Kolumne: Gender Investment Gap, wenn Moral den Vermögensaufbau bremst

Viele Frauen investieren nicht an der Börse. Oft fehlt dabei gar nicht das Wissen oder das Geld, sondern die Überzeugung. «Es ist unmoralisch, mit Aktien Geld zu verdienen», höre ich immer wieder, wenn ich ausserhalb meiner Finanz-Bubble mit Frauen übers Investieren spreche. Genau darüber habe ich meine neue Kolumne geschrieben.
Ist es unmoralisch, an der Börse zu investieren?
Darum geht es in der Kolumne
- Widersprüche im Alltag: Wir nutzen Smartphones, fahren Auto und kaufen Produkte globaler Konzerne. Beim Investieren sind wir plötzlich viel strenger mit uns.
- Wir investieren längst alle: Die Schweizer Pensionskassen verwalteten Ende 2024 ca. CHF 1,22 Billionen, davon waren 31,6% in Aktien angelegt. Vermögenserträge gelten in der beruflichen Vorsorge als «dritter Beitragszahler».
- Frauen trifft es doppelt: 2024 arbeiteten 58,4% der erwerbstätigen Frauen in der Schweiz Teilzeit. Wer dann auch noch aufs Investieren verzichtet, vergrössert die Vorsorgelücke zusätzlich.
- Mit Rendite Gutes tun: Firmen gezielt meiden, Nachhaltigkeitskriterien nutzen, Dividenden spenden oder sich mehr Zeit für Familie und Freiwilligenarbeit leisten.
Mein Fazit in der Kolumne ist klar. Vielleicht sollten wir weniger darüber diskutieren, ob es moralisch ist, mit Kapital Geld zu verdienen, und öfter darüber, was wir mit diesem Vermögen bewirken können. Ich freue mich sehr auf deine Meinung dazu in den Kommentaren.
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Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
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