Passives Einkommen mit der Dividendenstrategie
Dividendenaktien Schweiz: Dieser Guide zeigt dir Schritt für Schritt den Weg zu Dividendenaktien in der Schweiz, von der Frage, was eine Dividende ist, über das erste Depot und das Berechnen von Dividenden und ETF-Ausschüttungen, bis zur eigenen Strategie. Ob du Anfängerin bist oder schon deine erste Dividende kassiert hast, hier findest du echte Beispiele aus meinem Depot, einen Rechner und ein Quiz zum Schluss.
Antwort in Kürze
Wie baue ich mir mit Dividenden ein Einkommen auf?
Du kaufst Dividendenaktien oder Dividenden-ETFs und bekommst die Ausschüttungen laufend aufs Konto gutgeschrieben, ganz ohne Verkauf. Für 1’000 CHF Dividenden im Monat brauchst du je nach Rendite zwischen CHF 240’000 und 1.2 Millionen, das baut sich über Jahre durch regelmässiges Sparen und Reinvestieren auf. Wichtiger als die Rendite heute ist, ob ein Unternehmen seine Dividende Jahr für Jahr steigert. Falls du noch ganz am Anfang stehst, lies zuerst meinen Investieren für Anfänger Schweiz Guide.
Kurz zusammengefasst
- Dividenden zahlen dir laufend einen Teil des Unternehmensgewinns aus, ganz ohne Verkauf.
- Wichtiger als die heutige Rendite ist, ob ein Unternehmen die Dividende Jahr für Jahr steigert.
- In der Schweiz gelten Dividenden als Einkommen, bei Schweizer Aktien werden 35 % Verrechnungssteuer einbehalten und bei korrekter Deklaration zurückerstattet.
- Für 1’000 CHF Dividenden im Monat brauchst du je nach Rendite zwischen CHF 240’000 und CHF 1.2 Millionen, das baut sich über Jahre auf, nicht über Nacht.
- Mit Dividenden-ETFs streust du automatisch über 1’000 Firmen, mit Einzelaktien bekommst du dafür Stimmrecht und teils Sachdividenden.
Aktualisiert im Juli 2026.
Dein Weg auf einen Blick
So gehst du bei Dividendenaktien Schweiz am besten vor
- Grundlagen verstehen. Was eine Dividende ist, warum sie sich lohnt, und in welcher Lebensphase du stehst. Zu Teil 1
- Depot eröffnen und loslegen. Der erste konkrete Schritt, danach weisst du, wie und wann Dividenden bei dir ankommen. Zu Teil 2
- Rechnen lernen. Rendite, Dividende und ETF-Ausschüttung selbst berechnen, mit dem interaktiven Rechner ausprobieren. Zu Teil 3
- Steuern verstehen und dein Einkommen aufbauen. Warum Dividendensteigerungen wichtiger sind als die reine Rendite, und wie du daraus Schritt für Schritt ein echtes Einkommen machst. Zu Teil 4
- Die richtige Auswahl treffen. ETF oder Einzelaktie, Checkliste, und wie meine eigene Strategie aussieht. Zu Teil 5
- Dranbleiben und dein Wissen testen. Tools für den Alltag, das Aktionärsleben, Quiz und alle offenen Fragen im FAQ. Zu Teil 6
Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
Bevor es losgeht, hier die Fachbegriffe aus diesem Guide in einfachen Worten.
- Dividende
Der Teil des Gewinns, den ein Unternehmen an seine Aktionärinnen und Aktionäre auszahlt.
- Ausschüttung
Das Pendant zur Dividende bei ETFs, die Dividenden vieler Firmen gebündelt weitergeleitet.
- Dividendenrendite
Dividende geteilt durch Aktienkurs, mal 100, zeigt das Verhältnis zum aktuellen Kurs.
- Ex-Dividende
Der Stichtag, nur wer die Aktie vorher im Depot hat, bekommt die nächste Ausschüttung.
- Verrechnungssteuer
35 % Steuer, die der Broker bei Schweizer Aktien automatisch abzieht und die bei korrekter Steuererklärung zurückerstattet wird.
- Ausschüttungsquote
Zeigt, welcher Anteil des Gewinns als Dividende ausgezahlt wird, 40 bis 70 % gilt als gesund.
- Dividendenaristokrat
Ein Unternehmen, das seine Dividende viele Jahre in Folge ohne Unterbruch erhöht hat.
- Einstandspreis
Der Preis, für den du deine Aktien über die Zeit im Durchschnitt gekauft hast.
Inhalt
Teil 1 · Grundlagen
- Was sind Dividendenaktien?
- Warum sich Dividenden lohnen
- Vor- und Nachteile
- Sechs Grundregeln
- Dividenden nach Lebensalter
Teil 2 · Loslegen
Teil 3 · Rechnen
- Dividendenrendite berechnen
- Dividende rückwärts berechnen
- Dividendenrechner
- ETF Ausschüttung berechnen
Teil 4 · Steuern & Qualität
- Steuern in der Schweiz
- Warum Steigerungen zählen
- So baust du dir ein Einkommen auf
- Anwendungsbeispiele im Alltag
- 1’000 CHF Dividenden im Monat
Teil 5 · Auswahl & Strategie
- ETF oder Einzelaktie?
