finpension Säule 3a Erfahrungen: Konto oder Wertschriften

finpension Säule 3a Erfahrungen

finpension Säule 3a Erfahrungen: Konto oder Wertschriften

finpension 3a zählt zu den bekanntesten digitalen Säule-3a-Lösungen der Schweiz. Gegründet 2020, mittlerweile über 60’000 Kundinnen und Kunden, und regelmässig auf den vorderen Plätzen in unabhängigen Gebühren-Vergleichen. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie die Säule 3a bei finpension funktioniert, was sie kostet, und für wen sie sich eignet.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, unter anderem zu finpension. Wenn du darüber ein Konto eröffnest, erhalte ich eventuell eine kleine Provision, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Das beeinflusst meine ehrliche Einschätzung nicht.

Kurz zusammengefasst

  • Bei finpension hast du die Wahl: Dein Geld liegt entweder auf einem Sparkonto mit Zins, oder du investierst es in Fonds, die bis zu 99% in Aktien anlegen. Beides lässt sich auch mischen.
  • Die Verwaltungsgebühr liegt bei pauschal 0.39% pro Jahr, für beide Varianten gleich.
  • Die Eröffnung läuft komplett digital per App oder Web-App, ab CHF 1, ohne Einzahlpflicht.
  • Mit dem Code LIEBXP gibt es eine Gebührengutschrift von CHF 25 bei der Kontoeröffnung.

Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2026

  • Anbieterin finpension AG, Luzern
  • Gegründet 2020
  • Kundinnen und Kunden über 60’000
  • Kosten 0.39% pro Jahr, pauschal
  • Maximaler Aktienanteil bis 99%
  • Aufsicht Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA)
  • Depotbanken UBS und Zürcher Kantonalbank
  • Gutscheincode LIEBXP
Grundlagen

3a-Konto oder Säule 3a investieren, was ist der Unterschied?

Bei finpension hast du die Wahl zwischen zwei Varianten, die sich beide unter demselben Dach befinden und sich jederzeit kombinieren oder wechseln lassen.

3a-Konto

  • Dein Geld liegt verzinst auf einem Konto
  • Kein Kursrisiko, aber auch kaum Wachstum
  • Flexibel bei der Einzahlung, keine Verpflichtung

Säule 3a investieren

  • Dein Geld wird in Vorsorgefonds angelegt
  • Bis zu 99% Aktienanteil frei wählbar
  • Zugang zu Fonds, die sonst nur Pensionskassen nutzen können

Du kannst sogar bis zu 5 eigenständige Portfolios gleichzeitig führen, zum Beispiel eines konservativ als Konto und eines offensiv in Wertschriften. Mehr dazu, wie hoch der Aktienanteil bei finpension im Vergleich zu anderen Anbietern maximal sein kann, findest du in meinem Beitrag Säule 3a mit 100% Aktien.

Welchen Aktienanteil kannst du wählen?

Bei der Wertschriftenlösung stehen dir sechs Risikostufen zur Auswahl. Den Rest legt finpension jeweils in Obligationen an, das sind eher ruhige, verzinste Wertpapiere.

RisikostufeAktienanteilObligationenanteil
Sehr defensiv0%100%
Defensiv20%80%
Ausgewogen40%60%
Wachstumsorientiert60%40%
Offensiv80%20%
Sehr offensiv99%1%

Je höher der Aktienanteil, desto stärker schwankt dein Guthaben zwischendurch, aber desto grösser ist auch historisch die Chance auf eine gute Rendite über viele Jahre. 99% statt 100% ist übrigens kein Zufall, ein kleiner Cash-Anteil bleibt immer liegen, damit die Gebühr belastet werden kann.

Drei Ausrichtungen zur Wahl

Jede der sechs Risikostufen gibt es zusätzlich in drei Varianten, du entscheidest also nicht nur wie viel, sondern auch wie du investierst.

