Investieren 2026: So startest du!

Investieren für Anfänger Schweiz 2026

Investieren für Anfänger Schweiz: So gelingt der Start an der Börse

Du willst endlich in Aktien und ETFs investieren, weisst aber nicht, wo du anfangen sollst? Ich kann mich noch gut an dieses «verlorene» Gefühl erinnern, als ich selbst starten wollte. Ich war von den Möglichkeiten überfordert. In diesem Guide zeige ich dir, wie du als Anfängerin oder Anfänger in der Schweiz startest, ganz ohne Fachchinesisch.

Kurz zusammengefasst

Es gibt zwei Wege, um zu starten. Du wählst deine Aktien und ETFs selbst mit einem Broker wie Yuh oder Swissquote, oder du lässt automatisch für dich investieren mit einem Robo-Advisor wie Selma oder Findependent. Für Einsteiger empfehle ich meist Yuh bei kleinerem und Swissquote bei mittlerem bis grösserem Budget. Wichtig vor dem Start ist, zuerst einen Notgroschen aufzubauen und nur Geld zu investieren, das du nicht kurzfristig brauchst. Von Fonds oder Aktien direkt bei der Hausbank rate ich ab, das ist meist zu teuer und unflexibel.

Zuletzt aktualisiert und faktengeprüft am 27. Juli 2026

Erste Frage

Welchen Schweizer Broker soll ich wählen?

Es kommt darauf an, was du möchtest. Bist du bereit, dich langfristig selbst um deine Anlagen zu kümmern, oder hast du dafür keine Zeit oder Lust? In der Schweiz gibt es mittlerweile tolle und günstige Online-Angebote, mit denen du dein Geld seriös investieren kannst.

🎯

Du wählst selbst aus

Du liest gerne über Aktien und ETFs, triffst deine eigenen Entscheidungen und findest Finanzthemen spannend. Die Lösung ist ein Broker wie Yuh oder Swissquote, mehr dazu weiter unten unter Variante 1.

🧘

Du willst es dir einfach machen

Du legst deine Strategie einmal fest und willst danach keine weitere Arbeit mehr damit haben. Die Lösung ist ein Robo-Advisor wie Selma oder Findependent, mehr dazu unter Variante 2.

Wichtig. Ein Investment bei der Hausbank kann ich nicht empfehlen, es ist meist zu teuer, zu kompliziert und unflexibel. Warte nicht zu lange mit der Broker-Auswahl, jede verstrichene Woche kostet Zeit, die zu Lasten deiner Rendite geht. Es gibt keinen «perfekten Broker» und kein «perfektes Investment», du kannst später jederzeit wechseln.
Vorbereitung

Bevor du investierst

Bevor du in Aktien und ETFs investierst, lohnt sich etwas Vorbereitung. Sorge zuerst für ein solides Money Management. Ein Notgroschen und ein Budget sind ein Muss, und du solltest nur Geld verwenden, das du nicht kurzfristig für andere Dinge brauchst. Starte am besten mit kleinen Beträgen und steigere dich langsam, so gewöhnst du dich an das Gefühl des Investierens, ohne dich zu übernehmen.

Überlege dir ausserdem, welches Risiko du eingehen kannst und willst, und was dein Ziel ist. Geht es dir um früheren Ruhestand, ein passives Einkommen dank Dividenden, oder willst du dir mittelfristig etwas leisten können? Für die Recherche zu einzelnen Titeln nutze ich Aktienfinder bei Aktien sowie justETF oder extraETF bei ETFs.

Variante 1

Du möchtest Aktien und ETFs selbst auswählen

Diese Variante passt zu dir, wenn du dich gerne über längere Zeit mit Aktien und ETFs beschäftigst, Finanznachrichten liest und frei entscheiden willst, was du wann kaufst. Ich persönlich finde es extrem spannend, in die Finanzwelt einzutauchen, du entscheidest frei, wann du kaufst und wie du deine Dividenden verwaltest, und hast jederzeit volle Transparenz über die Rendite jeder einzelnen Position. Der Preis dafür ist, dass jeder Trade Gebühren kostet, du die volle Verantwortung trägst und die nötige Recherchearbeit am Anfang etwas Überwindung kosten kann, dafür lernst du viel dabei.

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Swissquote

Für mittleres bis grösseres Budget

Grösster Schweizer Online-Broker, sehr grosse Auswahl an Aktien und ETFs, Eintrag ins Aktionärsregister möglich. Ich halte hier mein eigenes Dividenden-Depot. Mehr dazu in den Anleitungen zu Depot eröffnen, erste Aktie kaufen, ETF kaufen und Sparplan einrichten.

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Für kleineres Budget, super für Anfänger geeignet

Günstig, einfache Benutzeroberfläche, Sparplan und Fractional Trading (Aktienteile) möglich. Auswahl etwas beschränkter als bei Swissquote. Mehr dazu in den FAQ und der ETF Liste.