- Checkliste zur Auswahl
- Meine eigene Dividendenstrategie
- Kühne Rechnungen: 40’000 CHF/Jahr
Teil 6 · Praxis & Abschluss
Was sind Dividendenaktien?
Dividendenaktien sind Aktien von Firmen, die einen Teil ihres Gewinns an die Aktionärinnen und Aktionäre auszahlen. Diese Auszahlung heisst Dividende.
Stell dir ein Unternehmen wie einen Kuchen vor. Der Gewinn ist der ganze Kuchen. Ein Teil davon bleibt in der Firma, für neue Maschinen, Forschung oder Reserven. Den anderen Teil verteilt die Firma an alle, die ein Stück des Kuchens besitzen, also an die Aktionärinnen und Aktionäre. Besitzt du eine Aktie, gehört dir automatisch ein kleines Stück.
Verdient die Firma Geld und stimmen die Aktionäre einer Ausschüttung zu, erhältst du deinen Anteil automatisch auf das Verrechnungskonto deines Depots. Kein Antrag, keine Rechnung, einfach passives Einkommen.
Warum sich Dividenden lohnen: drei einfache Beispiele
Manchmal hilft ein Alltagsvergleich mehr als eine Formel. Hier drei einfache Bilder, die zeigen, was Dividenden im Kern ausmacht.
Verkaufst du eine Aktie, bekommst du einmalig Geld, aber sie ist weg. Melkst du sie stattdessen, bekommst du jeden Tag etwas Milch, und die Kuh bleibt dir erhalten. Die Dividende ist die Milch.
Die Miete kommt regelmässig rein, ohne dass du die Wohnung verkaufst. Der Unterschied: keine Hausverwaltung, keine defekte Heizung, und du kannst mit wenigen Franken einsteigen statt mit einer Anzahlung von Hunderttausenden.
Ein Depot von 50’000 CHF bei 3.5 % Rendite bringt dir ca. 1’750 CHF im Jahr, ganz ohne Arbeitsstunden. Ein Nebenjob, der weiterläuft, während du schläfst oder in den Ferien bist.
Vor- und Nachteile von Dividenden
- Planbarer Cashflow, der oft sogar jedes Jahr steigt, Beispiel: Nestlé zahlte 2015 noch 2.25 CHF pro Aktie, 2025 bereits 3.00 CHF
- Passives Einkommen, frei verfügbar oder reinvestierbar, Beispiel: meine CHF 64 Novartis-Dividende konnte ich frei verwenden
- Das Depot kann sich mit der Zeit selbst finanzieren, wenn die Dividenden die Gebühren decken, Beispiel: CHF 15 Depotgebühr im Jahr, gedeckt durch nur CHF 15 Dividende
- Reinvestition nutzt den Zinseszinseffekt, Beispiel: aus 40 Aktien werden über 10 Jahre rund 55, ohne dass du zusätzliches Geld einzahlst
- Eigene Entscheidung, wie die Dividenden verwendet werden, ausgeben fürs Znacht oder reinvestieren
- Motivation und Belohnungsgefühl, Beispiel: selbst 50 Rappen Dividende fühlen sich wie ein kleiner Erfolg an
- Fokus auf Dividenden lässt Wachstumsaktien manchmal aussen vor, Beispiel: eine Firma wie ein junges Tech-Unternehmen zahlt oft keine Dividende, obwohl der Kurs stark steigen kann
- Dividenden werden als Einkommen versteuert, Beispiel: CHF 477.90 Bruttodividende zählen voll zu deinem steuerbaren Einkommen dazu
- Bei Schweizer Aktien konzentrieren sich Ausschüttungen meist auf März bis Mai, dazwischen fliesst oft wenig
- Reinvestieren kostet jedes Mal Broker-Gebühren, Beispiel: CHF 9 Courtage für den Kauf von zusätzlichen Aktien im Wert von CHF 200
- Für ein spürbares Einkommen brauchst du ein grosses Depot, Beispiel: CHF 400’000 für 1’000 CHF Dividenden im Monat bei 3 % Rendite
- Dividenden sind nie garantiert und können gekürzt werden, gerade in Krisenjahren
Sechs Grundregeln, bevor du startest
- Risikotoleranz und Risikofähigkeit kennen. Wie viel Schwankung hältst du emotional aus, und wie viel kannst du dir finanziell leisten zu verlieren. Beispiel: Verliert dein CHF 10’000 Depot kurzzeitig 20 %, also CHF 2’000, kannst du das aushalten, ohne schlaflose Nächte zu haben?
