Prozentgebühr auf dein ganzes Vermögen, auch wenn es längst investiert ist.
Günstiger ETF im Yuh-Sparplan
Bei Yuh sind 21 ETFs im Sparplan komplett gratis. Du zahlst nur die minimale TER des ETFs selbst, keine laufende Prozentgebühr aufs Depot. Für die meisten Anfängerinnen und Anfänger der günstigste und einfachste Einstieg.
Zwei Wege zum ETF, wähle zuerst deinen
Bevor du einen Anbieter aussuchst, klär eine einzige Frage. Willst du deinen ETF selber auswählen, oder soll das jemand für dich übernehmen? Daran hängt, welcher der vier Anbieter unten zu dir passt.
- Du suchst dir deinen ETF selbst aus, für die meisten reicht ein breiter Welt-ETF
- Du richtest den Sparplan selbst ein und legst Betrag und Datum fest
- Du zahlst nur pro Kauf eine kleine Gebühr plus die TER des ETFs
- Keine laufende Prozentgebühr auf dein ganzes Depot
- Passt zu dir, wenn du dich einmal kurz einlesen magst
- Anbieter: Swissquote und Yuh
- Du beantwortest ein paar Fragen zu Ziel und Risiko
- Der Anbieter stellt das ETF-Portfolio zusammen und kauft für dich ein
- Sparplan und Rebalancing laufen automatisch weiter
- Dafür zahlst du jedes Jahr einen Prozentsatz auf dein ganzes Depot
- Passt zu dir, wenn du dich um nichts kümmern willst
- Anbieter: Findependent und finpension
Weg 1: ETF selber auswählen
Swissquote, CHF 100 Trading Credits
Der grösste Schweizer Online-Broker mit fast dem gesamten europäischen ETF-Angebot. Du wählst ETF und Börsenplatz selbst und richtest dir mit der Recurring Order deinen eigenen Sparplan ein.
*Affiliate. Nur für Schweizer Einwohner, Bedingung ist eine Einzahlung von CHF 1’000 innerhalb von 30 Tagen. Meine Swissquote Erfahrungen
Yuh, CHF 50 Trading Credits und 250 Swissqoin
Banking und Investieren in einer App, ab CHF 25 pro Sparrate. 21 ETFs kannst du komplett gebührenfrei besparen, du wählst den ETF aber weiterhin selbst aus.
*Affiliate. Nur für Schweizer Einwohner, nach Einzahlung von CHF 500. Die Liste aller kostenlosen ETFs steht im Yuh gratis ETF Sparplan.
Weg 2: ETF-Sparplan abgeben
Findependent, CHF 20 Bonus
Schweizer Robo-Advisor, der schon ab CHF 500 loslegt. Du wählst eine Anlagestrategie, den Rest übernimmt Findependent, inklusive ETF-Auswahl und Rebalancing.
*Affiliate. Meine Findependent Erfahrungen
finpension Invest, CHF 25 Bonus
Einer der günstigsten Anbieter der Schweiz, bekannt aus der Säule 3a und mittlerweile auch fürs freie Vermögen. Sehr tiefe Gebühren, dafür etwas weniger Hand-Holding als bei anderen Robo-Advisorn.
*Affiliate. Der Code gilt auch für Säule 3a und Freizügigkeit. Meine finpension Erfahrungen
*Affiliate-Hinweis: Meldest du dich über meinen Code oder Link an, erhalte ich eventuell eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten, und deine Boni bekommst du trotzdem. Meine Einordnung bleibt davon unbeeinflusst, ich nutze alle vier Anbieter selbst oder habe sie getestet. Keine Anlageberatung.
Fonds oder ETF Vergleich Schweiz
Aktive Fonds bei Schweizer Banken sind für die meisten Anlegenden unnötig teuer. ETFs sind die bessere Alternative für alle, die unkompliziert und günstig am langfristigen Vermögensaufbau arbeiten wollen. Leider sind ETFs ausserhalb der Finanz-Community bei vielen Menschen noch kaum bekannt. Fonds-Sparpläne kennen viele, ETFs werden von Banken aber kaum aktiv erwähnt. Ich finde, das sollte sich ändern.
Machen wir ETFs in der Schweiz bekannter.
Ich persönlich wurde nie von einer Bank kontaktiert, noch wurden mir aktive Fonds angeboten. Ich hatte immer zu wenig Cash auf der Bank und war damit schlicht uninteressant für solche Gespräche. Das hat mich zum Glück von Anfang an vor teuren Investment-Fehlern bewahrt.