AusrichtungWas steckt dahinter
GlobalBildet den Weltaktienmarkt nach Marktgrösse ab, entsprechend hoch gewichtet sind die USA
SchweizÜbergewichtet Schweizer Aktien stärker, als es der Weltmarktanteil eigentlich hergibt
NachhaltigSetzt gezielt auf Fonds mit Nachhaltigkeitskriterien

Wem das noch nicht genug Auswahl ist, kann sich zusätzlich eine individuelle Strategie zusammenstellen und einzelne Fondspositionen selbst gewichten oder austauschen. Für die Umsetzung wählst du zwischen den gebührenfreien Fonds von UBS oder Swisscanto, inhaltlich unterscheiden sich beide kaum. Die Verwaltungsgebühr von 0.39% deckt dabei auch das Rebalancing ab, du musst dein Portfolio also nicht selbst im Gleichgewicht halten. Wechselkursaufschläge auf Fremdwährungen gibt es ebenfalls keine, und deine Strategie kannst du jederzeit kostenlos anpassen, falls sich deine Situation oder Risikobereitschaft ändert.

Warum lohnt sich das gegenüber einem normalen 3a-Konto bei der Hausbank?

Ein 3a-Sparkonto bei der Hausbank fühlt sich sicher an, weil der Betrag nicht schwankt. Das Problem liegt woanders. Die Zinsen auf 3a-Konten liegen 2026 im Schnitt bei rund 0.27%, während die Teuerung in der Schweiz bei rund 0.6% lag. Unterm Strich verlierst du also real an Kaufkraft, obwohl die Zahl auf dem Kontoauszug jedes Jahr etwas höher wird.

Dazu kommt der lange Anlagehorizont. Die meisten von uns zahlen 20, 30 oder sogar 40 Jahre in die Säule 3a ein, bevor das Geld überhaupt bezogen wird. Über so lange Zeiträume gleichen sich Kursschwankungen an der Börse historisch aus, während ein Sparkonto über die ganze Zeit einfach nur wenig abwirft. Genau für diesen langen Zeithorizont ist die Säule 3a eigentlich gemacht, ihn nur mit einem Sparkonto zu nutzen, verschenkt einen grossen Teil des Potenzials.

Ein weiterer Punkt: Bei vielen Hausbanken ist ein 3a-Konto mit Wertschriften umständlicher oder teurer eingebunden als bei digitalen Anbietern wie finpension. Oft sind die Gebühren höher, die Fondsauswahl kleiner, oder du brauchst zusätzlich ein Wertschriftendepot mit eigenen Kosten. Bei finpension läuft alles in einer App, zu einer einzigen tiefen Pauschalgebühr, ohne dass du dich in Fondsprospekte einlesen musst. Einzelne Aktien darfst du in der Säule 3a übrigens sowieso nicht kaufen, das Gesetz schreibt breit diversifizierte Fonds vor, insofern geht es nie um Zocken, sondern um eine solide, langfristige Anlage. Eine grundsätzlichere Einordnung, ob Investieren oder Sparkonto sich für dich mehr lohnt, findest du auch in meinem Beitrag ETF oder Säule 3a.

Wichtig zu wissen. Ein hoher Aktienanteil eignet sich vor allem, wenn du noch viele Jahre bis zur Pensionierung hast und Kursschwankungen zwischendurch aushalten kannst. Je näher die Pensionierung rückt, desto sinnvoller ist es meist, den Aktienanteil schrittweise zu reduzieren. Bei finpension kannst du das jederzeit kostenlos anpassen.
Anleitung

Konto eröffnen, so läuft es ab

  1. App herunterladen oder Web-App starten. finpension funktioniert per App für iOS und Android oder direkt im Browser.
  2. Registrieren. Ohne Mindestgebühr und ohne Pflicht zur Einzahlung, du kannst bereits ab CHF 1 loslegen.
  3. Konto oder Wertschriften wählen. Oder beides, mit bis zu 5 unabhängigen Portfolios.
  4. Gutscheincode eingeben. Trage LIEBXP ein, um eine Gebührengutschrift von CHF 25 zu erhalten.
  5. Bestehende 3a transferieren (optional). Ein Transferformular genügt, finpension übernimmt den Rest.
Bonus

finpension Gutschein: LIEBXP

🎁 CHF 25 Gebührengutschrift

finpension

Code beim Onboarding eingeben. Bonushöhen ändern sich bei Anbietern regelmässig, den aktuell gültigen Betrag siehst du direkt bei der Eingabe in der App.