- Notgroschen zuerst. Faustregel: 3 bis 6 Monatsausgaben auf einem separaten Konto, zum Beispiel CHF 9’000 bis 18’000 bei CHF 3’000 monatlichen Ausgaben. So musst du nie mitten in einer Börsenflaute Aktien verkaufen, nur weil die Waschmaschine kaputtgeht.
- Langfristig denken. Plane mit einer Haltedauer von mindestens 10 Jahren, wie bei den Dividendenaristokraten weiter unten, die teils seit über 30 Jahren steigern.
- Schwankungen aussitzen können. Der Kurs wird fallen, garantiert. Beispiel: Ein Kurseinbruch von 30 % während einer Krise erholt sich bei soliden Firmen historisch oft wieder, die Frage ist nur, ob du dranbleibst.
- Kein ständiges Kaufen und Verkaufen. Jede Transaktion kostet Gebühren, Beispiel: 12 Käufe im Jahr à CHF 9 Courtage sind CHF 108, die deine Rendite direkt schmälern.
- Dividenden reinvestieren. Zumindest am Anfang, so nutzt du den Zinseszinseffekt, siehe das Nestlé-Beispiel bei den Vorteilen oben.
In welchem Alter lohnen sich Dividenden besonders?
Der Schwerpunkt verschiebt sich mit der Zeit. Am Anfang zählt vor allem Wachstum, später zählt vor allem verlässliches Einkommen.
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20 – 35 Jahre
Vermögen aufbauen
Zeit ist dein grösster Vorteil. Breit streuen und alle Dividenden reinvestieren, statt schon auf hohes Einkommen zu schauen. Beispiel: CHF 200 pro Monat über 15 Jahre bei 6 % Wertentwicklung ergeben ein deutlich grösseres Depot, als später auf einen Schlag zu investieren.
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35 – 50 Jahre
Wachstum und Qualität mischen
Weiterhin reinvestieren, aber zunehmend gezielt in Unternehmen mit langer Dividendensteigerungs-Historie, wie Roche mit 35+ Jahren oder Nestlé mit 29 Jahren.
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50 – 65 Jahre
Vorbereitung auf die Rente
Stabilere Zahler, weniger Risiko. Beispiel: Ein Depot von CHF 500’000 bei 3.5 % Rendite bringt bereits ca. 1’460 CHF Zusatzeinkommen pro Monat, ein Teil davon kann schon jetzt als Zustupf dienen.
-
Ab 65 Jahren
Einkommensphase
Dividenden ergänzen AHV und Pensionskasse, kein Verkaufsdruck bei Börsencrashs, weil die Ausschüttungen unabhängig vom aktuellen Kurs weiterfliessen.
Depot eröffnen, dein erster Schritt
Jetzt, wo die Grundlagen sitzen, geht es auf deinem Weg zu Dividendenaktien in der Schweiz um den ersten konkreten Schritt: ein Depot. Das sind die Anbieter, mit denen ich selbst arbeite. Mit meinem Code erhältst du beim Start jeweils ein Startguthaben dazu.
Swissquote
Grösster Schweizer Online Broker, mein persönliches Hauptdepot.
Nur für Schweizer Einwohner, nach Einzahlung von CHF 1’000.
Zum AnbieterYuh
All-in-One Finanzapp ohne Depotgebühren.
Nach Einzahlung von CHF 500.
Zum Anbieter*Affiliate-Links, bei einer Kontoeröffnung erhalte ich unter Umständen eine kleine Provision, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Wie bekommt man Dividenden? Schritt für Schritt
So läuft es vom Depot bis zum Geld auf deinem Konto ab, auf einen Blick.
Depot eröffnen
Bei einem Broker wie Swissquote oder Yuh.
Dividendenaktie kaufen
Vor dem Ex-Dividende-Tag im Depot haben.
Generalversammlung beschliesst
Aktionärinnen und Aktionäre stimmen der Dividendenhöhe zu.
Ex-Dividende-Tag, der Stichtag
Die Aktie muss vorher im Depot sein, sonst gibt es diese Dividende nicht.
Zahlungsdatum, Gutschrift
Bei Schweizer Aktien bereits abzüglich 35 % Verrechnungssteuer.
Geld ist auf deinem Konto
Ausgeben oder reinvestieren, deine Entscheidung.
- Depot eröffnen. Dividenden werden auf dem zugehörigen Konto gutgeschrieben.
- Dividendenaktien kaufen. Schweizer, internationale Titel oder ETFs, passend zu deiner Strategie.
- Die Aktie rechtzeitig besitzen. Nach dem Beschluss an der Generalversammlung folgt der Ex-Dividende-Tag, der Stichtag. Du musst die Aktie vorher im Depot haben.
- Auf die Auszahlung warten. Am Zahlungsdatum wird dir die Dividende automatisch gutgeschrieben, bei Schweizer Aktien bereits abzüglich der 35 % Verrechnungssteuer.
- Dividende ausgeben oder reinvestieren. Die Wiederanlage nutzt den Zinseszinseffekt.
