VIAC vs finpension vs Frankly: Welche Säule 3a lohnt sich?

VIAC vs finpension vs Frankly: Welche Säule 3a lohnt sich?

Update Juli 2026

finpension, VIAC und Frankly sind die drei beliebtesten digitalen Säule-3a-Anbieter der Schweiz und regelmässig Gewinner in Gebühren-Vergleichen. Alle drei setzen auf steueroptimierte Vorsorgefonds statt auf ein zinsloses Bankkonto, aber bei Gebühren, Aktienquote und Flexibilität gibt es klare Unterschiede.

In diesem Säule 3a Vergleich 2026 stelle ich dir finpension vs. VIAC und finpension vs. Frankly im direkten Duell gegenüber, damit du schnell siehst, welcher Anbieter zu deiner Situation passt, inklusive meiner aktuellen Gutscheincodes für alle drei Anbieter.

🏆 finpension
CHF 25 Gebührengutschrift
💠 VIAC
Mein Empfehlungscode
🔵 Frankly
CHF 50 Gutschein
Kurz zusammengefasst
  • finpension ist mit 0,39-0,42% (je nach Strategie) aktuell der günstigste der drei Anbieter und bietet die meiste Flexibilität bei der Strategie.
  • VIAC deckelt seine Verwaltungsgebühr bei 0,40%, die Gesamtkosten inkl. Fondskosten liegen laut VIAC aber bei bis zu 0,44%, ähnlich wie bei Frankly. Dafür fällt auf Cash keine Gebühr an.
  • Frankly ist mit 0,43% All-in-Fee etwas teurer, dafür die einfachste und übersichtlichste App der drei.
  • Alle drei erlauben eine Aktienquote von 95-99% und einen kostenlosen Übertrag von deiner Hausbank.
  • Mit meinen Codes gibt es bei finpension CHF 25 Gebührengutschrift und bei Frankly CHF 50 Gutschein.

Übersicht: finpension, VIAC und Frankly im Vergleich

finpensionVIACFrankly
Gebühren p.a.0,39-0,42%bis 0,44%*0,43% all-in
Aktienquotebis 99%bis 99%bis 95%
Investiert inUBS & Swisscanto Fonds, Immobilien, Edelmetalle, Krypto bis 5%UBS & Swisscanto Fonds, Cash bei Bank WIRSwisscanto Fonds (ZKB)
Strategie-FlexibilitätSehr hoch, frei kombinierbarHoch, mehrere VorlagenVordefinierte Strategien
Cash-Anteil gebührenfreiNeinJaJa
Ideal fürRenditeorientierte, KostenfreaksUnentschlossene, Cash-PufferEinsteigerinnen, Einfachheit
Mein GutscheincodeLIEBXPFNEzQPgrefhb99a0

*VIAC deckelt die Verwaltungsgebühr selbst bei maximal 0,40%, gemäss eigenem FAQ liegen die Gesamtkosten inkl. Fondskosten (TER) bei einer voll investierten Strategie aber unter 0,44%, also nahe bei Frankly. Stand Juli 2026, Angaben ohne Gewähr. Keine Anlageberatung.

Die drei Anbieter kurz vorgestellt

Was ist finpension?

finpension ist eine unabhängige Schweizer Vorsorgelösung, betrieben von der finpension AG mit Sitz in Luzern (die zugehörigen Vorsorgestiftungen sind in Schwyz registriert), spezialisiert auf digitale Säule-3a- und Freizügigkeitslösungen. finpension setzt auf UBS- und Swisscanto-Vorsorgefonds und erlaubt zusätzlich kleine Beimischungen von Immobilien, Edelmetallen und Kryptowährungen. Mehr dazu in meinem finpension Erfahrungsbericht, oder in meinem ausführlichen Beitrag zu finpension Säule 3a, Konto oder Wertschriften.

Was ist VIAC?

VIAC war einer der ersten digitalen Säule-3a-Anbieter der Schweiz und gehört zur WIR Bank. Das Angebot ist bekannt für transparente Performance-Daten und einen Gebührencap, der die effektiven Kosten nach oben begrenzt.

Was ist Frankly?