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Es gibt weitere Broker-Möglichkeiten in der Schweiz, ebenso steht es dir frei, in ausländische Broker wie Degiro zu investieren. Für Anfänger empfehle ich persönlich meist zuerst Yuh (kleineres Budget) und Swissquote (mittleres bis grösseres Budget), auch wegen der einfacheren Handhabung bei Steuern und Dividendenausschüttungen. Für mich persönlich ist es einfacher, alles in der Schweiz zu halten.

Variante 2

Du möchtest die Auswahl nicht selbst vornehmen

Diese Variante passt zu dir, wenn eigene Investment-Entscheidungen nichts für dich sind, du keine Zeit oder Lust hast, dich regelmässig mit Aktien zu beschäftigen, oder wenn dich Börsenschwankungen nervlich belasten würden. Ein Robo-Advisor erstellt deine Anlagestrategie nach deinem Risikoprofil, kümmert sich um Käufe, Verkäufe und Rebalancing, und ist jederzeit ohne Auflösekosten kündbar. Expertenwissen brauchst du keines. Der Nachteil ist, dass das für Fortgeschrittene eventuell etwas «langweilig» wirkt. Eine Auswahl einzelner Titel oder der Verkauf einzelner Positionen ist nicht möglich, du kannst nur das Gesamtdepot auflösen.

Robo-AdvisorStart abMein Code
SelmaCHF 2’000liebefinanzen (1 Jahr CHF 5’000 gebührenfrei)
FindependentCHF 500 (erste CHF 2’000 dauerhaft gebührenfrei)liebefinanzen20 (CHF 20 Startguthaben)
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Investiert nach deinem persönlichen Risikoprofil in ETFs. Start ab CHF 2’000. Mehr im Erfahrungsbericht.

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Spezialisiert auf nachhaltige Einzelaktien statt ETFs, du investierst nach deinen Werten, ohne selbst Titel auszuwählen. Start ab CHF 2’000. Mehr im Erfahrungsbericht.

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Kombination möglich. Ich nutze selbst eine Kombination aus Online-Broker und Robo-Advisor. Es spricht nichts dagegen, ein Zweitdepot zu haben, achte aber darauf, keine Doppelungen zwischen den Depots zu haben.
Praktisch

Portfolio-Tracking-Tools

Um dein Depot im Blick zu behalten, nutze ich Parqet* (Basis-Version gratis) für die optisch schöne Darstellung deiner Anlagen, sowie DivvyDiary* als Dividendenkalender-App, die sich mit Parqet verknüpfen lässt.

Langfristig gedacht

Was wirklich wichtig ist

Die Auswahl des Brokers ist nur ein Teil deiner Investment-Reise und schnell umgesetzt. Was du wirklich brauchst, um langfristig an der Börse erfolgreich zu sein, ist vor allem Geduld und eine langfristige Strategie. Lass dich nicht nervös machen, renne keinem Hype hinterher und setze nicht alles auf eine Aktie, sondern streue breit. Vermeide dauerndes Hin-und-her-Traden und halte dich an bewährte, einfache Anlagestrategien wie breit gestreute ETFs. Am wichtigsten ist aber, lieber heute als morgen zu starten.

Bilanz

Investieren Schweiz 2026: Mein Fazit

Ich habe mir einen soliden Kern aufgebaut mit breit gestreuten ETFs und dividendenstarken Einzelaktien, du siehst die Umsetzung in meinem Dividenden-Depot. Mein Ziel ist es, in einigen Jahren teilweise von Dividendenausschüttungen leben zu können. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du mehr zu Steuern auf Dividenden, zu Vor- und Nachteilen der Dividendenstrategie, sowie eine ausführlichere Anleitung unter Mit dem Investieren beginnen 2026.

Ich kann dir nicht sagen, welches die beste Strategie für dich ist. Aber ich weiss, dass du jetzt starten solltest.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen für Investment-Anfänger

Soll ich als Anfänger einen Broker oder einen Robo-Advisor wählen?
Willst du volle Kontrolle über deine Aktien- und ETF-Auswahl, eignet sich ein Broker wie Yuh oder Swissquote. Willst du dich um nichts kümmern, ist ein Robo-Advisor wie Selma oder Findependent die einfachere Wahl.
Ab wie viel Geld kann ich in der Schweiz investieren?
Bei Brokern wie Yuh oder Swissquote kannst du bereits mit kleinen Beträgen starten. Bei Robo-Advisors liegt der Mindestbetrag meist bei CHF 500 (Findependent) oder CHF 2’000 (Selma, Inyova).
Welcher Broker eignet sich für Anfänger mit kleinem Budget?
Yuh eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger mit kleinerem Budget besonders gut, dank günstiger Gebühren, einfacher App und der Möglichkeit, auch Aktienteile (Fractional Trading) zu kaufen.
Lohnt sich ein Investment bei der Hausbank?
In der Regel nicht. Fonds und Aktien bei etablierten Banken sind meist deutlich teurer als bei spezialisierten Online-Brokern oder Robo-Advisors, oft ohne entsprechenden Mehrwert.

Keine Anlageberatung.

*Affiliate

2 thoughts on “Investieren 2026: So startest du!

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