Dank Schweizer Anbietern wie Selma, Findependent und finpension gibt es heute wirklich keinen triftigen Grund mehr, bei der Hausbank aktive Fonds zu kaufen. Auch der Kauf von Einzelaktien sollte nicht über die Bank abgewickelt werden, da die Gebühren dort oft hoch sind. Mittlerweile gibt es mit Yuh auch in der Schweiz einen günstigen Broker für den Einstieg.
Die Schweizer Finanzwelt bewegt sich, nutze die Chance. Auch Bankkonti lassen sich mittlerweile gratis und digital führen, dank neon und Zak. Emanzipiere dich von traditionellen Schweizer Bankprodukten, wenn du magst.
Fonds oder ETF: die häufigsten Fragen
Bieten Raiffeisen, UBS oder Valiant auch günstigere Fonds an?
Wo finde ich die Gebühren eines Bankfonds?
Was ist der grösste Unterschied zwischen Fonds und ETF?
Sind ETFs wirklich günstiger als aktive Fonds?
Was ist ein Ausgabeaufschlag?
Schlagen aktive Fonds den Markt?
Wo kann ich günstig ETFs kaufen?
Ist ein eigener ETF-Sparplan günstiger als ein Robo-Advisor?
Muss ich mich zwischen Fonds und ETF entscheiden, oder kann ich beides kombinieren?

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
Mein Dividenden Depot I Eröffne dein Swissquote Depot und erhalte CHF 100 Trading Credits mit dem Code MKT_LIEBEFINANZEN I Meine Lieblings-Kreditkarte I Gratis Gutscheine

I am looking for investiment in Switzerland, its a lil bit complicated, bevor i was think that here will be easy coz the bank here have Worldwide credibility, but i am dissapointed that “Zins” its around 0.1%? its almost not for believe. thank you so much for yours TIP, i will continue to read your Bloog.
I wünsche dir einen schönen Tag.
Hey, yes the Zins is very low. You could invest your money in ETFs and Stocks.
Grüss dich Helga
Ich bin Zufällig auf deinem Blog gestossen, ich lese mir seit ca. 0500 Uhr deine Beiträge. Danke erstmal für deinen Informativen Input, Aufstellung und Erklärungen, Top!
Ich werde Bald ein Teil meiner 3a Säule Anlegen, Laut mehrere verschiedene Quellen unteranderem auch dein Beitrag habe ich erfahren das ETF`s lukrativer sind. Wie ist da deine Meinung in Kombi mit der 3a Säule? Hast du noch weitere Tipps für mich?
Danke dir!!
Lg
Cici
Hallo Cici
vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist wirklich super nett von dir. Ich freue mich.
Verstehe ich das richtig, dass du einerseits eine Säule 3a bei der Bank hast, und noch übriges Geld zum Investieren?
Oder du möchtest deine Säule 3a bei der Bank zu einer Säule 3a mit ETFs übertragen?
Meine Meinung ist ja so, dass es sich überhaupt nicht lohnt, eine Säule 3a bei der Bank liegenzulassen, ohne Wertschriften.
Du hast einen langen Anlagehorizont, den du nutzten solltest. Zudem gibt es auf der Bank kaum noch Zinsen.
Mittlerweile gibt es gute Anbieter wie Viac, Frankly, Selma und Inyova (nachhaltige 3a).
Bei Selma und Inyova haben ich Gutschein-Codes, die du nutzen kannst.
Hier gehts zum Selma 3a Blogpost
Hier gehts zum Inyova 3a Blogpost
Du kannst auch eine Kombination machen aus “normalen” Sparplänen und einer Säule 3a als Zusatz.
Bei Selma und Inyova kannst du genau das machen mit dem gleichen Konto.
Hey Helga
Danke für deine Rasche Antwort. Ja eigentlich hast du mit beidem Recht, ich habe die 3a Säule (nicht investiert, 5 Jahre einbezahlt, Wohnhaft seit 6 Jahren in CH) werde ich jetzt aber zu ca. 60-70% in ETF`s per 3. Säule anlegen. Dann habe ich noch eine Menge Geld angespart was ich auch gerne per Selma und Inyova inkl. Inyova Kids (für meine 2-Jährige Tochter) anlegen möchte. Ein Startkapital von jeweils ca. 5k, 2k für Kind und einer Monatlichen Investment von ca. 200-300 CHF Pro Account. Max. Monat Investment von ca. 600-800 CHF Gesamt.
So mein Aktuelle Vorstellung.
Hallo Cici, das tönt sehr vernünftig, dem kann ich nichts hinzufügen 😉
Hier findest du noch meinen Blogpost zu Inyova for Kids: https://liebefinanzen.ch/geldanlage-fuer-kinder-schweiz-inyova-for-kids/
Grüsse