Ein echtes Beispiel: meine erste Novartis Dividende
Ich besitze 20 Novartis Aktien. Am 7. März fand die Generalversammlung in Basel statt, eine Woche später, am 13. März, wurden CHF 3.20 pro Aktie ausgeschüttet.
CHF 64 passives Einkommen fürs “Nichts tun”, ich musste die Aktien allerdings vorher kaufen. Die meisten Schweizer Firmen zahlen zwischen Frühling und Sommer, einzelne wie Richemont im Herbst. Termine findest du im Dividendenkalender von VPI Schweiz, direkt in deiner Broker-App, auf der Firmenwebsite oder im Geschäftsbericht.
Dividenden-Übersicht bei Swissquote anzeigen
Ich habe erst 5 Monate nach meinem ersten Aktienkauf herausgefunden, wie man sich eine Dividenden-Übersicht im Swissquote Dashboard anzeigen lassen kann. Vorher hatte ich alle Dividenden mühsam von Hand ins Excel eingetippt. Diese Anleitung bezieht sich auf die Swissquote-Webseite am Desktop, nicht auf die App.
- Auf swissquote.ch einloggen, Desktop-Ansicht.
- Login und dann E-Trading anklicken.
-
Auf “Transaktionen” klicken, unter dem schwarzen Balken.
Klicken zum Vergrössern. -
Im Dropdown-Menü “Art” die Option “Dividenden/Kapitalgewinne” wählen.
Klicken zum Vergrössern. -
Zeitraum wählen und “Filter anwenden” klicken.
Klicken zum Vergrössern. -
Übersicht ablesen. Dividenden pro Aktie oder ETF, sowie der Totalbetrag als Nettosumme.
Klicken zum Vergrössern. -
In CSV exportieren, praktisch für Excel oder die Steuererklärung.
Klicken zum Vergrössern.
Dividendenrendite berechnen: die Formel
Sobald dein Depot steht, lohnt sich das Rechnen, denn nur so erkennst du, ob eine Aktie zu deinem Ziel passt. Die Formel dafür ist einfach: Dividende pro Aktie geteilt durch den Aktienkurs, mal 100.
- Dividende pro Aktie nehmen. In unserem Beispiel 4.00 CHF.
- Durch den Aktienkurs teilen. 4.00 CHF geteilt durch 100.00 CHF ergibt 0.04.
- Mit 100 multiplizieren. 0.04 mal 100 ergibt 4.0 %, das ist die Dividendenrendite.
Konkretes Beispiel: Zurich Insurance
Nehmen wir eine bekannte Schweizer Aktie als Beispiel: Zurich Insurance zahlte zuletzt eine Dividende von rund CHF 26 pro Aktie. So sieht die Rechnung für zwei unterschiedlich grosse Positionen aus.
| 5 Aktien | 1’000 Aktien | |
|---|---|---|
| Bruttodividende | 130 CHF | 26’000 CHF |
| − Verrechnungssteuer 35 % | −45.50 CHF | −9’100 CHF |
| Sofort ausbezahlt | 84.50 CHF | 16’900 CHF |
Bei 5 Aktien ist das ein netter kleiner Betrag fürs Portemonnaie, bei 1’000 Aktien wird daraus schon ein ernstzunehmendes Zusatzeinkommen. Der Unterschied zwischen den beiden Positionen zeigt gut, warum die Depotgrösse am Ende alles entscheidet, nicht die einzelne Aktie.
Dividende rückwärts berechnen: wie viel Kapital steckt dahinter?
Ich teilte auf Instagram, dass ich CHF 810 Nestlé Dividenden erhalten habe. Daraufhin wollten viele Follower wissen: Wie viel Geld steckt dahinter? Diese Frage kannst du dir mit drei öffentlichen Zahlen selbst beantworten.
-
Dividende pro Aktie finden. Die Nestlé Dividende betrug CHF 3 pro Aktie, das findest du per Google Suche, über eine Portfolio-App oder direkt in deiner Broker-App.
So findest du die Dividende pro Aktie direkt in der App. -
Anzahl Aktien berechnen. CHF 810 geteilt durch CHF 3 ergibt 270 Aktien.
Dividendengesamtbetrag810 CHF÷ Dividende pro Aktie3 CHFAnzahl Aktien270 Stück
-
Investiertes Kapital berechnen. Aktueller Kurs mal Anzahl Aktien: CHF 90 mal 270 ergibt CHF 24’300.
Aktienkurs90 CHF× Anzahl Aktien270 StückInvestiertes Kapitalca. 24’300 CHF
Was ist der Einstandspreis?
Der Einstandspreis ist der Preis, für den du deine Aktien über die Jahre im Durchschnitt gekauft hast. Ein einfaches Bild: Kaufst du dreimal Äpfel ein, einmal für CHF 1.20, einmal für CHF 1.10, einmal für CHF 0.90, hast du im Schnitt nicht CHF 1.20 pro Apfel bezahlt, sondern etwa CHF 1.07. Genauso ist es bei Aktien.