Frankly ist das digitale Vorsorgeprodukt der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die App setzt bewusst auf Einfachheit, mit klar definierten Strategien und Swisscanto-Fonds im Hintergrund. Mehr dazu in meinem Frankly Erfahrungsbericht.


finpension vs. VIAC

finpension

0,39%
VS

VIAC

bis 0,44%

Auf den ersten Blick wirkt VIAC mit seinem Gebührencap von maximal 0,40% fast gleich günstig wie finpension. Das stimmt aber nur für die reine Verwaltungsgebühr. VIAC selbst schreibt in seinem FAQ, dass die Gesamtkosten inklusive Fondskosten (TER) bei einer voll investierten Strategie unter 0,44% liegen, also spürbar näher bei Frankly als bei finpension. finpension nennt seinerseits eine Bandbreite von 0,39% bis 0,42% Gesamtkosten, je nach eingesetzten Fonds. Realistisch verglichen ist finpension damit meist der günstigere der beiden Anbieter, wenn auch der Abstand kleiner ist als reine Marketingzahlen suggerieren.

Der wichtigste praktische Unterschied: Bei VIAC fällt auf deinem Cash-Anteil keine Gebühr an, weil dieser separat bei der Bank WIR geführt wird. Wenn du also noch unsicher bist, wie hoch deine Aktienquote sein soll, oder bewusst einen Teil in Cash halten willst, ist das ein Vorteil für VIAC. Bei finpension zahlst du die Gebühr dagegen auf das gesamte Depot, auch auf Cash-Anteile.

Bei der Strategie-Flexibilität hat finpension die Nase leicht vorne: Du kannst Aktienquote, Fondsauswahl, Immobilien-, Edelmetall- und sogar einen kleinen Krypto-Anteil (bis 5%) frei kombinieren. VIAC bietet ebenfalls eine hohe Flexibilität mit mehreren Strategie-Vorlagen und einer nachhaltigen Variante, ist aber etwas weniger granular anpassbar als finpension.

finpension passt zu dir, wenn
  • du die tiefstmögliche Gebühr willst
  • du deine Strategie im Detail selbst zusammenstellen möchtest
  • du dein Vermögen konsequent voll investieren willst, ohne Cash-Reserve
VIAC passt zu dir, wenn
  • dir ein gebührenfreier Cash-Anteil wichtig ist
  • du dich an fertigen Strategie-Vorlagen orientieren möchtest
  • du transparente Performance-Daten schätzt
Mein Fazit: Bei den Gesamtkosten ist finpension meist etwas günstiger als VIAC, auch wenn beide sehr nahe beieinanderliegen. Für maximale Rendite bei voller Investition würde ich zu finpension tendieren, für alle, die noch Cash-Reserven parken wollen, ist VIAC dank des gebührenfreien Cash-Anteils die etwas cleverere Wahl.

finpension vs. Frankly

finpension

0,39%
VS

Frankly

0,43%

Frankly (von der Zürcher Kantonalbank) ist mit einer All-in-Fee von 0,43% etwas teurer als finpension mit 0,39%. Der Unterschied ist auf lange Sicht spürbar, gerade bei grösseren Vermögen, aber nicht dramatisch.

Der grosse Unterschied liegt eher bei der Einfachheit. Frankly bietet vordefinierte, klar verständliche Strategien und eine sehr benutzerfreundliche App, ideal für alle, die sich nicht mit Fondsauswahl und Detaileinstellungen beschäftigen möchten. finpension bietet dafür mehr Kontrolle: eigene Fondsauswahl, feinere Aktienquoten-Abstufungen und zusätzliche Anlageklassen wie Immobilien, Edelmetalle und einen kleinen Krypto-Anteil.

Bei der Aktienquote erlaubt finpension bis zu 99%, Frankly maximal 95%. Für sehr renditeorientierte, langfristige Anlegerinnen und Anleger ist das ein weiterer kleiner Vorteil für finpension.

finpension passt zu dir, wenn
  • du die tiefste Gebühr und maximale Aktienquote willst
  • du dich gerne selbst mit deiner Strategie beschäftigst
  • du zusätzliche Anlageklassen wie Immobilien oder Edelmetalle beimischen möchtest
Frankly passt zu dir, wenn
  • du eine besonders einfache, übersichtliche App bevorzugst
  • du dich nicht mit Detaileinstellungen beschäftigen möchtest
  • du neu bei der digitalen Säule 3a einsteigst
Mein Fazit: Für Kostenfreaks und alle, die ihre Strategie selbst steuern wollen, ist finpension die bessere Wahl. Für den entspannten Einstieg ohne viel Konfiguration ist Frankly nach wie vor eine sehr solide, einfache Lösung.

Meine Gutscheincodes für finpension, VIAC und Frankly

Alle drei Codes sind meine persönlichen Empfehlungscodes. Ein Klick auf den Code kopiert ihn direkt in die Zwischenablage, zum Einfügen bei der Kontoeröffnung.

