Mein Money System: Wie ich Hauptjob, Nebeneinkommen und Depot organisiere

Mein Money System

Mein Money System: Wie ich Hauptjob, Nebeneinkommen und Depot organisiere

Mein Money System: Viele von euch fragen mich, wie ich mein Geld organisiere. Die Antwort ist ein einfaches System mit klaren Regeln, das seit Jahren gleich funktioniert. Das Schöne daran: Es braucht kaum Disziplin, weil es die Entscheidungen nur einmal verlangt, nicht jeden Monat neu. Hier zeige ich dir das ganze System, mit Beispielzahlen und einer Anleitung, wie du es für dich nachbaust.

Das System in einem Satz

Der Hauptjob bezahlt das Leben und schickt einen Viertel des Lohns ins Depot, das Nebeneinkommen wird zu 100% investiert, der Cash-Puffer von 3 bis 6 Monatsausgaben sorgt für ruhigen Schlaf, und jedes Konto hat genau einen Job.

Kurz zusammengefasst

  • Regel 1: Der Lohn deckt Fixkosten und Vergnügen, das Leben hängt nie an der Börse.
  • Regel 2: Ein Viertel des Lohns, das ganze Nebeneinkommen und alle Dividenden fliessen ins Depot. Immer.
  • Regel 3: 3 bis 6 Monatsausgaben liegen als Notgroschen bereit, nicht mehr und nicht weniger.
  • Regel 4: Drei Konten, drei Jobs: Lohnkonto, Puffer-Konto, Depot.
  • Alles läuft automatisch per Dauerauftrag. Keine Anlageberatung, sondern mein persönliches System.

Zuletzt aktualisiert am 2. August 2026

Das Prinzip

Die vier Regeln meines Money Systems

Regel 1: Der Hauptjob zahlt das Leben

Mein Lohn deckt alles, was das Leben kostet. Miete, Krankenkasse, Essen, Handy, Steuern, und auch das Vergnügen. Das Budget dafür steht, und der Lohn muss reichen. So bleibt mein Alltag unabhängig davon, wie es dem Blog oder der Börse gerade geht. Falls du dein Budget noch nie sauber aufgestellt hast, hilft dir mein Budget Rechner Schweiz.

Regel 2: Ein Viertel vom Lohn plus das ganze Nebeneinkommen werden investiert

Vom Lohn geht per Dauerauftrag ein Viertel direkt ins Depot, noch bevor der Alltag davon etwas sieht. Bezahle zuerst dich selbst, dann alle anderen. Und alles, was daneben reinkommt, aus dem Blog, aus kleinen Aufträgen, aus Dividenden, wird ebenfalls nicht ausgegeben, sondern vollständig investiert. Keine Ausnahme, keine Diskussion. Dieser eine Entscheid ist der Wachstumsmotor des ganzen Systems: Das Nebeneinkommen baut das Vermögen, der Hauptjob bezahlt das Leben. Ideen für dein eigenes Nebeneinkommen findest du in meinen 171 Ideen zum Geld verdienen im Alltag.

Regel 3: Der Cash-Puffer macht ruhig

Auf dem Bankkonto liegen immer 3 bis 6 Monatsausgaben als Notgroschen. Nicht mehr, denn bei den aktuellen Zinsen arbeitet dort kein Franken, wie ich in Sparkonto Alternativen vorrechne. Aber auch nicht weniger, denn dieser Puffer ist der Grund, warum mich ein Börsentaucher oder eine kaputte Waschmaschine nie zu einem Verkauf zwingt. Der Puffer ist keine Anlage, er ist meine Schlafqualität.

Regel 4: Jedes Konto hat genau einen Job

Kein Konto muss zwei Dinge gleichzeitig können. Das macht das System übersichtlich und verhindert, dass der Notgroschen “aus Versehen” im Alltag schrumpft.

KontoSein JobWas rein kommtWas raus geht
LohnkontoAlltag abwickelnLohn Hauptjob25% Sparrate ins Depot, Fixkosten per Dauerauftrag und LSV, Vergnügen
Puffer-KontoSicherheiteinmalig 3 bis 6 Monatsausgabennur echte Notfälle
DepotWachstum25% des Lohns, 100% des Nebeneinkommens, alle Dividendennichts, es wird nur reinvestiert
Der Kniff mit den Dividenden: Was das Depot ausschüttet, zählt als Nebeneinkommen und fällt damit automatisch unter Regel 2, es wird reinvestiert. So füttert das System sich mit den Jahren zunehmend selbst. Genau das ist der Kern meiner Dividendenstrategie.
💼 Hauptjob Lohn ✨ Nebeneinkommen Blog, Aufträge, Dividenden 🏦 Lohnkonto + Puffer-Konto daneben 📈 Depot 100% wird investiert 🌞 Leben Fixkosten + Vergnügen 🌱 Vermögen wächst jeden Monat 25% Sparrate Dividenden fliessen zurück
Mein Money System auf einen Blick: zwei getrennte Geldflüsse, ein Kreislauf im Depot.
Konkret