Übungsbeispiel
Du erhältst CHF 486 Dividenden von Roche. Die Dividende beträgt CHF 9.60 pro Aktie, der Kurs liegt bei CHF 270. Wie viele Aktien besitzt du, wie viel Kapital steckt darin?
Lösung: CHF 486 ÷ 9.60 ≈ 51 Aktien. CHF 270 × 51 ≈ CHF 13’770 investiertes Kapital.
Dividendenrechner
Spiel mit den Zahlen und sieh selbst, wie sich Kapital und Rendite auf deine jährliche Dividende auswirken.
Verschiebe die Regler und beobachte das Ergebnis unten.
Vor Steuern und Gebühren. Vergangene und angenommene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.
ETF Ausschüttung berechnen
Bei ausschüttenden ETFs spricht man nicht von Dividenden, sondern von Ausschüttungen, weil ein ETF viele Firmen bündelt. Als Beispiel nutze ich meinen Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF. Auf JustETF findest du für jeden ETF die nötigen Angaben, ISIN oder Titel in die Suche eingeben genügt.
Mit 334 Anteilen und CHF 2.16 Ausschüttung pro Anteil im letzten Jahr ergeben sich zwei Rechenwege, die zu einem ähnlichen Ergebnis führen.
Da der ETF quartalsweise ausschüttet, setzt sich die CHF 2.16 aus vier Zahlungen zusammen:
Achtung: 3.94 % sind die Summe aller 4 Zahlungen zusammen, nicht 4x im Jahr 3.94 % einzeln.
Sobald dein ETF ausgeschüttet hat, bekommst du eine Nachricht in der Swissquote App unter “Dokumente”, die Ausschüttung wird direkt auf dein Verrechnungskonto gutgeschrieben.
Wie werden Dividenden in der Schweiz besteuert?
Weisst du, wie viel Dividende du erwarten kannst, stellt sich die Frage, was davon bei dir ankommt. Auf Kursgewinne zahlst du als Privatperson keine Steuern. Auf Dividenden schon, sie zählen als Einkommen und werden zu deinem gesamten steuerbaren Einkommen dazugezählt.
Echtes Beispiel: Swiss Re
81 Aktien à CHF 5.90 Dividende ergaben CHF 477.90 brutto. Davon wurden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen.
Meine eigene Rückerstattung aus dem Jahr 2021 (CHF 370.90) erhielt ich erst Mitte 2022 vom Kanton Bern zurück, über ein Jahr Wartezeit. Das ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich.
Und bei US-Aktien?
US-Unternehmen ziehen 30 % Quellensteuer ab. Mit dem Formular W-8BEN sinkt der Satz auf 15 %, die du danach über das Formular DA-1 in der Steuererklärung anrechnen lassen kannst. Beispiel: Bei CHF 100 Bruttodividende einer US-Aktie ohne W-8BEN blieben dir nur CHF 70, mit W-8BEN sind es CHF 85, und die einbehaltenen CHF 15 kannst du über DA-1 zurückfordern.
Einen ausführlichen Guide zu allen ETF- und Dividenden-Steuerthemen, inklusive thesaurierender ETFs, der Vermögenssteuer und der Stempelsteuer, findest du in meinem Beitrag ETF Steuern Schweiz.
Keine Steuerberatung, bei Unsicherheit lohnt sich eine Steuerfachperson.
Warum Dividendensteigerungen so wichtig sind
Die Höhe der Rendite heute ist nur die halbe Geschichte. Entscheidender ist, ob ein Unternehmen die Dividende Jahr für Jahr steigern kann.
Gerundete, vereinfachte Beispielwerte zur Illustration, keine exakten historischen Zahlen und keine Anlageempfehlung.
So baust du dir ein Einkommen mit Dividenden auf
Alle Bausteine dafür hast du in diesem Guide jetzt schon gesehen, hier sind sie zu einem klaren Weg in vier Schritten zusammengefasst.
- Ziel festlegen. Wie viel Dividendeneinkommen willst du am Ende im Monat oder im Jahr? CHF 100 fürs Handy-Abo, CHF 1’000 als grosses Ziel oder CHF 3’333 wie bei den CHF 40’000 im Jahr, die manche Rentnerinnen und Rentner heute schon kassieren. Konkrete Beispiele dazu findest du bei den Anwendungsbeispielen im Alltag.
- Nötiges Kapital berechnen. Teile dein Ziel durch die erwartete Dividendenrendite, meist 3 bis 4 % bei einem diversifizierten Depot. Die Formel und den interaktiven Rechner findest du im Abschnitt Dividendenrendite berechnen, konkrete Zieltabellen bei 1’000 CHF im Monat und den kühnen Rechnungen zu CHF 40’000 im Jahr.
- Den passenden Weg wählen. Monatlich sparen, einen grösseren Betrag einmalig investieren, oder beides kombinieren. Die drei Wege mit Zahlen zum Nachrechnen stehen bei den kühnen Rechnungen.