🏆

finpension
CHF 25 Gebührengutschrift

finpension Erfahrungen lesen →

💠

VIAC
Mein Empfehlungscode

🔵

Frankly
CHF 50 Gutschein

Frankly Erfahrungen lesen →

*Affiliate. Bei einer Kontoeröffnung über diese Codes erhalte ich eventuell eine kleine Vergütung, für dich entstehen keine Mehrkosten. Angaben ohne Gewähr, bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.

Einen vollständigen Vergleich aller acht digitalen Säule-3a-Anbieter der Schweiz, inklusive Selma, Inyova, Zak, Yuh und Swissquote, findest du in meinem grossen Säule 3a Gebühren-Vergleich. Fragst du dich, ob ein möglichst hoher Aktienanteil überhaupt sinnvoll für dich ist, lies meinen Beitrag Säule 3a mit 100% Aktien, lohnt sich das? Einen breiteren Einstieg ins Investieren findest du in meinem Guide Investieren für Anfänger Schweiz. Willst du finpension oder VIAC stattdessen für dein Kind nutzen, findest du in meinem Kinderkonto Vergleich Schweiz alle Details dazu.

Fazit: Welche Säule 3a lohnt sich für dich?

Alle drei Anbieter sind seriös, günstig und eine klare Verbesserung gegenüber einem klassischen 3a-Bankkonto ohne Rendite. Die Unterschiede sind eher fein als grundlegend:

  • Für die tiefsten Gesamtkosten und maximale Kontrolle: finpension
  • Für einen gebührenfreien Cash-Puffer: VIAC
  • Für maximale Einfachheit als Einsteiger: Frankly

Wichtiger als die perfekte Wahl ist, dass du überhaupt startest. Du kannst dein bestehendes 3a-Konto von der Hausbank jederzeit kostenlos zu einem dieser Anbieter übertragen lassen. Wenn du parallel dazu auch dein Freizügigkeitskonto optimieren möchtest, oder generell mehr über den Vergleich zwischen ETF-Depot und Säule 3a erfahren willst, findest du dazu weitere Artikel auf meinem Blog.

Häufige Fragen

Ist finpension oder VIAC günstiger?

finpension ist meist etwas günstiger. finpension nennt Gesamtkosten von 0,39-0,42%, VIAC deckelt zwar die Verwaltungsgebühr bei 0,40%, kommt inklusive Fondskosten laut eigenem FAQ aber auf bis zu 0,44% Gesamtkosten.

Ist finpension besser als Frankly?

finpension ist günstiger (0,39% statt 0,43%) und erlaubt eine höhere Aktienquote sowie mehr Anlageklassen. Frankly punktet dafür mit einer besonders einfachen App für Einsteigerinnen und Einsteiger.

Kann ich mein 3a-Konto einfach zu finpension, VIAC oder Frankly wechseln?

Ja, der Wechsel von der Hausbank ist bei allen drei Anbietern kostenlos und läuft meist über ein Online-Formular direkt beim neuen Anbieter.

Kann ich mehrere Säule-3a-Konten gleichzeitig führen, z.B. bei finpension und VIAC?

Ja, das ist sogar empfehlenswert, um den späteren Bezug staffeln und dadurch Steuern sparen zu können.

Was bringt mir der finpension Code LIEBXP?

Mit dem Code LIEBXP erhältst du bei der Kontoeröffnung eine Gebührengutschrift von CHF 25.

Was ist der Unterschied zwischen Säule 3a und einem freien ETF-Depot?

Einzahlungen in die Säule 3a kannst du vom steuerbaren Einkommen abziehen, dafür ist das Geld bis kurz vor der Pension gebunden. Ein freies ETF-Depot bleibt jederzeit verfügbar, bietet aber keinen direkten Steuervorteil.

Investieren finpension, VIAC und Frankly in ETFs oder in Fonds?

Alle drei nutzen keine klassischen ETFs, sondern speziell für die Säule 3a konstruierte, steueroptimierte Vorsorgefonds von UBS oder Swisscanto, die in der 3a meist rentabler sind als vergleichbare ETFs.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links und ist keine Anlageberatung.

Über die Autorin: Helga Baechler ist Finanzbloggerin und zertifizierte Vermögensberaterin IAF. Sie vergleicht regelmässig Schweizer Vorsorge- und Investmentprodukte und schreibt auf liebefinanzen.ch über Säule 3a, ETFs und Vermögensaufbau.

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