Beispiel: So sieht ein Monat im Money System aus

Nehmen wir eine Beispielperson mit CHF 5’500 Lohn und CHF 400 Nebeneinkommen (die Zahlen sind rund gewählt und nicht meine persönlichen):

GeldflussBetragWohin
Lohn HauptjobCHF 5’500Lohnkonto
Sparrate 25% vom LohnCHF 1’375per Dauerauftrag ins Depot
Fixkosten (Miete, KK, Abos, Steuern)CHF 2’750ab Lohnkonto, automatisch
Variables Leben und VergnügenCHF 1’375ab Lohnkonto
Nebeneinkommen (Blog, Aufträge)CHF 400zu 100% ins Depot
Dividenden im MonatCHF 80bleiben im Depot, reinvestiert
Investiert pro MonatCHF 1’855automatisch, ohne einen einzigen Willensakt

Das ist der stille Trick des Systems: Die Sparrate geht am Zahltag als Erstes raus, der Rest darf mit gutem Gewissen gelebt werden, und das Nebeneinkommen stockt obendrauf. CHF 1’855 pro Monat sind bei langem Anlagehorizont ein Vermögen, rechne es selbst im ETF Sparplan Rechner oder auf dem Weg zu deinen ersten 100’000 Franken nach.

Anleitung

Dein eigenes Money System in 5 Schritten

  1. Fixkosten erfassen. Liste alle festen Ausgaben auf und rechne die Jahresrechnungen (Steuern, Versicherungen) auf Monate um. Der Budget Rechner nimmt dir die Arbeit ab.
  2. Puffer-Ziel festlegen und Konto trennen. 3 bis 6 Monatsausgaben, auf ein eigenes Gratiskonto. Noch nicht voll? Dann fliesst das Nebeneinkommen zuerst hierhin, bis der Puffer steht.
  3. Depot eröffnen. Ein Broker mit tiefen Gebühren und Sparplan-Funktion reicht völlig, meine Anbieter mit Codes findest du unten.
  4. Automatisieren. Fixkosten per Dauerauftrag und LSV ab Lohnkonto, Nebeneinkommen per Dauerauftrag ins Depot, dort als ETF-Sparplan. Ab jetzt läuft das System ohne dich.
  5. Einmal im Jahr nachjustieren. Lohnerhöhung, neue Fixkosten, gewachsenes Nebeneinkommen? Beträge anpassen, fertig. Mehr Pflege braucht es nicht.
Wichtig: Mein System passt zu meiner Situation, fest angestellt, ohne Kinderbetreuungskosten, mit stabilem Nebeneinkommen. Deine Aufteilung darf anders aussehen. Entscheidend sind die Prinzipien: Leben, Sicherheit und Wachstum sauber trennen, und alles automatisieren.
Meine Anbieter

Die Konten und Broker, die ich dafür nutze

🎁 Gratiskonto neon

Perfekt als Lohn- oder Puffer-Konto ohne Gebühren, plus gratis ETF-Sparpläne.

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🎁 Startguthaben Yuh

Konto und Depot in einer App, Sparpläne ab CHF 10, ideal für den Start.

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🎁 CHF 100 Trading Credits Swissquote

Mein Depot für die Dividendenstrategie, grösste Auswahl der Schweiz.

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So geht’s: Code kopieren und bei der Kontoeröffnung eingeben. *Affiliate-Codes, für dich ohne Zusatzkosten.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zum Money System

Was, wenn ich kein Nebeneinkommen habe?
Dann übernimmt eine fixe Sparrate ab Lohnkonto die Rolle von Regel 2, zum Beispiel 10 bis 20% des Lohns per Dauerauftrag ins Depot. Das Prinzip bleibt gleich: zuerst investieren, dann leben. Wie du mit einer festen Rate startest, zeigt dir 200 CHF monatlich investieren.
Gehört die Säule 3a auch ins System?
Bei mir ja, als vierter Baustein für die Vorsorge mit Steuerabzug. Sie läuft ebenfalls automatisch, siehe Säule 3a wechseln.
Warum gibst du die Dividenden nicht aus?
Weil sie reinvestiert den Zinseszins antreiben. Ausgeben kommt später, das ist der Plan hinter Dividenden als Renten-Einkommen.
Braucht es dafür eine Budget-App?
Nein. Weil jedes Konto nur einen Job hat und alles automatisch läuft, reicht ein Blick auf die Kontostände. Das System ist die App.
Fazit

Mein Fazit zum Money System

Ein gutes Money System ist unspektakulär. Es trennt Leben, Sicherheit und Wachstum, trifft jede Entscheidung nur einmal und läuft dann von allein. Genau darum funktioniert es: nicht weil ich besonders diszipliniert wäre, sondern weil ich es nicht sein muss. Bau dir deine Version, richte die Daueraufträge ein, und lass das System die Arbeit machen.

“Vermögen entsteht nicht durch Verzicht und eiserne Disziplin. Es entsteht durch ein Money System, das nur einmal entscheidet und dann jeden Monat für dich arbeitet.”

Helga von liebefinanzen.ch

Keine Anlageberatung. Mein persönliches System, deine Situation kann anderes verlangen. Beispielzahlen sind illustrativ.

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