- Konsequent bleiben und anpassen. In jungen Jahren reinvestierst du alles, näher an deinem Ziel schaltest du zunehmend auf Auszahlung um. Wie sich das über dein Leben verändert, steht bei Dividenden nach Lebensalter, und wie ich das für mich selbst handhabe, bei meiner eigenen Dividendenstrategie.
Anwendungsbeispiele im Alltag
Hier sechs plausible Etappen, damit die Zahlen nicht abstrakt bleiben.
Erste kleine Etappe.
Einmal im Monat essen gehen.
Fixkosten mitfinanzieren.
Ein grosser Meilenstein.
Ambitioniert, aber erreichbar.
Der grosse Ausblick.
Die Frage aus der Community: 1’000 CHF Dividenden im Monat
CHF 1’000 im Monat bedeuten CHF 12’000 im Jahr. Wie viel Kapital du dafür brauchst, hängt allein von der Dividendenrendite ab.
| Dividendenrendite | Nötiges Kapital für 12’000 CHF/Jahr |
|---|---|
| 1 % | 1’200’000 CHF |
| 2 % | 600’000 CHF |
| 3 % | 400’000 CHF |
| 4 % | 300’000 CHF |
| 5 % | 240’000 CHF |
Du musst dieses Kapital nicht auf einen Schlag haben, es baut sich über Jahre durch Sparen und den Zinseszinseffekt auf. Startest du schon mit 19 Jahren, hast du einen riesigen Vorteil: Zeit.
Dividenden-ETF oder einzelne Dividendenaktie?
Nachdem du rechnen und Steuern einordnen kannst, geht es um die Auswahl: welche Aktien oder ETFs am besten zu dir passen.
| Einzelne Dividendenaktie | Dividenden-ETF |
|---|---|
| Eine Firma, Dividende direkt | Über 1’000 Firmen gebündelt |
| Höhere Dividende möglich | Zahlt eine Firma weniger, gleichen andere aus |
| Grösseres Risiko pro Firma | Durchschnittsrendite, dafür TER-Kosten |
| GV und teils Sachdividenden möglich | Keine GV, keine Sachdividenden |
Schweizer Dividendenaristokraten
Unternehmen mit langer, möglichst ununterbrochener Steigerungshistorie. Bei einigen Titeln ist die Historie kürzer oder mit einzelnen Pausen, das ist entsprechend vermerkt.
| Unternehmen ↕ | Branche ↕ | Jahre erhöht ↕ |
|---|---|---|
| Roche | Pharma | 35+ |
| Novartis | Pharma | 31 |
| Nestlé | Nahrungsmittel | 29 |
| Givaudan | Aromen & Duftstoffe | 25 |
| SGS | Prüfdienstleistungen | ca. 20 |
| Swiss Life | Versicherung | ca. 10, dafür stetig steigend seit 2015 |
| Partners Group | Private Equity | ca. 15 |
| Bâloise | Versicherung | ca. 10 |
| Helvetia | Versicherung | ca. 10 |
| Zurich Insurance | Versicherung | seit 2010 nie gekürzt, unregelmässige Steigerung |
US-amerikanische Dividendenaristokraten und Dividend Kings
In den USA gelten Firmen mit mindestens 25 Jahren Steigerung als “Dividend Aristocrats”, ab 50 Jahren als “Dividend Kings”. Einige der bekanntesten Namen.
| Unternehmen ↕ | Branche ↕ | Jahre erhöht ↕ |
|---|---|---|
| Procter & Gamble | Konsumgüter | 65+ |
| Coca-Cola | Getränke | 60+ |
| Johnson & Johnson | Gesundheit | 60+ |
| 3M | Industrie | 60+ |
| Colgate-Palmolive | Konsumgüter | 60+ |
| Kimberly-Clark | Konsumgüter | 50+ |
| PepsiCo | Getränke & Snacks | 50+ |
| Walmart | Detailhandel | 50+ |
| Abbott Laboratories | Gesundheit | 50+ |
| McDonald’s | Gastronomie | 45+ |
Weitere internationale Dividendenaristokraten
Auch ausserhalb der Schweiz und der USA gibt es Firmen mit langer Steigerungshistorie, hier eine Auswahl aus Europa und Kanada.
| Unternehmen ↕ | Land ↕ | Jahre erhöht ↕ |
|---|---|---|
| L’Oréal | Frankreich | ca. 30 |
| Air Liquide | Frankreich | ca. 30 |
| Sanofi | Frankreich | ca. 25, mit einzelnen Pausen |
| Diageo | Grossbritannien | ca. 25 |
| Unilever | Grossbritannien/NL | ca. 20, mit einzelnen Pausen |
| Novo Nordisk | Dänemark | ca. 20 |
| Iberdrola | Spanien | ca. 15 |
| Fortis Inc. | Kanada | ca. 50 |
| Canadian Utilities | Kanada | ca. 50, teils mit Unterbrüchen |
| Toronto-Dominion Bank | Kanada | ca. 15, sehr lange Zahlhistorie insgesamt |
Dividenden-ETFs als Alternative
Willst du nicht einzelne Aristokraten auswählen, geben dir diese ETFs breit gestreuten Zugang zu Dividendenaktien.