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finpension Gutschein Code LIEBXP, CHF 25 Rabatt auf die Säule 3a Gebühren

*Affiliate. Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung.

Gebühren

Was kostet finpension?

finpension arbeitet mit einer pauschalen Verwaltungsgebühr von 0.39% pro Jahr, die sowohl für das Konto als auch für die Wertschriftenlösung gilt. Dazu kommen bei der Wertschriftenlösung geringe Fondskosten. Einen direkten Vergleich mit VIAC und Frankly findest du in meinem Beitrag VIAC vs. finpension vs. Frankly, einen breiteren Überblick über alle Anbieter in meinem Säule 3a Gebühren-Vergleich.

Steuerersparnis als Beispiel. finpension zeigt auf der eigenen Seite ein Rechenbeispiel für eine alleinstehende Person, 40-jährig, ohne Kinder, mit CHF 120’000 Bruttoeinkommen. Bei maximaler Einzahlung mit Pensionskasse-Anschluss ergibt sich daraus eine Steuerersparnis von bis zu CHF 1’530. Deine persönliche Ersparnis hängt stark von Kanton, Einkommen und Zivilstand ab, am genauesten rechnest du das mit dem Steuerrechner der ESTV nach.
Regulierung

Wie sicher ist finpension?

Die Säule-3a-Vorsorgestiftung von finpension untersteht der Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA) und wird von der VATAR AG revidiert. Die Vermögenswerte liegen als Sondervermögen bei den Depotbanken UBS und Zürcher Kantonalbank, getrennt vom Geschäftsvermögen der finpension AG. Eine ausführliche Einordnung inklusive Konkursschutz findest du in meinem Beitrag Ist finpension sicher?

Wechsel

Bestehende Säule 3a zu finpension transferieren

Nach der Kontoeröffnung lädst du ein Transferformular herunter und schickst es an deine bisherige Bank. finpension informiert dich per Mail, sobald das Geld eingetroffen ist. Wer den Papierweg bevorzugt, kann sich das Formular inklusive frankiertem Rückumschlag auch direkt per Post zuschicken lassen.

Beträge

Säule 3a Maximalbetrag 2026

SituationMaximalbetrag 2026
Angestellt mit PensionskasseCHF 7’258
Selbständig ohne Pensionskasse20% des Einkommens, max. CHF 36’288
Gut zu wissen. Seit 2026 lassen sich verpasste Beitragsjahre rückwirkend nachzahlen, allerdings nur für Lücken ab dem Beitragsjahr 2025. Ältere Lücken lassen sich nicht mehr schliessen.
Strategie

Wie oft, wann und wie viel solltest du einzahlen?

Bei finpension bist du zu nichts verpflichtet, weder zu einer Mindesteinzahlung noch zu einem festen Rhythmus. Trotzdem lohnt sich eine bewusste Strategie, gerade wenn du in die Wertschriftenlösung investierst.

Wie oft einzahlen?

Zwei Ansätze sind in der Praxis üblich, beide lassen sich bei finpension jederzeit anpassen.

Einmalzahlung im Januar

  • Dein Geld ist bei der Wertschriftenlösung von Anfang an investiert
  • Historisch der Ansatz mit der höheren erwarteten Rendite
  • Braucht Disziplin, weil der Betrag auf einen Schlag verfügbar sein muss

Monatliche Raten

  • Belastet das Budget gleichmässiger übers Jahr
  • Cost-Average-Effekt glättet Kursschwankungen
  • Keine feste Verpflichtung, jederzeit pausierbar

Wann im Jahr einzahlen?

Steuerlich zählt das Kalenderjahr. Damit eine Einzahlung vom steuerbaren Einkommen des laufenden Jahres abgezogen werden kann, muss sie spätestens am 31. Dezember auf dem 3a-Konto eingegangen sein, nicht erst überwiesen worden sein. Wer in die Wertschriftenlösung investiert, profitiert zusätzlich davon, möglichst früh im Jahr einzuzahlen, denn dann ist das Geld länger am Markt investiert, statt ungenutzt auf dem Verrechnungskonto zu liegen.

Achtung bei Überweisungen Ende Jahr. Rechne bei einer Einzahlung im Dezember genügend Verarbeitungszeit ein. Überweisungen kurz vor Silvester kommen teils erst im neuen Jahr an und zählen dann nicht mehr für die Steuererklärung des laufenden Jahres.