| ETF ↕ | Fokus ↕ | Ausschüttung ↕ |
|---|---|---|
| Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield | Global, hohe Dividendenrendite | Quartalsweise |
| iShares STOXX Global Select Dividend 100 | 100 globale Dividendentitel | Jährlich |
| SPDR S&P Global Dividend Aristocrats | Globale Dividendenaristokraten | Halbjährlich |
| iShares Euro Dividend UCITS | Eurozone, hohe Dividendenrendite | Jährlich |
| VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders | Entwickelte Märkte, Dividendenqualität | Jährlich |
Gerundete Werte, Stand der Recherche, keine Anlageempfehlung. Streaks und Ausschüttungsrhythmen können sich ändern, prüfe die aktuellen Zahlen vor einer Investition selbst, zum Beispiel über die Investor-Relations-Seite oder JustETF. Bei US- und internationalen Aktien gilt zusätzlich die jeweilige Quellensteuer-Regelung aus dem Steuerabschnitt weiter oben.
Checkliste zur Auswahl
- Das Geschäftsmodell verstehen, bevor du kaufst, Beispiel: Nestlé verkauft Nahrungsmittel, ein Geschäft, das du sofort nachvollziehen kannst
- Die Ausschüttungsquote prüfen, idealerweise 40 bis 70 %, Beispiel: 10 CHF Gewinn, 4 CHF Dividende, ergibt 40 %
- Die Dividendenhistorie anschauen, seit 10 Jahren gesteigert ist top, wie bei Roche mit 35+ Jahren
- Diversifizieren, nicht nur eine Aktie, Beispiel: 15 bis 20 verschiedene Titel aus mehreren Branchen statt nur zwei oder drei
- Maximal etwa 5 % des Depots in eine einzelne Aktie, Beispiel: bei einem Depot von CHF 50’000 wären das höchstens CHF 2’500 in einer Position
- Vorsicht bei einer Dividendenrendite über 7 %, Beispiel: Kurs fällt von 100 auf 50 CHF, die Rendite verdoppelt sich rechnerisch, ohne dass sich am Geschäft etwas verbessert hat
- Vorsicht bei einer Ausschüttungsquote über 80 %, dann bleibt kaum Spielraum für ein schwächeres Jahr
So sieht die Checkliste in der Praxis aus
Nimm eine Aktie mit 4 CHF Gewinn und 2.40 CHF Dividende pro Aktie, das ergibt eine Ausschüttungsquote von 60 %, im gesunden Bereich. Die Firma hat die Dividende seit 15 Jahren jährlich gesteigert, ein gutes Zeichen. Bei einem Kurs von 80 CHF entspricht das einer Rendite von 3 %, unauffällig und plausibel, kein Warnsignal.
Dividendenaktie Check: die Kurzversion
Zum schnellen Nachschlagen vor dem Kauf, in fünf Fragen.
- Verstehe ich das Geschäftsmodell?
- Liegt die Ausschüttungsquote zwischen 40 und 70 %?
- Wurde die Dividende seit mindestens 10 Jahren gesteigert?
- Mache ich weniger als 5 % meines Depots mit dieser einen Aktie aus?
- Liegt die Rendite unter 7 %, ohne Warnsignal?
Alle fünf mit Ja beantwortet? Dann spricht auf den ersten Blick nichts gegen die Aktie. Ein Nein ist kein automatisches Kaufverbot, aber ein Grund, genauer hinzuschauen.
Meine eigene Dividendenstrategie
Als ich mich zum ersten Mal mit Aktien beschäftigte, stiess ich schnell auf Dividenden-Blogs und war sofort fasziniert vom passiven Einkommen. Das war ein Grund, warum ich mit Einzelaktien statt nur ETFs gestartet bin, ich wollte diesen regelmässigen Cashflow.
Willst du sehen, wie mein eigenes Dividendendepot konkret aussieht, welche Aktien ich halte und wie viel ich bisher an Dividenden kassiert habe? Ich zeige es dir transparent in meinem Beitrag Mein Swissquote Dividendendepot.
Schon bald dämmerte es mir, dass ich ein grosses Depot brauche, um von Dividenden leben zu können. Für ein passives Einkommen von CHF 45’000 pro Jahr bräuchte ich bei 3 % Rendite ein Depot von über CHF 1.5 Millionen.
Mein grösstes Ziel ist der Vermögensaufbau, darum reinvestiere ich meine Dividenden konsequent, statt sie mir auszahlen zu lassen, solange ich nicht darauf angewiesen bin. Ich frage mich dabei immer wieder, ob nicht thesaurierende ETFs, die automatisch reinvestieren, oder ein Robo-Advisor wie Selma Finance genauso gut wären. Beispiel: Bei einem ausschüttenden ETF bekomme ich CHF 200 Ausschüttung aufs Konto und zahle beim Wiederkauf nochmals Courtage, ein thesaurierender ETF kauft diese CHF 200 automatisch nach, ganz ohne zusätzliche Gebühr für mich.
Falls ich mit 50 Jahren CHF 500’000 im ETF-Depot habe, könnte ich auf Dividendenaristokraten umschichten und von den Dividenden teilweise leben. Momentan brauche ich das Geld nicht zum Leben und fülle erstmal meine Depots ordentlich. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr auf die Dividenden-Saison im März und April.
Das sind meine persönlichen Gedanken, keine Anlageberatung. Richte dir deine eigene Strategie nach deinen Bedürfnissen ein.
Kühne Rechnungen: CHF 40’000 Dividenden im Jahr
Ich habe schon Rentnerinnen und Rentner kennengelernt, die CHF 40’000 Dividenden pro Jahr kassieren. Ja, das ist wirklich möglich. Es braucht dafür kein Lottogewinn und keine Erbschaft, nur ein grosses Depot und viel Zeit. Hier zeige ich dir konkrete Wege dorthin, mit Zahlen zum Nachrechnen.
So viel Kapital brauchst du für CHF 40’000 im Jahr
| Dividendenrendite | Nötiges Depot für 40’000 CHF/Jahr | Entspricht pro Monat |
|---|---|---|
| 3 % | 1’333’000 CHF | 3’333 CHF |
| 3.5 % | 1’143’000 CHF | 3’333 CHF |
| 4 % | 1’000’000 CHF | 3’333 CHF |
| 5 % | 800’000 CHF | 3’333 CHF |
Eine glatte Million bei 4 % Rendite, das ist die Schallmauer, die viele meiner Rentner-Bekanntschaften irgendwann geknackt haben. Aber wie kommt man dorthin?
Drei kühne Wege zur Million
CHF 800 pro Monat, 35 Jahre lang investiert, bei durchschnittlich 7 % Wertentwicklung inklusive reinvestierter Dividenden.
CHF 100’000 Startkapital mit 30 Jahren, einmalig investiert, ohne weitere Einzahlungen, bei 7 % Wertentwicklung.
CHF 50’000 Start plus CHF 1’000 pro Monat über 30 Jahre, bei 7 % Wertentwicklung, der schnellste der drei Wege.
Tools im Überblick
Auf dem letzten Stück deines Wegs geht es nur noch ums Dranbleiben. Diese Tools begleiten dich im Alltag, damit du den Überblick über deine Dividenden nie verlierst.
Mehr zum Aktionärsleben
Wer Schweizer Einzelaktien besitzt, wird automatisch Aktionärin oder Aktionär und darf an der Generalversammlung teilnehmen. Ein netter Nebeneffekt bei einigen Firmen sind Sachdividenden.
Teste dein Wissen
Fünf kurze Fragen, kein Zeitdruck.
Häufige Fragen zu Dividendenaktien
Grundlagen
Was ist eine Dividende, ganz einfach erklärt?
Muss ich das ganze Kapital sofort haben?
Ist ein grosses Ziel auch mit wenig Geld realistisch?
Rechnen & Rendite
Was ist eine gute Dividendenrendite?
Was ist der Unterschied zwischen Dividende und ETF-Ausschüttung?
Warum weichen zwei Rechenwege oft leicht voneinander ab?
Steuern
Muss ich Dividenden in der Schweiz versteuern?
Zahle ich am Ende wirklich Steuern, wenn ich die Verrechnungssteuer zurückbekomme?
Gilt die Verrechnungssteuer auch für US-Aktien?
Auswahl & Strategie
Sind Dividenden-ETFs oder Einzelaktien besser?
Warum sind jährliche Dividendensteigerungen wichtiger als eine hohe Rendite?
Kann man in der Schweiz wirklich von Dividenden leben?
Depot & Gutscheincodes
Gibt es einen Rabattcode für Swissquote?
Welche Gutscheincodes gibt es für den Depot-Start?
Fazit: dein Weg zu Dividendenaktien Schweiz
Du hast jetzt den ganzen Weg gesehen, von der Frage, was eine Dividende überhaupt ist, über das erste Depot und das Rechnen, bis zu Steuern, Auswahl und deiner eigenen Strategie. Dividendenaktien können eine interessante Möglichkeit sein, langfristig Vermögen und ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Der Ablauf dahinter ist einfach: Depot eröffnen, Aktien oder ETFs kaufen, Ausschüttungen automatisch erhalten.
Die Herausforderung liegt nicht darin, die Dividende zu kassieren, sondern gute Unternehmen zu erkennen, die ihre Ausschüttung Jahr für Jahr steigern, und typische Anfängerfehler zu vermeiden. Lass dich nicht entmutigen, wenn du noch kleine Dividenden kassierst oder erst am Anfang deines Wegs stehst, jede und jeder fängt einmal klein an. 💰

Finanzbloggerin
Zertifizierte Vermögensberaterin IAF
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