Wie viel einzahlen?

Der Maximalbetrag für 2026 liegt bei CHF 7’258 für Angestellte mit Pensionskasse, beziehungsweise bei 20% des Einkommens bis maximal CHF 36’288 für Selbständige ohne Pensionskasse. Eine volle Ausschöpfung bringt die grösste Steuerersparnis, ist aber kein Muss. Wichtiger als der exakte Betrag ist, dass du überhaupt regelmässig einzahlst und dabei innerhalb deiner finanziellen Möglichkeiten bleibst. Seit 2026 kannst du zudem Beitragslücken ab dem Jahr 2025 rückwirkend nachzahlen, das lohnt sich vor allem in Jahren mit höherem Einkommen.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu finpension 3a

Was kostet die Säule 3a bei finpension?
Die Verwaltungsgebühr beträgt pauschal 0.39% pro Jahr, gleichermassen für das 3a-Konto und die Wertschriftenlösung.
Ab welchem Betrag kann ich bei finpension starten?
Es gibt keine Mindesteinlage, du kannst bereits ab CHF 1 starten und bist nicht zu regelmässigen Einzahlungen verpflichtet.
Wie hoch kann der Aktienanteil bei finpension sein?
Bei der Wertschriftenlösung sind bis zu 99% Aktienanteil möglich, ohne Einschränkung beim Fremdwährungsanteil.
Kann ich Konto und Wertschriften gleichzeitig nutzen?
Ja, bei finpension kannst du bis zu 5 eigenständige Portfolios führen, zum Beispiel eines als Konto und eines in Wertschriften.
Wie transferiere ich meine bestehende Säule 3a zu finpension?
Nach der Kontoeröffnung lädst du ein Transferformular herunter oder lässt es dir per Post zuschicken, und reichst es bei deiner bisherigen Vorsorgeeinrichtung ein.
Kann ich mehrere 3a-Konten gleichzeitig führen?
Ja, das ist sogar eine beliebte Strategie. Wenn du dein Geld auf mehrere 3a-Konten verteilst, kannst du sie später in verschiedenen Jahren beziehen. So fällt die Auszahlung nicht auf einen Schlag an und du zahlst weniger Steuern darauf. Bei finpension kannst du bis zu 5 Portfolios gleichzeitig führen.
Wie schnell wird meine Einzahlung investiert?
finpension bucht deine Einzahlung jeweils am zweiten Bankarbeitstag der Woche. Verbucht wird sie meist einen Arbeitstag, nachdem das Geld eingegangen ist. Es kann also ein paar Tage dauern, bis du sie in der App siehst.
Wie oft sollte ich in die Säule 3a einzahlen?
Es gibt keine Pflicht zu einem festen Rhythmus. Möglich sind eine Einmalzahlung im Januar oder monatliche Raten, beides lässt sich bei finpension jederzeit anpassen.
Bis wann muss ich einzahlen, damit es für die Steuererklärung zählt?
Die Einzahlung muss spätestens am 31. Dezember auf dem 3a-Konto eingegangen sein, nicht erst überwiesen worden sein. Bei Überweisungen kurz vor Jahresende lohnt sich ein Zeitpuffer.
Was bringt mir der Code LIEBXP?
Mit dem Code LIEBXP erhältst du bei der Kontoeröffnung eine Gebührengutschrift von CHF 25.
Wer beaufsichtigt die Säule-3a-Stiftung von finpension?
Die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA), revidiert wird sie durch die VATAR AG. Die Vermögenswerte liegen als Sondervermögen bei UBS und der Zürcher Kantonalbank.
Fazit

Fazit finpension Säule 3a Erfahrungen

finpension überzeugt mit einer der tiefsten Gebühren am Markt, einem hohen maximalen Aktienanteil und einer unkomplizierten, digitalen Kontoeröffnung. Wer zusätzlich an einer Dividendenstrategie oder an finpension Invest ausserhalb der 3a interessiert ist, findet mehr dazu in meinem Beitrag finpension Erfahrungen.

Keine Anlageberatung. Angaben ohne Gewähr, bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt bei finpension.

*Affiliate

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